Caps 2026 | Chili in der Luft ohne Torf

Ein paar Beeren haben sich im Winterquartier gebildet. Zwei sind reif.
 

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Heute ist es Zeit die 21 Überwinterer zu topfen. Zwei Pflanzen, eine Shishito und eine Grenada Seasoning an nette Menschen verschenkt. Die restlichen habe ich den Pflanzsäcken zugeordnet und mich gefreut, dass alles aufgeht. Schönen Samstag an alle Chilifreundinnen und -freunde.

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Nach dem Auszug ins Winterquartier am 12. Oktober sind 21 Überwinterer heute wieder zu Hause angekommen. 6 Monaten und zwei Wochen später ohne Dünger in kleinen Töpfen. Morgen bekommen sie neue Erde. Eine hat es nicht geschafft.
21 von 22 - eine super Quote! :woot:
Wie hast Du die Überwinterer denn vorbereitet? Ich habe meine Pflanzen bis auf die Wurzeln ausgegraben, durch die Regentonne gewirbelt, mit Neem eingesprüht und dann in frische Erde gesetzt. Die Blätter habe ich nicht entfernt. Leider hat es aber nur etwa die Hälfte geschafft. Beim Rest sind die Wurzeln vergammelt.
 
Eigentlich hatte ich 28 Überwinterer, sechs davon bei mir zu Hause, die haben auch alle überlebt. 😉

Mein Vorgehen war generell so:

- zurückschneiden der Pflanzen siehe Bild auf ein Y o.ä., dabei werden alle Blätter ausnahmslos entfernt
- mit einer Schaufel habe ich dann den Wurzelballen der Pflanze so rund zugeschnitten, dass er in den Blumentopf passt
- dann habe ich mit etwas Erde aus dem alten Pflanzgefäß die Lücken gefüllt
- der Ausfall ist in einem sehr kleinen Topf passiert, aber bei den externen Überwinterern hatte ich mich wegen des Transports für meine kleinsten Töpfe entschieden
- in den sechs Monaten wurde zweimal pro Woche gegossen, jetzt im Frühling bei sonnigem Wetter bei Bedarf auch öfter
- der Standort hatte zu beiden Seiten große Fenster, Temperatur ca. 18°C, bei Sonne auch mehr, über Weihnachten war die Heizung aus
- Behandlung mit Neem o.ä. war nicht nötig da keine Trauermücken auftraten
- in der Erde sind kleine Tausendfüßler, große Tausendfüßler und Regenwürmer, wie ich beobachten konnte

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- die restlichen z.B. 25 Liter Erde die nach dem Umtopfen im alten Pflanzgefäß waren habe ich grob von Wurzeln befreit nach Engerlingen des Rosenkäfers durchsucht und diese dann in meinen Käferkeller gebracht
- die alte Erde lagerte von Oktober bis Mai in den Pouchsäcken und wurde mit neuer Erde 1 zu 1 gemischt

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Siehe Beitrag im Thema 'Caps 2026 | Chili in der Luft ohne Torf'
https://chiliforum.hot-pain.de/threads/caps-2026-chili-in-der-luft-ohne-torf.44102/post-1166600
 
Nach gefühlt 3 Wochen ohne Niederschlag war bei uns die Erde staubtrocken. Nach dem einsetzenden Regen hatte ich an einer meiner Pflanze nach der Heimkunft eine große Schnecke am Blatt fressen sehen und natürlich sofort entfernt. Bei genauerer Betrachtung beim Rundgang gestern Abend, ist mir der ganze Umfang des Schadens an der Sproßachse deutlich geworden. Epidermis und Rinde sind auf 5 mm rundherum weg.

Die Rocoto Paucartambo / Oxapampa Rojo wird es wahrscheinlich nicht schaffen.?

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Das Leitsystem scheint ja noch in Ordnung zu sein. Ich würde die Stelle tapen.
 
Ich bin wie dws vorsichtig optimistisch. Die beiden Hauptprobleme sind weniger die Beschädigung der Leitbündel, deren Auswirkung kannst du minimieren, wenn du ein paar Blätter zur Verringerung der Verdunstung entfernst, wenn Blätter welk werden. Ich sehe einmal eine große Eintrittspforte für Pilze und Bakterien. Hast du Propfband zum Umwickeln oder kannst kurzfristig welches besorgen? Und zum anderen die Stabilität, aber da kannst du die Pflanze stützen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach euren Hinweisen habe ich Polyethylenfolie (PE) um die Sprossachse gewickelt und mit Tesa außen fixiert. Probleme mit der Verdunstung hatte ich nicht und musste auch keine Blätter entfernen, trotz sommerlicher 26°C im Höchstwert auf der Terrasse gestern.

Scheinbar ist das Kambium nicht zerstört. Ich hatte die Assoziation zu geringelten Bäumen, wo der Saftstrom gestört ist und die Wundschließung nicht mehr richtig erfolgen kann. Solche Bäume gehen dann langsam ein. Meine Pflanze ist im Wachstum und Versorgungsprobleme sollten schnell sichtbar werden. Also weiter kühlen Kopf bewahren und abwarten… In zwei drei Wochen entferne ich dann die Folien wieder.

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Ein Ende der „kalten“ Tage zeichnet sich ab! Die zehn Pflanzen, die ich nicht ins Gartenhäuschen oder wieder ins Haus hole, habe ich mit Gartenfliess geschützt. Nächste Woche geht es dann mit den Temperaturen nach oben. Wünsche allen einen schönes langes Wochenende!

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