Hi Christian,
so hab mir die Pflanzen angeschaut und auch die Lage in der Echeveria wohnt. Der Odenwald ist auf Höhe Mannheims und von der Meereshöhe etwas höher als Karlsruhe, was mich zu dem Schluß kommen lässt, dass es dort 2-5 Grad kälter sein wird als in Karlsruhe (@Echeveria Du darfst mich hier gerne berichtigen sollte ich falsch liegen) Da die Niederschlagsmengen regional sehr unterschiedlich sind maße ich mir hier keine Einschätzung an.
Ich baue ebenfalls einen Teil meiner Chilis freiland und direkt im Boden an.
Echeveria said:
Ich habe in diesem Jahr ohne Kl schon mitte Januar angefangen und als die Pflanzen ende Mai ausgepflanzt wurden, hatten viele schon Blütchen, bzw. kleine Beeren. Diesen Wachstumsvorsprung kann man Pflanzen, die ins Beet sollen, nicht mehr nehmen.
Dieser vermeindliche Wachstumsvorsprung ist für Freilandpflanzen und auch ansonsten ein absoluter Nachteil!
Blüten und vorallem Beeren an noch zu kleinen Pflanzen schwächen die Pflanzen viel zu sehr, wenn sie dann zusätzlich noch mit den schlechteren Bedingungen (Nässe, Temperatur, zu viel Sonne) im Freiland zu kämpfen haben... das Ergebnis siehst Du an den Pflanzen sehr genau. Früchte die bis auf den Boden hängen, Pflanzen die Beeren tragen, aber keinerlei Wachstum mehr an den Tag legen, von Blüten ganz zu schweigen. Die Pflanzen stecken alle Kraftreserven in das Ausreifen der vorhandenen Früchte. Es findet kein Wachstum mehr statt, weder oberirdisch noch unterirdisch, bis die Früchte reif sind. Im schlimmsten Falle werden die Pflanzen sogar eingehen und die Beeren eine Notreife vollziehen.
Den etwas gelberen würde wohl auch ein wenig Dünger nicht schaden.
Bei Topfkultur wirkt sich die Problematik etwas weniger aus, da hier eine höhere Substrattemperatur erreicht wird wenn die Sonne auf die Töpfe scheint und weil meißtens die Nährstoffzusammensetzung eine bessere ist.
Habbi Metal said:
Wenn man komplett im Freiland anbaut wie Echeveria, dann ist das schon nicht so einfach wenn die Erde nie erwärmt wird.
Sorry aber hier muß ich jetzt echt schmunzeln. Erstens, woher weißt Du wie warm seine Erde ist? Zweitens wird die Erde durch direkte Sonneneinstrahlung sehr wohl stark erwährmt, auch wenn die Luft nur 20°C hat.
Lufttemperaturen von um die 20°C + Sonne ist für Chilis noch absolut in Ordnung, wir haben hier ja keine Dauerbewölkung oder gar tagelangen Nieselregen.
Und ja, man darf hier auch jammern, es hört sich aber so an als wären die Temperaturen schon super dramatisch schrecklich für uns Chilibauern, dem ist aber nun ganz und gar nicht so... und auch die kühle Phase mit Nächten unter 15°C wird nun wohl deutlich kürzer als angekündigt.
Klar darf jeder vom Wetter halten was er will, aber alles aufs Wetter zu schieben ist schlicht weg falsch und es gibt hier auch genug Neulinge, für die schnell ein falsches Bild entstehen könnte, wenn hier ständig alles aufs Wetter geschoben wird und bei um die 20°C schon Panik ausbricht...
Viel schlimmer als die Temperaturen sind die starken Winde (mein Mais ist schon im Eimer:angry

und in vielen Regionen auch der Starkregen bzw. der Hagel, hierüber sollte mal jemand jammern... motz, jammer, pieeeeeenz
mfg Beasty