Erste Anzucht, Keimlinge, Licht und Wärme

Was ich machen würde:
  • 40W Panel kaufen (kostet weniger als die Hälfte dieser SPots)
  • Ballen aufschneiden, Keimlinge trennen, so tief es geht in Erde setzen
  • Keimlinge so tief es geht beleuchten
  • Raum auf ca. 22 Grad bringen
  • Sobald das 40W Panel da ist, die Spots zurückschicken
  • Seitlich aus Papier Reflektoren dranmachen, ich habe einfach festes Papier außen an die Panels geklebt und lass es senkrecht runterhängen
  • Lichtmessung-App installieren, normales Druckerpapier als Diffusor, 15k Lux einstellen (durch Höhe)
  • 18 h pro Tag
  • Falls möglich Mini-Ventilator
Sowas hier ??

4 x 40W Panel

Oder hast Du mir da etwas vergleichbares was Du meinst?
 
Sowas hier ??

4 x 40W Panel

Oder hast Du mir da etwas vergleichbares was Du meinst?
Hmmm, ja, kann man nehmen, wenn es Amazon sein muss. Vorteil: Sind besser gleichmäßig montierbar, da vier getrennte Einheiten. Nachteil: Chips sehen für mich jetzt wie 2835 aus, naja, ist halt ineffizient, aber das ist akademisch. Unpraktisch fände ich persönlich, dass ich mir in meinem Setup einen Rahmen für die Reflektoren bauen müsste, kann ich bei meinen Panels einfach seitlich ankleben. Kurz: Kann man nehmen, wenn es schnell gehen muss.

Ich habe mir für die Vorzucht mal diese hier https://de.aliexpress.com/item/1005007365646423.html gekauft, im Doppelpack für 23,75€ - Spektrum Anteile sind von Marketingrauschen abgesehen identisch und gleich gut geeignet. Sind modernere Chips und eben eine durchgehende Platte statt EInzelteilen. Momentan ist wohl das lokale Warehouse leer (daher gibts exakt meinen Artikel grad nicht) und in der aktuellen Welthandelslage muss man sehen, was man bekommt. Generell als Vergleichsmodell trotzdem interessant.

Schauen sollte man halt immer auf ein SPektrum, das für Vorzucht geeignet ist und nicht extra die Blüte pusht. Leider steht bei kaum einem Panel dabei, was wie oft verbaut ist: Das Amazon-Panel sagt nur "5000k und 3000k", mein Panel hat es wenigstens genau angegeben, aber perfekt ist es auch nicht. Ein
perfektes Vorzucht-Panel hätte 80 % 5000K und 20 % 660 nm - aber das gibt es im Consumermarkt leider nicht. Also muss man das nehmen, was am nächsten dran kommt. Und viel wichtiger als das netzte nm ist ohnehin die Intensität, also lieber ein 95% perfektes Panel wie das LM281B mit der richtigen INtensität betrieben als ein 100% richtiges Panel zu hell oder zu dunkel für die jeweilige Phase (bei dir 15kLux, bei mir schon 30kLux weil spätere Phase)
 
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Hmmm, ja, kann man nehmen, wenn es Amazon sein muss. Vorteil: Sind besser gleichmäßig montierbar, da vier getrennte Einheiten. Nachteil: Chips sehen für mich jetzt wie 2835 aus, naja, ist halt ineffizient, aber das ist akademisch. Unpraktisch fände ich persönlich, dass ich mir in meinem Setup einen Rahmen für die Reflektoren bauen müsste, kann ich bei meinen Panels einfach seitlich ankleben. Kurz: Kann man nehmen, wenn es schnell gehen muss.

Ich habe mir für die Vorzucht mal diese hier https://de.aliexpress.com/item/1005007365646423.html gekauft, im Doppelpack für 23,75€ - Spektrum Anteile sind von Marketingrauschen abgesehen identisch und gleich gut geeignet. Sind modernere Chips und eben eine durchgehende Platte statt EInzelteilen. Momentan ist wohl das lokale Warehouse leer (daher gibts exakt meinen Artikel grad nicht) und in der aktuellen Welthandelslage muss man sehen, was man bekommt. Generell als Vergleichsmodell trotzdem interessant.

Schauen sollte man halt immer auf ein SPektrum, das für Vorzucht geeignet ist und nicht extra die Blüte pusht. Leider steht bei kaum einem Panel dabei, was wie oft verbaut ist: Das Amazon-Panel sagt nur "5000k und 3000k", mein Panel hat es wenigstens genau angegeben, aber perfekt ist es auch nicht. Ein
perfektes Vorzucht-Panel hätte 80 % 5000K und 20 % 660 nm - aber das gibt es im Consumermarkt leider nicht. Also muss man das nehmen, was am nächsten dran kommt. Und viel wichtiger als das netzte nm ist ohnehin die Intensität, also lieber ein 95% perfektes Panel wie das LM281B mit der richtigen INtensität betrieben als ein 100% richtiges Panel zu hell oder zu dunkel für die jeweilige Phase (bei dir 15kLux, bei mir schon 30kLux weil spätere Phase)
Dann müsste doch das da ne gute Alternative sein oder?

LED Vollspektrum
 
Dann müsste doch das da ne gute Alternative sein oder?

LED Vollspektrum
Jein - so wie ich es sehe, hat sie 3000K/5000K im Verhältnis 2/1 also die falsche Richtung. Meines hat 1:1. Davon abgesehen ist es quasi mein Panel nur mit Dimmer. Der kann ganz praktisch sein, weil man die erste Woche nur 15kLux braucht und dann, sobald richtig Blattwerk da ist, auf 30kLux gehen kann. Macht man halt entweder über Abstand oder über Dimmer.

Der Schalter ist eher ein Scherz, denn 660nm braucht man, 730nm nicht. Aber wie gesagt, da sind wir dann schon in den akademischen Optimierungen.

Falls Du ein Panel mit mindestens gleicher 5000K Leistung im Vergleich zur 3000K Leistung hast, wäre empfehlenswert.

Warum das relevant ist:

3000K hat
  • mehr Rotanteil
  • fördert Streckung minimal stärker
  • gut für Biomasse
5000K hat
  • mehr Blauanteil
  • hemmt Internodienstreckung
  • kompaktere Pflanzen
Für Chili-Vorzucht willst du kompakt, kurze Internodien, kräftige Stiele. Dafür ist ein höherer 5000K-Anteil vorteilhaft.

Ist das jetzt „schlecht“? Nein. Weil selbst 3000K LEDs noch ausreichend Blau enthalten. Es ist kein „Rot+Blau-Spielzeugpanel“. Das Panel ist also immer noch klar im Vollspektrum-Bereich.

Ist es perfekt? Nein. Ist es besser als die rot-blau-SPots? Um Welten. Ist es besser als die Fensterbank? Um mehrere Welten.

Mal ein Vorschlag mit einem besseren Mix, sogar besser als meine aktuellen Panels. https://de.aliexpress.com/item/1005007910138178.html - es ist im Grunde mein Panel-Doppelpack mit einem besseren Spektrum, richtiges Gehäuse (bei mir sind es blanke Metallplatten) und hübscher Dimmer und so. Sie behaupten, dass man es bis auf 20% runterdimmen kann, das würde ich bei dieser Leistung auch machen. Das einzige, was ich nicht ganz optimal finde, ist die hohe Leistungsdichte: Ich habe deutlich weniger Leistung auf mehr als der doppelten Fläche und habe aktuell 40cm zwischen Panels und Blattoberkante. mit dem 150W auf der kleinen Fläche müsste ich deutlich mehr ABstand haben.
 
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Mal ein Vorschlag mit einem besseren Mix, sogar besser als meine aktuellen Panels.

Da wäre ich, ehrlich gesagt, sehr skeptisch. Samsung zieht sich bereits im ersten Halbjahr 2026 aus der Produktion von LEDs für Beleuchtungszwecke zurück, lediglich die Automotive-Sparte bleibt bis 2030 erhalten (Quelle). Wer weiß, welche Chips auf den Dingern wirklich verbaut sind, verlässliche Daten und verlässliche Spektren sind Fehlanzeige. Auf Aliexpress kriegst du alles: gefakte Transistoren, gefakte Chips, gefakte LEDs, haarsträubend gefährliche Verstärker, Netzteile, Lötstationen, usw. usf. "Spectrum:330-880nm" Wie bitte? "LED Chip:LM281B" Wers glaubt, wird selig...
 
Ich fände noch interessant, wie viele Pflanzen und welche Topfgrößen bis zum Auspflanzen geplant sind. Wenn es hier z.B. nur um 15-20 Chilis in 10er-Töpfen geht, wäre diese LED bei elektrischen Kenntnissen (Stromkabel sicher anschließen) auch noch eine Idee.
  • kostet auch knapp 40€
  • rechnerisch ähnlich effizient wie die LM281-Dioden (210 Lumen/Watt, Faktor 74 -> PPE=2,84 µmol/J statt 2,90)
  • die Bauform passt zu einer Fensterbank, wo es vermutlich wärmer ist als im Keller und noch Tageslicht dazukommt
  • bei perfekter Reflektion um das Gehäuse* liefert die LED auch noch durchschnittlich 25.862 Lux (in der Mitte sicher stärker als am Rand), aber bei nur 14W statt 40W
* Pappkisten mit weißem Boden aus dem Supermarkt tun's zur Not auch als Reflektor - als geschlossene Growbox, dann aber auf Belüftung achten. Am Besten wird aber ein geringer Abstand von wenigen Zentimetern sein und die LED und sollte beweglich montiert sein.
 
Vorwort: Ich liebe diese Flächenstrahler und habe von dieser Art (nur als steuerbare CCT-Variante, also freie Lichtfarbe) im Haus neun Stück davon montiert.

Kurzfassung: Dank des Spektrums sind sie deutlich besser als die üblichen Rot-Blau-Lila-Lampen, aber ausschließlich sinnvoll, wenn
- ab April
- an einem super sonnigen Südseitenfenster ohne Abschattung o.ä.
- Pflanzen in großen Töpfen zu beleuchten sind und die Töpfe so nivelliert werden können, dass die Blätter quasi an der Lampe sind
- dieses Panel die dann vorhandene Sonne ergänzt

Als alleinige Lichtquelle sind sie schlicht zu schwach. Jetzt im März auf der Fensterbank, was recht nahe an Kellerhaltung ist, haben sie einfach zu wenig Leistung.

Warum? Sie haben davon zu viel, wovon das 150W-Panel zu wenig hat, nämlich Abstand zwischen den LEDs. Die Leistung (es sind eben nur 14W) verteilen sich schlicht auf eine zu große FLäche und näher als direkt ranstellen geht eben nicht. Also: Als Ergänzung ok, als alleinige Lichtquelle viel zu wenig.

Zunächst zu den 3000lm, da sind wir nämlich tatsächlich bei "wer's glaubt wird selig" und die Umrechnung in m/W => µmol/J : Die ist nur über das Spektrum sinnvoll. Bei typischen 4000–5000K weißen LEDs passt dein Faktor grob; bei 3000K sieht es anders aus. und gerade beim Spektrum ist das größte Problem dieser Lampen: Während die Aliexpress-Lampen von einer Armada an Hanfbauern sofort auf passendes Spektrum getestet werden, ist das für solche Hausgebrauch-Lampen schlicht irrelevant. Wichtig ist: "Diffus hell" und das machen diese Flächenstrahler.

Aber zurück zu "verlässliche Daten", denn wer genau hinschaut, wundert sich:

Aktuelle Mid-Power-LEDs (z. B. Samsung LM301, LM281-Klasse) erreichen im Laborbereich tatsächlich 180–220 lm/W LED-Effizienz. Wenn die Lampe also wirklich 210 lm/W Systemeffizienz hätte:

14 W×210 lm/W=2940 lm

Das passt ziemlich genau zu den 3000 lm der Angabe. Rein physikalisch ist die Zahl also nicht absurd.

Aber: Die Herstellerangabe bei Wohnraumlampen bezieht sich auf die LED-Chip-Effizienz, nicht auf das komplette System. Im realen Gerät hast du Verluste durch Treiber, Diffusor und Temperatur. Realistische Systemeffizienz solcher Panels: 120–170 lm/W. Damit ergibt sich eher:

14W×140lm/W≈2000 lm

Das ist für solche Lampen realistisch.

Und warum habe ich trotzdem neun Stück davon im Betrieb im Haus? Weil sie über die große Fläche, diffuse Abstrahlung (~120°) und gleichmäßige Ausleuchtung subjektiv sehr hell wirken, obwohl die absolute Leistung moderat ist. Nur interessiert die Pflanze eben nur die tatsächliche Leistung die ankommt.

Nun kommen wir zum wichtigsten Punkt: Pflanzenphysik bzw. Lumen vs. Photonen.

Für Pflanzen zählt PPFD / µmol, nicht Lumen. Ein "3000 lm" Panel liefert ungefähr 30–35 µmol/s. Ein 60W Growboard liefert 150–170 µmol/s.

Kurz: Es gibt leider keine Lichtleistung geschenkt. Damit sind diese Flächenleuchten eben wegen der geringen Leistung und der großen Fläche interessante Ergänzungen in späteren Monaten, aber sind als Alleinbeleuchtung oder Fenster im März schlicht zu schwach.
 
Ok das wird mir nun doch zu sehr mathematisch und physikalisch alles.... Ich möchte doch eigentlich nur meine Chilis irgendwann ernten können 🙈
 
Ok das wird mir nun doch zu sehr mathematisch und physikalisch alles.... Ich möchte doch eigentlich nur meine Chilis irgendwann ernten können 🙈
Absolut nachvollziehbar. An deiner Stelle würde ich eine Münze nehmen und diese werfen und dann entweder das von dir vorgeschlagene Amazon-4-Stück-Panel kaufen oder das von dir vorgeschlagene Ali-Panel. Beide sind um Welten besser als alle anderen Optionen.
 
Nachklapp (wem es zu lang ist, unten gibts das Fazit): Da mich die obige 150W-Lampe dank ihres sehr feinen Spektrum weiterhin interessiert, habe ich mir mal durchgerechnet, ob die für mich für die CHili-Vorzucht eine valide Option ist. Da der Flächenstrahler quasi das genaue Gegenteil dieses Panels ist, habe ich es mal mit reingenommen. Wichtig: In der Folge habe ich für alle Panels mit den Katalogwerten gerechnet, da die Abweichungen für alle ziemlich identisch sind und es um die Dimensionen geht.

1. Geometrie der drei Lampen
LampeGrößeFläche
1 – 58 W Growboard29.5 × 29.5 cm0.087 m²
2 – 150 W Growboard23 × 27 cm0.062 m²
3 – Briloner Panel58 × 20 cm0.116 m²

2. Leistungsdichte (W/m²)

LampeLeistungW/m²
1 – 58W58 W667 W/m²
2 – 150W150 W2419 W/m²
3 – 14W14 W121 W/m²

Das zeigt bereits Faktor 20 (!) zwischen den zwei ALternativen.

3. Photonenleistung (PPF)

Für LM281B kann man ungefähr 2.7–2.9 µmol/J ansetzen, ich nehme konservativ 2.7 µmol/J.
LampePhotonen
1 – 58W~155 µmol/s
2 – 150W~405 µmol/s
3 – 14W~38 µmol/s

4. Photonen pro Fläche (µmol/s/m²)
Lampeµmol/s/m²
1 – 58W1780
2 – 150W6530
3 – 14W327
Das entspricht der maximalen PPFD direkt unter dem Panel. Real sind es eher 30–60 % davon wegen Streuung.

5. Realistische PPFD bei typischer Distanz (30–40 cm Abstand)
Lampegeschätzte PPFD
1 – 58W350–500 µmol/m²/s
2 – 150W900–1200 µmol/m²/s
3 – 14W70–120 µmol/m²/s

6. Vergleich mit Chili-Vorzuchtbedarf

Phaseoptimal
Keimlinge150–250 µmol
Jungpflanzen250–400 µmol

Fazit:
  • Das 58W-Panel liegt, auch wenn vom Spektrum nicht 100% perfekt, liegt zufällig (so genau habe ich es mir bisher nicht ausgerechnet) exakt im Sweet Spot des Lichtbedarfs und meine Lichtmessungen sowie Pflanzenentwicklung bestätigen das.
  • Das 150W Panel, auch wenn es das perfekte Spektrum hat, ist schlicht zu hell auf zu kleiner Fläche. Ich müsste es massiv runterdimmen und extrem hoch hängen um auf sinnvolle Werte zu kommen. Es ist schlicht für Growtents gebaut, nicht für frei stehende Pflanzen.
  • Das 14W Panel ist das andere Extrem: Zu groß, zu schwach. Zusätzlich falsches Spektrum und zu teuer.

P.S.: Falls jemand genug Platz in der Höhe (bzw. ein Grow-Tent) hat, wäre dieses Panel https://de.aliexpress.com/item/1005010746620597.html eine Überlegung wert. Es ist nicht ganz so krass überzüchtet wie das Option 2 Panel mit 150W, hat ein hervorragendes Spektrum und ist dimmbar. Aus dem Bauch raus sollte damit eine Fläche 60x60cm mit 50-70cm Abstand (man müsste unbedingt messen) gut beleuchtbar sein. Wer nur ein Regal hat und nicht in die Höhe kann: Finger weg.
 
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Bei typischen 4000–5000K weißen LEDs passt dein Faktor grob; bei 3000K sieht es anders aus.

Naja, sooo weit liegen die jetzt auch nicht auseinander. Den Faktor kenne ich eher in der anderen Richtung, nämlich PPF pro Kilolumen bzw. PPFD pro klx, aber der Kehrwert ist ja schnell gebildet. Für die LM301B in CRI 80 und 3000 K, 3500 K, 4000 K, 5000 K und 6500 K habe ich sie tatsächlich hier:
LM301B / CRI 80​
PAR PPF/klm​
3000 K​
14,2​
3500 K​
14,1​
4000 K​
13,9​
5000 K​
14,3​
5700 K​
14,1​
6500 K​
13,9​

Das ist gerade mal maximal ± 1,5 % um den Mittelwert 14,083. Man macht also absolut nix verkehrt, wenn man innerhalb einer CRI-Gruppe mit 14,1 rechnet. Oder mit 14, das spielt echt keine Rolle, wir, also zumindest ich, rechne nicht mit Kilogramm Ertrag pro reingesteckter Kilowattstunde. Mal schauen, ob ich in absehbarer Zeit noch zu den Werten für CRI 70 und 90 komme. Ist aber fast überflüssig, weil die LEDs eh abgekündigt sind. Leider.
 
Also, ein paar Werte (edit: für die LM301B) kann ich sofort aus meinem Fundus ziehen:

CCT​
CRI 70​
CRI 80​
CRI 90​
4000 K​
13,4​
13,9​
14,9​
5000 K​
13,9​
14,3​
14,9​
5700 K​
13,4​
14,1​
15,1​

Man sieht: Mit steigendem CRI steigt auch PPE. Noch extremer wird es mit LEDs in CRI 95 und CRI 97/98 wie Seoul SunLike und Bridgelux Thrive. Die wandern in Richtung Faktor 18. Lichtausbeute in Lumen pro Watt ist nicht so relevant, PPE steigt eben auch.

(Edit: fehlende ergänzt)
 
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Ok das wird mir nun doch zu sehr mathematisch und physikalisch alles.... Ich möchte doch eigentlich nur meine Chilis irgendwann ernten können 🙈
Sorry, es wird natürlich gerade sehr speziell. Das finde ich persönlich toll, weil die Korrekturen und Erfahrungen von @KölnKräuter und @H.erbert sehr wertvoll sind. Aber um mal kurz die Detailfragen wie PPE in Abhängigkeit der Stromstärke oder Zusammenhänge von Temperatur und Beleuchtungsstärke bei Seite zu lassen:
1. Muss die Anzucht im Keller stattfinden oder wäre eine Zusatzbeleuchtung am wärmeren Fenster auch eine Option? Das kann ja aus allen möglichen Gründen unerwünscht sein (Optik, freilaufende Kleinkinder oder Haustiere etc.)
2. Wie viele Chilis und welche Topfgrößen sind bis Mitte Mai geplant? Es ist ja schon recht spät im Jahr, aber wenn Du große Töpfe nimmst und Du Dir das richtige Gießen zutraust, kannst Du damit deutlich schnelleres Wachstum bekommen
3. Wirst Du nächstes Jahr vielleicht noch viel mehr oder richtig große Chilis anbauen? Bei Jalapeños und Tabasco hast Du ja keine ewige Reifezeit und da können bei einem guten Standort im Freien auch blühende Pflanzen im Mai für eine sichere Ernte reichen. Dieses Ziel lässt sich auch mit suboptimaler, aber immer noch guter Beleuchtung erreichen. Wenn Du aber nächstes Jahr richtig durchstarten willst oder auf eine richtig große Ernte aus bist, wäre eine richtige Growlampe dann doch besser geeignet.
4. Wie wichtig sind Dir die Kosten und der Aufwand? Für die letzten Prozente an Leistung zahlt man eben verhältnismäßig mehr, wie bei allen technischen Geräten. Die Temperatur ist natürlich sehr wichtig, aber im Keller stellt sich für mich die Frage, wie gut man heizen kann. Einen ganzen, möglicherweise schlecht isolierten, Raum für zwei Dutzend Chilis zu heizen, damit die Pflanzen 50% mehr Photosynthese leisten können, wäre sehr teuer. Da könnte man auch fast überlegen, ob man eine ganz altmodische Growbox mit 2 Leuchtstoffröhren mit gesamt etwa 30W nutzt. Da sind die Lampen selbst zwar ineffizient, aber damit könntest Du Deine Pflanzen auch sehr gut mit Licht versorgen und durch die Abwärme hättest Du eine lokale Heizung für die Pflanzen im Keller.
 
Sorry, es wird natürlich gerade sehr speziell. Das finde ich persönlich toll, weil die Korrekturen und Erfahrungen von @KölnKräuter und @H.erbert sehr wertvoll sind. Aber um mal kurz die Detailfragen wie PPE in Abhängigkeit der Stromstärke oder Zusammenhänge von Temperatur und Beleuchtungsstärke bei Seite zu lassen:
1. Muss die Anzucht im Keller stattfinden oder wäre eine Zusatzbeleuchtung am wärmeren Fenster auch eine Option? Das kann ja aus allen möglichen Gründen unerwünscht sein (Optik, freilaufende Kleinkinder oder Haustiere etc.)
2. Wie viele Chilis und welche Topfgrößen sind bis Mitte Mai geplant? Es ist ja schon recht spät im Jahr, aber wenn Du große Töpfe nimmst und Du Dir das richtige Gießen zutraust, kannst Du damit deutlich schnelleres Wachstum bekommen
3. Wirst Du nächstes Jahr vielleicht noch viel mehr oder richtig große Chilis anbauen? Bei Jalapeños und Tabasco hast Du ja keine ewige Reifezeit und da können bei einem guten Standort im Freien auch blühende Pflanzen im Mai für eine sichere Ernte reichen. Dieses Ziel lässt sich auch mit suboptimaler, aber immer noch guter Beleuchtung erreichen. Wenn Du aber nächstes Jahr richtig durchstarten willst oder auf eine richtig große Ernte aus bist, wäre eine richtige Growlampe dann doch besser geeignet.
4. Wie wichtig sind Dir die Kosten und der Aufwand? Für die letzten Prozente an Leistung zahlt man eben verhältnismäßig mehr, wie bei allen technischen Geräten. Die Temperatur ist natürlich sehr wichtig, aber im Keller stellt sich für mich die Frage, wie gut man heizen kann. Einen ganzen, möglicherweise schlecht isolierten, Raum für zwei Dutzend Chilis zu heizen, damit die Pflanzen 50% mehr Photosynthese leisten können, wäre sehr teuer. Da könnte man auch fast überlegen, ob man eine ganz altmodische Growbox mit 2 Leuchtstoffröhren mit gesamt etwa 30W nutzt. Da sind die Lampen selbst zwar ineffizient, aber damit könntest Du Deine Pflanzen auch sehr gut mit Licht versorgen und durch die Abwärme hättest Du eine lokale Heizung für die Pflanzen im Keller.
Hi....
1. Ich hab nun heute morgen meine Keimlinge vom Keller ins Dachgeschoss hoch gestellt. Das ist der einzige Raum wo es zwischen 20 und 22 Grad hat... Wohnzimmer ist wieder zu warm bei ca. 24 denk ich. Hab die Pflänzchen nun dort unter das Dachfenster gestellt und die Zusatzbeleuchtung auf 18 Stunden eingestellt.
2. Ich hab einfach mehrere Samen ausgesät, weil ich nicht wusste ob sie überhaupt keimen. Im Prinzip reichen mir 2 Jalapenos und 2 Tabasco Pflanzen. Habe nun heute Vormittag alle gekeimten Pflänzchen in einen einzelnen Topf mit Anzuchterde rein, und diesen nun von unten gewässert.
3. Nein, ich möchte das dieses Jahr einfach mal mit Chilis und Tomaten testen. Nächstes Jahr wird das Hochbeet wieder mit Obst bepflanzt. Also komplett durchdrehen möchte ich nun nicht. Ich freu mich einfach wenn ich durch Samen und etwas selbst anbauen und dann irgendwann essen kann.
4. Die Kosten möchte ich aus diesem Grund (Punkt 3) gerne in Grenzen halten. Ich brauche hier keine professionelle Growbox o.a., mir würde es schon reichen, wenn ich die nächsten Wochen mit etwas künstlichem Licht den Pflänzchen zu weiterem Wachstum helfen kann, bevor sie dann im Mai denk ich mal langsam nach draußen in den Garten befördert werden.

Ich hab die "Helmträger" nun vorsichtig einzeln in ein kleinen Topf gepflanzt und bis zum "Helm" mit Erde bedeckt, ist das ok oder sollte da mehr frei bleiben, da sie so ja kaum etwas vom Licht abbekommt?
 
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