Abrechnung mit der ökologischen ökonomischen Branche

Dieses Thema im Forum "Technik & Zubehör" wurde erstellt von TDD3, 25. November 2018.

  1. TDD3

    TDD3 PLANTAE ¤ *Gro$m€i$t€r*

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    Guten Morgen liebe Pflanzen Freunde,

    Wie man sieht ist dies mein erster eigenständiger Thread.
    Ich widme diesen aus rein informativen Gründen an diejenigen die noch ganz am Anfang stehen.
    Dieses Forum bietet so viel an Wissen Alternativen dass ich mich genötigt sehe die Spreu von dem Weizen zu trennen.

    Es gibt bekanntlicherweise Traditionsmarken die leider aber keine mehr sind.

    Diese sind z.B.
    Romberg oder Gardena.

    Romberg bietet vorwiegend überteuerte Produkte für die Keimzucht an.
    Vor allem deren teure Anzuchterde, deren schlecht konzipierte Gwhs deren Thermostat usw.

    Ich habe mir nach langer Abstinenz mal wieder etwas gegönnt und müsste für die pflanzenzucht wieder ein komplettes Equipment zulegen.
    Da fiel ohne lange zu überlegen die Wahl auf Romberg und für die Gartenarbeiten auf Gardena.

    Romberg Erde Kokosnuss völlig überteuert.
    Gibt es in der Industrie sehr viel günstiger.
    Ansonsten TKS1 225L für 15€.
    Die Gewächshaus Dächer bestehen aus einem zerbrechlichen Kunststoff.
    Erst vor kurzem hat man diese durch polykarbonat ersetzt.
    Das Thermostat im romberg complete maximus 3.0 kann man nicht zusammen mit dem Lüfter benutzen.
    Die Steuerung ist nur für Licht und Heizmatte ausgelegt.
    Lüfter muss somit manuell geschaltet werden.

    Zudem ist die Gewächshaus Wanne duenwandig und gibt bei voller Belastung
    Nach.
    Alles aber wirklich alles hat zudem romberg nicht selbst entwickelt sonder von chinesischen Fabriken unter ihrem Namen kopiert.
    Alles das bekommt man bei Ebay für weniger, viel weniger Geld.

    Nun zu Gardena.
    Eine Marke die wirklich mal gut war.
    Mittlerweile sind Verarbeitung und Preis nicht mehr im vernünftigen Verhältnis.

    Da zudem Gardena sich zu einem alles Anbieter mausert aber nichts mehr richtig gut entwickeln lässt ist auch dieses Unternehmen absolut zu meiden.
    Das Stecksystem rutscht bei Anschluss eines Giestabs vom Verschluss somit wird man unfreiwillig nass.
    Mit der Zeit wird Schlauch härter wodurch sich das Stecksystem noch schlechter gebrauchen läßt. Und so nimmt das Drama seinen Lauf.

    Man muss also auf echtes Profi Equipment setzen was teilweise sogar günstiger ist.

    Also meine Erfahrungen in Gesprächen mit Gärtnern Botaniker etc Ist folgende.

    Geka Wassermanagement Muffen System.

    Teku System von Poepelmann für Pflanzgefaesse, Container Toepfe.

    Man kann auch Porzellan Terrakota oder anderes Material als Kunstoff nehmen., wenn Geld oder Gewicht keine Rolle spielt. :cool:

    Dünger in Sackware
    Langzeit duenger von Icl dem Erfinder.
    Nicht zu verwechseln mit Basacote von Compo dem Nachmacher.
    Dann noch organischen Duenger ,vom eigenen Komposter.
    Nicht zu vergessen hakaphos Gießsalze von compo.
    Denn am Dünger wird das meiste verdient.
    noch besser wäre landwirtschaftlicher Einzelduenger zu selbst mischen.

    Erde vom Komposter und von Floragard nur Tks 1 und 2 alles andere zu teuer und nur Kubikmeter Ware oder die kleinere Variante ab 225 L.
    Für empfindliches Keimer Kokosnuss in Sackware aber nur wenn uerberwiegend empfindliche Keimer gezogen werden, ansonsten gar nicht.

    Substratzugaben von Knauf vermiculit bzw. Perlit. Oder bei einem anderen Hersteller die es noch günstiger anbieten.
    Also im Internet schauen und Preise notieren.

    Wasser immer Regenwasser also vom eigenen Hauswasserwerk.
    Gespeichert in 10000 Liter Regenwassertank.

    Wenn keine Möglichkeit besteht weil kein Garten, dann eben Osmose Anlage.
    Profi Anlage für tausend Euro aufwärts keine Amazon 100 Euro Schrott.

    So dann wären wir auch schon durch.
    Das muß man investieren wenn man langfristig denkt.
    Ansonsten muss man schauen wo man bleibt.
    Erfahrungswerte gibt es hier genug.

    Bedenke wer preiswert kauft,kauft zweimal.

    Niemand hat etwas zu verschenken.
    Vor allem nicht diejenigen die es zu Dumping Preisen anbieten.
    Da ist der Ärger schon vorprogrammiert.
    Lieber etwas mehr ausgeben als am falschen Ende sparen.

    Ich habe diese Erfahrung leider auch mal machen muessen.

    Weitere Anregungen sind hier natürlich sehr willkommen.

    Bis dahin viel Erfolg.:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2018
  2. karlinche

    karlinche Nichtsoooscharfesser

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    895
    Hallole,
    Du scheinst Equipment zu nutzen welches der Durchschnitt hier sich nicht zulegen würde.
    Beziehungsweise sich gar nicht beschaffen könnte.
    Oder die User in den von Dir angesprochenen Mengen gar nicht benötigen würden.
    Sei es aus Kosten- oder anderen Gründen.....

    Einige Beispiele:
    + Wieviele hier verbrauchen denn in 1 Saison Erde oder TKS in Kubikmetern?
    + TKS ist in vielen Teilen Deutschlands nicht mal in 225l-Ballen erhältlich. Und noch weniger als lose Ware. Vielen Usern würden solche Mengen einige Jahre ausreichen.
    + Dasselbe gilt für Dünger in Sackware. Wie auch für Grossgebinde an Düngern. Ich war vor Jahren so verrückt, mir Hakaphos im 5kg-Eimer zuzulegen. Ich zehre heute noch davon da ich diesen nur für meine Pflanzen in Kübeln verwende. Denn bei mir kommen viele Pflanzen ins Gartenland bzw. aufs Feld.
    + Wer hat schon den Platz, sich für sein Regenwasser einen grösserenTank in seinen Garten eingraben zu lassen. Ginge eh nur, wie Du richtig bemerkst, bei einem eigenen Haus mit grösserem Garten. Beziehungsweise sich für 1000 oder noch mehr Euro eine Osmose-Anlage anschaffen würde. Ist ...etwas mehr ausgeben... nicht eine "niedliche" Formulierung für die von Dir genannte Differenz zwischen 100 EURO und 1000 EURO aufwärts!?

    Das Alles sollte doch für eine grössere Mehrheit sicherlich in einem einigermaßen vertretbaren Kosten-/Nutzungs-Verhältnis stehen. Ist schliesslich für die Meisten hier immer noch ein Hobby; für die Einen ein kleineres, für die Anderen eben ein grösseres......

    Bei Kokos muss ich Dir aufs Heftigste widersprechen!
    Ich ziehe seit Jahren ausschliesslich in Kokos aus der Bucht (Humusziegel ungedüngt) an. Diese kosten bei Abnahme in 24er oder 36er Mengen in etwa die Hälfte des Preises der adäquaten alljährlichen Angebote zur Aussaatzeit bei den Discountern und Handelsketten. Lediglich ein minimaler Spritzer Flüssigdünger wird dann dem Wasser zum Aufquellen zugefügt.
    Und ich hatte noch nie Probleme.
    Bei adäquaten Mengen in Sackware befürchte ich bei angebrochenem Sack die Hygroskopität des Kokos. Die Humusziegel sind jeder für sich eingeschweisst in Folie; womit sich dieses Risiko nicht ergeben sollte. Zumindest bei mir noch nicht geschehen.
     
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  3. chil-i-thom

    chil-i-thom Habanerolecker

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    451
    Hallo @TDD3,

    auf das Eingangsgeplänkel gehe ich jetzt mal nicht ein.
    Warum gerade du dich als der Auserwählte siehst, der hier die "guten" von den "schlechten" Informationen trennen möchte, kann ich nicht nachvollziehen. Das Forum lebt von der Vielfalt der Informationsfülle, und jeder kann für sich das raussuchen was ihm wichtig und richtig erscheint. Vor Allem Neulinge profitieren davon.
    Sicher weiß hier jeder, der sich mit Pflanzenanbau in Haus und Garten beschäftigt, welches Portfolio bzw. Produktpalette diese beiden Unternehmen anbieten.
    Um es abzukürzen, wenn du da nicht dein ideales Equipment findest, dann kauf doch was anderes!
    Ich habe z.B. mit der Kokos-Anzuchterde classic von Romberg sehr gute Erfahrungen gemacht, und bin bereit den Preis dafür zu zahlen. Wer das nicht ist, muss sie ja nicht kaufen.
    Genau so verhält es sich mit dem Gardena-Zeugs. Ich nutze es, wie viele hier wahrscheinlich auch, seit Jahren im Garten und bin zufrieden. Gibt da natürlich inzwischen auch billige Replica zu kaufen.
    Mal abgesehen davon, dass sich hier nicht jeder ein eigenes HWW installieren kann (z.B. Miet- oder ETW im Mehrfamilienhaus), wird bei der Nutzung von RW oft von BEF berichtet. Von daher scheidet das für mich in der Weiterkultur aus. In der Anzucht verwende ich dest. Wasser aus Containern. Eine UOA ist bei meinem geringen Bedarf, und das dürfte für die meisten User hier zutreffen, zu teuer und unwirtschaftlich.
    Ohne Worte!

    Insgesamt liest sich dein Beitrag so: Alles eingangs genannte ist "schlecht", alles von dir empfohlene "gut".
    Soll doch jeder selbst entscheiden, was an Informationen für ihn "nützlich" ist, und was weniger. Wir sind doch alle selbständig denkende und handelnde Individuen.
    Im Übrigen hatte ich bei dem Threadtitel eine Abrechnung mit dem ökologischen (Bio)-Landbau erwartet, und nicht so ein Gemotze gegen ein paar Firmen die Anbau-Equipment und Zusatzstoffe (Erden usw.) vertreiben.

    Ansonsten kann ich @karlinche nur zustimmen.

    LG, Thomas
     
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  4. Dale

    Dale Chiligrünschnabel

    13
    2
    Zwischenfrage, wofür steht denn BEF?
     
  5. chil-i-thom

    chil-i-thom Habanerolecker

    336
    451
    BEF=(B)lüten(E)nd(F)äule
     
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  6. Ogtutchili

    Ogtutchili Chilitarier

    1.501
    4.869
    Blütenendfäule - oh, zu spät.
     
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  7. Anfänger2013

    Anfänger2013 Jolokiajunkie

    2.961
    3.991
    Bei der Chilizucht führen viele Wege ans Ziel.
    Da muss jeder seinen optimalen Weg finden. Da die Rahmenbedingunen bei jeden Mitglied unterschiedlich sind werden häufig sehr unterschiedliche Wege gewählt. Auch die Bereitschaft Geld in das Hobby zu investieren ist bei jedem anders.

    Schön das ich da nicht der Einzige bin!
    Nachdem ich bei einem Flohmarkthändler die ersten Teile gefunden habe wächst mein Sortiment stetig. Für sehr feine Arbeiten wirklich zu empfehlen!
     
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  8. chil-i-thom

    chil-i-thom Habanerolecker

    336
    451
    Die meisten User hier betreiben wohl eher einen Chili-Anbau, als eine Chili-Zucht. Die Bereitschaft Geld in sein Hobby zu investieren sollte prinzipiell vorhanden sein, wieviel muss jeder für sich entscheiden. Und Ja, jeder muss seinen Weg finden.
    Fakt ist, je intensiver man(frau) sein Hobby betreibt, desto mehr finanzielles und auch zeitliches Engagement ist erforderlich.
    Ok, ja. Kann man(frau) machen. Ich glaube dass das aber nicht die Intention des TE war. Ich selbst habe auch Edelstahlbesteck im Hause, da ich, neben den Paprika/Chili, auch der Pflanzen-Aquaristik fröne. Nutze ich aber nicht für die Paprika-/Chili-Anzucht.
    Problematische Keimlinge gibt's bei mir keine. Nur die kräftigsten werden für die Weiterkultur verwendet.

    LG, Thomas
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2018
  9. 2Beers

    2Beers der Inka-Gurken-Bezwinger

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    2.490
    Trollolololo :laugh:
    Lässt euch doch nicht immer gleich so aus der Reserve locken ;)
     
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  10. kaufi

    kaufi Jalapenogenießer

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    421
    Dieser Threat ist , mit Verlaub , so nötig wie Bauchschmerzen . Man muss nur mal die Augen auf machen , bevor man etwas bestellt und findet meistens alles zu viel niedrigeren Preisen .
     
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  11. mph

    mph Indoor- und Balkonanbauer Ehrenmitglied

    21.277
    6.647
    Das sehe ich ähnlich.
     
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  12. Fazer

    Fazer Chili Farmer Ehrenmitglied

    18.412
    1.419
    Dito

    Da bekommt ja jeder Anfänger Angst.

    Gibt es eigentlich noch das Gesamtindex für Neulinge wo alles in Bereiche aufgeteilt war?
    War früher im Anbauthread oben separat aufgeführt
     
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  13. Willi

    Willi Chiligrünschnabel

    19
    30
    Uiuiui da wird aber einiges aus dem Kontext gerissen.
    Einen "Starthilfe" Beitrag mit Dingen die man wirklich braucht macht bestimmt Sinn.

    Zum Eingangspost:
    Ich würde niemanden verteufeln, der sich dieses Anzuchtding von R... kauft um die ersten fünf Chilis anzubauen. Im schlimmsten Fall ein schmales Lehrgeld, in der Saison darauf wird bei weiterem Interesse ein Upgrade gekauft oder es reicht für die Bedürfnisse und man macht mit den gegebenen Mitteln einfach weiter.

    Beim Einsatz von Gardena Werkzeugen und Bewässerungssystemen sehe ich auch kein Problem- die Hardware leistet auf meinen 400m² gute Dienste und die Ersatzteilversorgung ist mit jedem Baumarkt gegeben. Einzig beim Spaten würd ich nicht noch einmal sparen, nachdem das erste Exemplar (Baumarkt-Eigenmarke) meiner Kraft nicht standhielt ;)
    Im "normalen" Garten reicht eine Regentonne bis 500L, einzig diesen heftigen Sommer war bei mir zwischenzeitig Ebbe- ein Unfug da für mehrere tausend Euronen zu investieren.
    Mit Geka fahre ich an der Pumpe (KSB) wahrscheinlich besser aber mit 08/15 Ausstattung käme ich auch klar.

    TKS2 lässt sich auch beim Raiffeisenmarkt online bestellen, Haka gibt es in größeren Mengen auch für Privatpersonen zugänglich- ich versteh das Problem nicht :facepalm:
     
  14. JuergenPB

    JuergenPB der mit seinen Chilis redet

    6.599
    11.522
    Was man wirklich zum Start braucht, sind nur 3 Dinge:
    - Blumentopf
    - Erde
    - Chilisamen

    ;)
     
  15. Willi

    Willi Chiligrünschnabel

    19
    30
    vier Dinge:

    -GEDULD!

    Fehlt ;-)
     
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