Corona und die Folgen


G

Gelöschtes Mitglied 22397

Gast
Die ganze impfpflichtdebatte mal aus einem anderen blickwinkel betrachtet

Moderna geht die tage ganz schön in die knie tagestief 207€ hat sich dann aber 227€ hochgehangelt
Biontec geht den trend von moderna mit tagestief 224€ tagesschluss 233,80€

beide haben zum allzeithoch im august ordentlich korrigiert moderna 431€ jetzt 227€, biontec€ 396 jetzt 233€
das sind fast schon kurse zu denen man einsteigen sollte, mal schauen was über den jahreswechsel noch bewegung drin ist und ob beide die 200er reissen, eine generelle impfpflicht, falls sie denn kommt würde die kurse wohl ordentlich befeuern

valneva die alternative zu vektor und mrna und der hoffnungsträger, das sich nach zulassung die impfquote ohne pflicht nochmal steigern lässt steht aktuell bei 23€ jahreshoch 30€ im gegensatz zu den beiden anderen ist der trend aber nach oben erkennbar, hab ich mir heute ins depot gelegt🤑
 

Gigglebug

Dauerscharfesser
Beiträge
903
Ja mach das doch?

Ich finde es jetzt nicht verwerflich dass Unternehmen mit Ideen Gewinn machen. Ich meine da wird ja auch für die Entwicklung ordentlich Geld investiert bis die ein verkäufliches Produkt haben.

Meinst du die Testreihen sind kostenlos zu machen? Meinst du die Entwicklung bis zu den Testreihen ist gratis? Meinst du die ganzen Studien werten sich selber aus?

Etwas anderes ist es natürlich Menschen eine lebensnotwendige Behandlung vorzuenthalten weil das nötige Kleingeld fehlt. Siehe die Abläufe in den USA. Da bin ich doch über das hiesige System der Krankenversicherung sehr froh.

(Oder wenn (Lebensmittel)konzerne den Menschen absichtlich minderwertige Produkte als gesund und hochwertig andrehen, aber das ist ein anderes Thema)

Und gerade Biontech hat ja angekündigt die Gewinne von Cormirnaty in die Krebsforschung zu stecken, also ihre ursprüngliche Kernkompetenz, was ich wiederum sehr löblich finde.
 

Joe

Habanerolecker
Beiträge
383
Ich verstehe den Mertens schon. Das Problem ist, dass zwar 5 Millionen Kinder in den USA geimpft wurden, aber nur bei 1500 (verteilt über x Altersgruppen!) wurde bisher wirklich nachverfolgt, was dabei rauskam (Infektion ja/nein, Nebenwirkungen). Er hat das nur nicht in Worte fassen können, liegt wohl an der Nervosität.
 
Zuletzt bearbeitet:

Gigglebug

Dauerscharfesser
Beiträge
903
Also dabei ist es aber wichtig zu wissen, dass es Langzeitfolgen in dem Sinne nicht gibt. Also nicht in dem Sinne als das irgendwie Monate später noch auf irgendwelche unerklärliche Weise Symptome auftreten.

Wenn der Körper das Mittel verstoffwechselt hat dann ist das abgehakt.



Dann wird ja oftmals die Narkolepsie bei den Schweinegrippe-Geimpften angebracht, dazu ist aber folgendes zu bedenken:

Der Leiter des Forschungsbereichs Immunologie der TU Dortmund, Carsten Watzl, erklärt auf Anfrage von tagesschau.de, von den ersten Symptomen bis zur Diagnosestellung könne bei der Narkolepsie "teilweise eine recht lange Zeit vergehen". Es könne daher sein, dass "die Diagnose bei einigen Fällen erst Monate nach der Impfung gestellt wird; die Symptome sind bei den meisten Personen aber relativ kurz nach der Impfung aufgetreten".

Quelle: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-impfungen-spaetfolgen-101.html

Auch hier ist es nicht etwa so, dass diese Fälle auf wundersame Weise Jahre später erst auftraten, sondern dass die Diagnose erst spät gestellt wurde. Und auch dass eine Verbindung mit dem Impfstoff erst spät hergestellt wurde.

Die Geschichte mit den Thrombosefällen nach Astra Zeneca wäre damit vergleichbar. Durch die vielen verabreichten Impfdosen und auch die genaue Beobachtung der Geimpften war es aber da relativ zügig, das heißt nach einigen fatalen Fällen, möglich den Zusammenhang mit der Impfung zu erkennen und entsprechend zu therapieren bevor derjenige bleibende Schäden hat.


Auch hier ist es so, dass die Thrombosen in den ersten 2 Wochen nach der Impfung auftraten und nicht irgendwann.

Anders gesagt die Corona-Impfstoffe sind jetzt 1 Jahr im Einsatz und weltweit wurden 7,8 Milliarden Dosen verteilt. Und zwar ohne dass es außer den Herzmuskelentzündungen und den Thrombosen bisher irgendwelche schwerwiegenden Komplikationen gegeben hat. Und diese sind ja anscheinend gut in den Griff zu bekommen.


Bei den Kinderimpfungen von Biontech kommt ja prinzipiell das gleiche Mittel zum Einsatz. Das heißt es ist jetzt kein völlig neues Medikament, andere Nebenwirkungen inklusive. Das heißt hier wichtig ist vor allem die Verträglichkeit, und die bekommt man ja quasi sofort mit.
 

HatchChileFestival

Chilitarier
Beiträge
1.515
Bei den Kinderimpfungen von Biontech kommt ja prinzipiell das gleiche Mittel zum Einsatz. Das heißt es ist jetzt kein völlig neues Medikament, andere Nebenwirkungen inklusive. Das heißt hier wichtig ist vor allem die Verträglichkeit, und die bekommt man ja quasi sofort mit.
Dazu kommt, dass die Dosis in den USA nur 1/3 bei Pfizer/Biontech für Kinder 5-11 ist. Also 10µg. Hier wohl auch.

Was mir aber etwas an der Stiko seit je her mißfällt: die erfinden das Rad jedes Mal neu. Impfstoffe (auch ganz zu Beginn) werden in den USA, UK, Israel etc. zugelassen oder notzugelassen. Millionen werden geimpft. Dann dauert es Wochen, bis die EMA so weit ist. Und noch mal Wochen, bis die Stiko so weit ist. So richtig Vertrauen schafft weder das noch der Fakt, dass Mertens gesagt hat, er würde sein Kind nicht impfen lassen. Was er jetzt wieder relativiert hat. Eine ziemliche Kommunikationskatastrophe.

Und wenn man jetzt behaupten möchte, dass z.B. die USA leichtfertig Impfstoffe freigeben, so ist das auch keineswegs richtig. Denn bis heute ist dort AstraZeneca nicht freigegeben. Die hatten wohl dann doch Recht im Gegensatz zur "übervorsichtigen Stiko", die still und leise AZ vom deutschen Markt nahm, nach den ganzen "Altersfreigabe-Bocksprüngen".

Ich würde mir wünschen, dass man in Zukunft vielleicht seitens Deutschlands weltweit etwas besser zusammenarbeitet und nicht immer "am deutschen Wesen soll die Welt genesen" durchzieht. Genauso würde ich mir wünschen, dass man z.B. die massiven Ausbrüche in UK, USA und anderen Ländern, die oft VOR dem darauffolgenden Ausbruch bei uns passieren mit in die unsinnigen Proklamationen wie "Freedom Day", Abschaffung der "epidemischen Lage nationaler Tragweite", Schließung von Impfzentren 4-6 Wochen bevor man sie wieder dringend bräuchte usw. miteinbezieht und dann überlegt, bevor man wieder etwas Blödes tut oder ausspricht. Etwas mehr über den Suppentellerrand schauen wäre schon nützlich.
 

Gigglebug

Dauerscharfesser
Beiträge
903
Ja so wie dieser Kommentar der Stiko man müsste erst mal Untersuchungen anstellen in wie fern die Daten auf Deutschland übertragbar sind.

Was zum Geier soll das bedeuten?

Das Biodeutsche Immunsystem funktioniert doch auch nicht anders.
 
G

Gelöschtes Mitglied 22397

Gast
Mertens ist einer der wenigen die nicht im panik bzw katastrophen modus agieren
Die aussage das er sein kind nicht impfen lassen würde, die wohl nach gründlicher abwägung aufgrund seiner fachlichen kompetenz getroffen hat, war wohl zu ehrlich von ihm und passt leider nicht in die propaganda pro impfung, irgendwer wird ihn hier wohl zurückgepfiffen haben und den entsprechenden druck ausgeübt haben damit er seine meinung offiziell revidiert
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

HatchChileFestival

Chilitarier
Beiträge
1.515
Mertens ist einer der wenigen die nicht im panik bzw katastrophen modus agieren
Die aussage das er sein kind nicht impfen lassen würde war wohl zu ehrlich von ihm und passt leider nicht in die propaganda pro impfung, irgendwer wird ihn hier wohl zurückgepfiffen haben und den entsprechenden druck ausgeübt haben damit er seine meinung offiziell revidiert
Gut, über das mit den Kindern kann man verschiedener Meinung sein. Trotzdem ist es sehr ungeschickt gewesen. Ich kenne z.B. einen Fall (mit dem ich erst gestern telefoniert habe). Mutter schwer krank, bräuchte eine Nierentransplantation. Hat 3x die Woche Dialyse. Kind 11 Jahre alt. Geht in die Schule.

Vater passt auf wie wahnsinnig, rennt den ganzen Tag mit Maske rum und ist natürlich geimpft.

Kind konnte bislang nicht geimpft werden.

Was passiert wohl bei der zwar geimpften Mutter bei der Dialyse? Richtig, ein Großteil der Antikörper etc. wird weggefiltert, dazu noch ihr Gesundheitszustand -> eine Corona-Infektion ist so ungefähr der absolute worst case, den man sich vorstellen kann.

Gottseidank ist die ganze Familie auf der Impfbefürworterseite und der tapfere Kleine freut sich schon, wenn er geimpft werden kann - demnächst.

Aber was wäre, wenn die nur zweifeln würden? Dann wäre die Mertens-Aussage u.U. fatal.
 
G

Gelöschtes Mitglied 22397

Gast
hatte grad zeit und hab mir das interview ganz angeschaut, Slomka wie immer klasse, ich seh aber nicht, dass sie Mertens gegrillt hat, der hat sich gut geschlagen
Wie Mertens selbst im interview sagte: sie stellt viele fragen lässt aber wenig antworten zu
 

Oben Unten