@sebastianblei bist du eigentlich Koch UND wo/wie nimmst du dir (immer) die Zeit dafür?
Nee, ich koche meist Abends / Nachts, wenn Frau & Kinder im Bett sind. Oder bevor sie am Wochenende aufstehen. Ich glaube, ich hab' 'n Kochzwang. Oder es ist der Ehrgeiz, der mich umtreibt. Genau, kann ich's auch nicht sagen. Da ich die Woche über meist zum Großteil auf Reisen bin, komme ich dann oft relativ ausgemergelt nach Hause und muss irgendwas Kochen, um wieder herunter zu kommen. Also ist es vllt. nur mein Ausgleich. Desto mehr man kocht, desto mehr Symbiotische Verbindungen entstehen und man lernt, wie man Sachen unterscheidet & supplementiert. Und wenn man das
kann, ist es eigentlich nur noch wie Tetris spielen. Und da Tetris bekanntlich Spaß macht, gerät man dann in einen Strudel, der einen nicht auffrisst, aber man selbst nicht mehr alles auffrisst.
Deswegen müssen immer wieder Gäste kommen, damit ich das viele gekochte in hungrige Mäuler stopfen kann.

Meist gebe ich dann noch Tüten, Gläser, Dosen und sonstiges mit, damit ich wieder Platz für Neues habe.

Erschwerend kommt hinzu, dass mich brennend interessiert, was andere Kulturen essen, wie sich Lebensmittel unter Druck, der Schneide, im Topf, in Wasser, in Öl, in Soße, etc. verhalten. Und das muss ich dann ausprobieren. Deswegen koche ich auch oft verschiedene Variationen von irgendwas, um die Unterschiede differenzieren zu lassen. Also lass' A weg, nimm mehr von B, stell' die Temperatur auf C, probier's auf Feuer D, koch's ein E, fermentier' es F, etc. pp.