Da dieser Klassiker noch fehlt ergänze ich mal. Saatgut stammte aus einer Supermarktchili, allerdings haben sich alle Pflanzen prächtig und habanerotypisch entwickelt.
Name: Habanero Orange
Capsinum Art: Capsicum Chinense
Keimdauer: Im beheizten Minigewächshaus keimten getrocknete, vorgequollene Samen bei mir nach ca. 7 bis 14 Tagen. Frische Samen waren deutlich schneller, der Rekord lag bei 5 Tagen.
Wuchs:: Die orangene Habanero wächst wie ihre Verwandten anfangs recht langsam, holt dann aber später auf. Anfangs bildet sie symetrische Blattpaare, nach ca. 20 bis 40 cm verzweigt sie sich Y-förmig, weitere Verzweigungen folgen später. Im 10 Liter Topf wurde eine Wuchshöhe von knapp unter 1 Meter erreicht, wobei die Breite noch deutlich über diesen Wert gehen kann, da die Pflanze eine sehr ausladende Krone bildet.
Bei fortgeschrittenem Wachstum wirft die Pflanze die unteren Blätter ab und bildet in diesen Narben neue Seitentriebe aus, so daß der Wuchs insgesamt sehr buschig wird.
Der genaue Wuchs und die Höhe sind jedoch sehr witterungsabhängig. Eine meiner Pflanzen stand im Halbschatten und sehr windgeschützt, diese wuchs deutlich höher und schlanker als ihre Schwester, welche auf dem Süddach mit ganztägiger Sonne und kräftigem Wind stand.
Hier die kompakte Habanero beim Kuscheln mit einer Apache:
Topfgröße: Für eine optimale Entwicklung sollte es ein 10 Liter Topf sein. Wie man auf obigen Bild jedoch sieht können auch in kleineren Behältern gute Ergebnisse erzielt werden. 2008 setzte ich einige Habaneros in Balkonkästen, hier wurden sie nur ca. 20 cm hoch und bildeten je eine Handvoll kirschgroßer Früchte.
Blätter: Die Blätter sind länglich, 5 bis 10 cm lang und bisweilen c.chinensetypisch leicht runzlig.
Blüten: Leider habe ich keine Detailaufnahmen der Blüten gemacht.
Früchte: Die Früchte haben die habanerotypische Minikürbisform und erreichen nur Durchmesser von ca. 3 cm.
Die Schärfe setzt langsamer ein als bei der roten Habanero, so daß man das fruchtige Aroma noch bemerken kann. Dann ist sie jedoch bombastisch und sollte nur vorsichtig dosiert werden. Ganz klar eine 10.
Der Ertrag dieser Pflanze schwankt recht stark. Während einige Pflanzen nur knapp ein Dutzend Schoten trugen gab es auch solche mit deutlich über 50 Schoten.
Dünger: Wie bei allen meinen Chilipflanzen verwende ich zur Anzucht einen stark verdünnten Flüssigdünger (N-P-K: 5-2-3), im endgültigen Kübel dann einen Blaukorn-Allzweckdünger (N-P-K: 13-11-16), wobei jeden Monat ca. 10g zugegeben werden.
Verwendung: Den größten Teil meiner Habaneroernte schneide ich in schmale Streifen und friere sie ein. Um sie im ganzen zu trocknen sind sie zu dickfleischig, halbiert auf der Heizung geht es jedoch. Dörren, einlegen in Essig, Chiliöl oder eine fruchtige Soße sind andere Möglichkeiten, die ich jedoch noch nicht getestet habe.
Aufgrund ihrer für mich enormen Schärfe verwende ich Habaneros sehr sparsam, wobei sich die orangenen sehr gut für Fisch- und Geflügelgerichte oder fruchtige Grillsoßen eignen.
Diskussion zur Sortenbeschreibung
Name: Habanero Orange
Capsinum Art: Capsicum Chinense
Keimdauer: Im beheizten Minigewächshaus keimten getrocknete, vorgequollene Samen bei mir nach ca. 7 bis 14 Tagen. Frische Samen waren deutlich schneller, der Rekord lag bei 5 Tagen.
Wuchs:: Die orangene Habanero wächst wie ihre Verwandten anfangs recht langsam, holt dann aber später auf. Anfangs bildet sie symetrische Blattpaare, nach ca. 20 bis 40 cm verzweigt sie sich Y-förmig, weitere Verzweigungen folgen später. Im 10 Liter Topf wurde eine Wuchshöhe von knapp unter 1 Meter erreicht, wobei die Breite noch deutlich über diesen Wert gehen kann, da die Pflanze eine sehr ausladende Krone bildet.
Bei fortgeschrittenem Wachstum wirft die Pflanze die unteren Blätter ab und bildet in diesen Narben neue Seitentriebe aus, so daß der Wuchs insgesamt sehr buschig wird.
Der genaue Wuchs und die Höhe sind jedoch sehr witterungsabhängig. Eine meiner Pflanzen stand im Halbschatten und sehr windgeschützt, diese wuchs deutlich höher und schlanker als ihre Schwester, welche auf dem Süddach mit ganztägiger Sonne und kräftigem Wind stand.
Hier die kompakte Habanero beim Kuscheln mit einer Apache:
Topfgröße: Für eine optimale Entwicklung sollte es ein 10 Liter Topf sein. Wie man auf obigen Bild jedoch sieht können auch in kleineren Behältern gute Ergebnisse erzielt werden. 2008 setzte ich einige Habaneros in Balkonkästen, hier wurden sie nur ca. 20 cm hoch und bildeten je eine Handvoll kirschgroßer Früchte.
Blätter: Die Blätter sind länglich, 5 bis 10 cm lang und bisweilen c.chinensetypisch leicht runzlig.
Blüten: Leider habe ich keine Detailaufnahmen der Blüten gemacht.
Früchte: Die Früchte haben die habanerotypische Minikürbisform und erreichen nur Durchmesser von ca. 3 cm.
Die Schärfe setzt langsamer ein als bei der roten Habanero, so daß man das fruchtige Aroma noch bemerken kann. Dann ist sie jedoch bombastisch und sollte nur vorsichtig dosiert werden. Ganz klar eine 10.
Der Ertrag dieser Pflanze schwankt recht stark. Während einige Pflanzen nur knapp ein Dutzend Schoten trugen gab es auch solche mit deutlich über 50 Schoten.
Dünger: Wie bei allen meinen Chilipflanzen verwende ich zur Anzucht einen stark verdünnten Flüssigdünger (N-P-K: 5-2-3), im endgültigen Kübel dann einen Blaukorn-Allzweckdünger (N-P-K: 13-11-16), wobei jeden Monat ca. 10g zugegeben werden.
Verwendung: Den größten Teil meiner Habaneroernte schneide ich in schmale Streifen und friere sie ein. Um sie im ganzen zu trocknen sind sie zu dickfleischig, halbiert auf der Heizung geht es jedoch. Dörren, einlegen in Essig, Chiliöl oder eine fruchtige Soße sind andere Möglichkeiten, die ich jedoch noch nicht getestet habe.
Aufgrund ihrer für mich enormen Schärfe verwende ich Habaneros sehr sparsam, wobei sich die orangenen sehr gut für Fisch- und Geflügelgerichte oder fruchtige Grillsoßen eignen.
Diskussion zur Sortenbeschreibung