Freue mich über Eure rege Beteiligung hier
Ich stehe im Moment vor einem Fragenkatalog:
Der Garten wird mir ab April zugänglich sein. Was ich definitiv weiß ist, dass die aktuelle Rasenfläche früher ein Brombeerdschungel war - ich weiß nicht, ob man aufgrund dessen auf die Bödenqualität schließen kann oder ob ich auch nur den Spaten rein kriegen würde. Das ist ein Nachkriegsbau mitten in der Stadt und ich kann nicht ausschließen, dass der Boden aus Kriegsschutt besteht. Vom Umgraben halte ich auch aus anderen Gründen nichts. Mir gefällt der ganzheitliche Gedanke von Permakultur und im Moment bin ich beim Mulchbeet hängen geblieben. Ihr wisst schon, Wellpappe auf den Rasen, Kompost und Mulch drauf usw. Angeblich sei ein solches Beet fast sofort einsatzbereit, was mir charmant erscheint, da ich ganz nebenher noch arbeiten und den eigentlichen Umzug managen muss. Grob geschätzt wäre die Anlage gegen Ostern, sodass ich gegen Anfang-Mitte Mai schon auspflanzen würde (Eisheiligen-Regel ist hier "in den Tropen" des Mittelrheins nicht ganz so zweckmäßig). Hat jemand sowas schonmal versucht? Ins Beet kommen fast ausschließlich Tomaten, eventuell testweise Capsicum und andere Nachtschatten. Ganz eventuell auch etwas aus der Cucurbitaceae. Füllmaterial wäre nebst Wellpappe auch normale Erde, granulierter Mist, Kompost und Rasenschnitt. Plan B ist Kübelkultur unter freiem Himmel - hier sind aber die Premiumplätze rar und bereits vielfach von Chilis belegt.
Ach, hier ist übrigens Dicky - etwas, was ich mir bereits seit meiner Kindheit wünsche:
Dicky hat sicherlich mehr Jahre auf dem Buckel als ich und der Stamm misst ca 70cm. Die Pflanze ist bereits überwintert und wird hoffentlich bald austreiben.
Ich erstarre ehrfürchtig vor diesem Geschöpf!