So, nun gibt's auch mal wieder ein Update von mir.
Nachdem ich meinen Überwinterer (eine Baccatum, "Bolivian Wild") erfolgreich durch meine Umtopfaktion gemeuchelt habe, schossen ein paar Quarks durch das Universum und regten doch tatsächlich nach fast 3 Wochen die Keimung einer Glockenchili aus der Kontrollgruppe an.
Das Gleiche gilt im übrigen für den zweiten Vertreter der Lemon Drop und - tada! - einen Vertreter der Starfish. Die schiebt gerade den Rücken aus der Erde:
In der ersten Versuchsanordnung tut sich nix mehr. Das ist wohl alles nur tote Erde.
Aber mein Schwurbel hat beschlossen sich aus seinen Lockenwicklern zu befreien. Schau an, Geduld lohnt sich doch. Aber ob sie noch was wird in diesem Jahr steht auf einem anderen Blatt.
Völlig fasziniert bin ich vom unterschiedlichen Wachstum der Baccas. Hot Tree Pepper of Guatemala habe ich schon fast bis zum Topfboden eingegraben - und sie wächst munter weiter. Auf den Bild daneben sieht man die Trepadeira do Werner, die sich mächtig Zeit läßt.
Und hier mal ein Vergleich meiner drei Wildsorten, Madre de Rios (frut., gerade umgetopft in 15x15), Dwarf Chiltepin (annuum) und Galapagoense:
Ich finde die Mutter der Flüsse sieht einfach klasse aus. Stabiler, sattgrüner Wuchs, schöne Form.
Abschließend noch eine Übersicht über die beiden belebten Etagen. Bereinigt um den Großteil der Paprika und die Tomaten, die ich zwangsläufig umtopfen und auslagern mußte. Ein Teil der Tomaten steht schon im GWH. Einige Chilis habe ich ebenso umtopfen müssen.
Jetzt muß nur noch das Wetter mitspielen. Aber unser Bauer schreibt, daß es Richtung zweiter Wochenhälfte besser, frühlingshafter werden soll. Mal gucken, wie lange ...

. Kann gar nicht erwarten rauszukommen mit den Pflanzen ... Jetzt 'ne bezaubernde Jeannie, die einem die Eisheiligen wegzaubert ...
