Dass man es in DE auch wunderbar beherrscht, Wirtschaftsinteressen über Menschenleben zu stellen, sieht man doch aktuell sehr deutlich:
Es wurde im Februar klar kommuniziert, dass erst bei einer Inzidenz von u35 das Infektionsgeschehen nachvollziehbar und damit teilweise kontrollierbar ist.
Deshalb wurde die 35 als Marke für Öffnungen benannt.
Das war bei sinkender Inzidenz (um 60), als es rechnerisch so aussah, als wäre dieser Wert von 35 in den nächsten 4 Wochen zu erreichen.
Keine 4 Wochen später jedoch steigen die Zahlen wieder (ü70). Es wird deutlich, dass die Mutationen zusammen mit der nachlassenden Regeltreue der Bevölkerung zu steigenden Zahlen führen.
Was geschieht zwischen Politik und Wirtschaft? Die Politik knickt am Druck der Wirtschaft um und beschließt - statt die Beschränkungen aufrecht zu erhalten, bis die Inzidenz u35 ist - einfach die "Grenzwerte" hochzusetzten, sodass sie trotzdem im März mit den Öffnungen beginnen können.
Ich finde "wenn die Regeln nicht erlauben, was die Wirtschaft will - dann ändern wir die Regeln!" Schon ausgesprochen bedenklich!
Btw... mich hat auch keiner gefragt, ob ich Mumps/Masern/Röteln/Polio geimpft werden wollte. Meine Mutter hat dem Arzt vertraut und ihre Kinder impfen lassen. Ich kenne auch niemanden aus meiner Generation, der mal an irgendwas davon erkrankt ist.
Aber ich kann definiv sagen, ich bin lieber geimpft, als mir sowas holen zu können. Und ich empfinde es als Privileg, in einem Land zu leben, in dem es selbstverständlich ist, dass man als Mutter nicht fürchten muss, sein Kind an solche Erkrankungen zu verlieren.
Deshalb würde auch ich meine Kinder (wenn ich irgendwann welche habe) nicht fragen, sondern impfen lassen.
Und bei FSME war es so, dass es von meinem Jugendverband hieß: "Keine Impfung, keine Zeltlagerteilnahme"... also wurde zur Impfung gedackelt, ohbe über "Impfzwang" zu schimpfen. Wir zelten in Zeckengebiet, also brauchts die Impfung.
Und ich bin auch zu den Auffrischungen, obwohl das eine Impfung ist, auf die ich mit 2-4 Tagen massiver Nebenwirkungen reagiere.
Mir sind 3 Tage "Grippesymtome" immer noch lieber, als ne Hirnhautenzündung. Mit den milderen Wintern verbreitet sich nämlich auch FSME mit den Zecken in nördlichere Regionen. Und wer ist schon im Garten ganz sicher, sich nicht doch ne Zecke einzufangen?
Und zuletzt, solange auch über die Spätfolgen einer Coronainfektion (die auch bei Jüngeren auftreten können) wenig bekannt ist, habe ich vor Impf-Spätfolgen weniger Bedenken, als vor dem Virus.
Mal ehrlich: Klar sind die Impfstoffe "neu". Aber sie sind auf Basis der gleichen Vorgänge und Stoffe entwickelt, wie erprobte und jahrelang verwendete Impfstoffe.
Wieso sollten ausgerechnet diese Coronaimpfungen jetzt so unfassbar viel gefährlicher sein, als bestehende Impfstoffe?