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Es gibt deutlich bessere Alternativen zu den lila Amazon-Pflanzenlampen mit biegsamen Armen für die Chilizucht!
Hattest Du denn Probleme mit Schimmel? Wenn Dein Lüfter 60 CFM schafft und es schon haarig wurde, scheinen mir 20 CFM von dem Aoreun-Lüfter doch etwas unterdimensioniert. Oder könnten mehr Zuluftlöcher vielleicht helfen? Theoretisch müsste Dein Lüfter ja ausreichen, um - je nach Einstellung - sechs bis zehn mal pro Minute die Luft in Deiner Box auszutauschen.
Nicht wirklich mit Lüfter und Bohrlöcher nicht, die Letzen Jahre hatte ich ab und an Schimmelbildung an der Erde aber nie wirklich Verluste meist war das am Anfang mit den ersten Blättern
Nicht wirklich mit Lüfter und Bohrlöcher nicht, die Letzen Jahre hatte ich ab und an Schimmelbildung an der Erde aber nie wirklich Verluste meist war das am Anfang mit den ersten Blättern
OK, dann lag das ja vielleicht an Schimmel, der schon in der Erde war oder weil die Erde anfangs länger nass war, oder?
Dann werde ich vermutlich bald zu Action gehen und auch diese Kiste kaufen. Für eine vergleichbare Größe zahlt man bei Eurobehältern ja doch das Drei- bis Vierfache. Die Höhe sollte für verzweigte Pflanzen in 9er-Töpfen noch hinkommen und ab der Größe müssen die Pflanzen bei meinem Platzangebot sowieso bald raus oder kurzfristig ans Fenster.
Als Lüfter habe ich mir jetzt dieses Modell vorgemerkt, weil der Lüfter noch leiser sein soll. Den würde ich dann vermutlich mittig im Deckel montieren. So wäre die ganze Elektronik im Deckel.
Bei der Beleuchtung bin ich noch unschlüssig. Ich mag zwar E27, aber vielleicht nehme ich doch etwas Flacheres. Diese GU10-LEDs finde ich ganz interessant, aber da warte ich besser noch auf Angebote in den kommenden Wochen. Oder würdet Ihr dann gleich eher LED-Streifen empfehlen?
OK, dann lag das ja vielleicht an Schimmel, der schon in der Erde war oder weil die Erde anfangs länger nass war, oder?
Dann werde ich vermutlich bald zu Action gehen und auch diese Kiste kaufen. Für eine vergleichbare Größe zahlt man bei Eurobehältern ja doch das Drei- bis Vierfache. Die Höhe sollte für verzweigte Pflanzen in 9er-Töpfen noch hinkommen und ab der Größe müssen die Pflanzen bei meinem Platzangebot sowieso bald raus oder kurzfristig ans Fenster.
Als Lüfter habe ich mir jetzt dieses Modell vorgemerkt, weil der Lüfter noch leiser sein soll. Den würde ich dann vermutlich mittig im Deckel montieren. So wäre die ganze Elektronik im Deckel.
Bei der Beleuchtung bin ich noch unschlüssig. Ich mag zwar E27, aber vielleicht nehme ich doch etwas Flacheres. Diese GU10-LEDs finde ich ganz interessant, aber da warte ich besser noch auf Angebote in den kommenden Wochen. Oder würdet Ihr dann gleich eher LED-Streifen empfehlen?
Ja, bei Action ist das wirklich ein unschlagbares Angebot - 19 Euro ist fast geschenkt im Vergleich zu anderen. Ein kleiner Tipp: Das Plastik splittert leicht. Ich habe deshalb zuerst ein kleines Loch vorgebohrt und es dann vergrößert. Beim Schneiden funktioniert es auch gut, wenn man einen Cutter benutzt.
Bisher habe ich nur E27-Birnen verwendet. Früher waren das große Energiesparlampen für Fotografie, später bin ich auf LEDs umgestiegen. Die GU-Modelle müsstest du allerdings in größerer Zahl anbringen. Ich weiß auch nicht genau, wie stark sie sich erwärmen. Ein großer Vorteil ist aber, dass du mit ihnen das Licht gleichmäßiger verteilen kannst als mit den großen E27. Ich denke ich bleibe bei meinen E27 die reichen für mich aus und sind recht günstig..
Klar, ich würde die Box an Deiner Stelle auch nicht umbauen, aber da ich sowieso bei Null beginne, werde ich es wohl so machen:
1. Box von Innen mit weißer Farbe anmalen (statt Folie),
2. Lüftungsschlitze ringsum unten an den Seitenwänden schneiden und mit einer Strumpfhose verkleiden (gegen Schädlinge),
3. PC-Lüfter mittig in den Deckel montieren,
4. In den Deckel 2x3 von den GU10-LEDs mit Einbaurahmen befestigen - das sollte zum Seitenverhältnis der Grundfläche gut passen und mit allen 6 LEDs wäre ich bei 4320 Lumen und 24 Watt, wenn alle gleichzeitig laufen. Für den Anfang würden aber natürlich nicht alle LEDs laufen.
Wenn das so funktioniert, wie ich es mir vorstelle, melde ich mich nochmals. Mit dem Plastik werde ich hoffentlich vorsichtig genug umgehen. Danke für die Warnung!
Nach ein paar Wochen kann ich diese LED-Streifen mit fertig montierter Hohlbuchse sehr empfehlen: billig in Anschaffung und Betrieb, sicher, flach, made in Germany, 4000 Kelvin und doppelt so effizient wie viele Leuchtmittel im Baumarkt (180 Lumen/Watt). Ich habe drei Streifen in der Growbox verbaut und die kann man über den Splitter am Netzteil nach Bedarf anschalten (dabei gesamte Stromstärke beachten - in diesem Fall drei Steifen mit je 0,6 A, also reicht ein Netzteil mit 2 Ampere), aber bisher läuft nur ein einziger Streifen. Das sind also aktuell nur 25 Watt pro Quadratmeter. Hier ist noch ein 10 Jahre alter Beitrag, der 80 Watt pro Quadratmeter für LEDs empfiehlt (Bei LSR wurde vor 15 Jahren auch mit etwa 100 Watt pro Quadratmeter beleuchtet (Beitrag 110 in diesem Capsamania-Thread)). Hier sieht man ein solches Setup - alte LEDs, aber eine sehr gute Ausleuchtung und der Abstand wird immer klein gehalten. Dort werden praktisch alle Photonen genutzt und die Chilis wachsen schnell.
Da früher LEDs meist nur 60 bis 100 Lumen/Watt lieferten, sind inzwischen deutlich weniger Watt möglich. Etwa 40 Watt pro Quadratmeter sollten heutzutage also leicht für eine Vorzucht reichen.
Bei modernen Pflanzenlampen wird teilweise immer noch 100 Watt pro Quadratmeter angesetzt. Diese Geräte haben genug Power, um ausgewachsene Pflanzen auf großen Flächen zu versorgen, aber bei der Anzucht von etwa 30 cm hohen Pflanzen reicht viel weniger Strom, wenn man nah an den Pflanzen beleuchtet!
Wichtig ist nur, dass man anfangs ganz nah an der LED ist (Optimaler Abstand: 2 bis 5 cm). Bei mir ist das Licht im Deckel verbaut und ich muss Töpfe auf Kisten stellen, um den Abstand zu regeln, aber man könnte so einen Streifen natürlich auch an eine Holzleiste kleben und dann mit einer Kette aufhängen, um immer nah an den Pflanzen zu sein.
Entwicklung von zwei Annuums in sieben Wochen (links 15.11., rechts 3.1.)
Ich Trottel habe die rechte Pflanze Mitte Dezember beschädigt und dann noch zu spät gegossen - deshalb mangelt sie und hinkt der anderen Pflanze hinterher.
Entwicklung von einer Chinense und einer Tomate in vier Wochen (links 7.12., rechts 3.1.)
Das Wachstum ist also ausreichend schnell trotz Zimmertemperatur und primitiver Nährlösung (Leitungswasser mit Hakaphos Rot). Bei der Nährlösung sehe ich aktuell das größere Verbesserungspotential als beim Licht.
Langer Rede, kurzer Sinn: klare Empfehlung für Alle, die bisher vor dem Stromverbrauch von Kunstlicht zurückschrecken oder mit alten oder nicht-dimmbaren LEDs die Vorzucht machen. Aktuell kommen wirklich tolle Geräte auf den Markt. Mit 1,50€ Stromkosten pro Monat kann man schon einige Pflanzen beleuchten und ziemlich schnelles Wachstum bekommen. Wer das ganze Jahr Indoor anbaut, kann bei Bedarf ja wieder die richtigen Pflanzenlampe rausholen, wenn die Pflanzen so hoch werden, dass das Licht nicht mehr bis unten reicht. Die gesparten Stromkosten kann man dann in Saatgut investieren.
Ansonsten sind E27 nach wie vor tolle Billig-LEDs. Da gibt es auch schon Modelle mit über 200 Lumen / Watt. Optimaler Abstand: etwa 10 cm bei LEDs mit 1500 Lumen für 20.000 Lux bzw. PPFD=300 µmol/(m²s). Bei 25 cm Abstand immerhin noch etwa 3.000 Lux. Als Zusatzbeleuchtung am Fenster reicht eine E27 für ca. 50 x 50 cm. Eine gute und flexible Lampe gibt es z.B. hier.
Diese LED kenne ich selber nicht, aber die Effizienz ist so hoch wie bei einer Viparspectra, aber zu einem Bruchteil der Anschaffungskosten. Achtung: Nur für Leute, die sicher ein Stromkabel anschließen können! Bei elektrischen Arbeiten immer Safety First! Hätte ich ein Zelt, würde ich dieses Modell probieren. Optimaler Abstand: unbekannt, aber sicher auch wenige Zentimeter. Bei Beleuchtung von 34 cm x 34 cm im Schnitt 20.000 Lux.
Geringe Abstände einzuhalten, ist zwar ein kleiner Aufwand, aber dafür gewinnt man wieder Platz in der Höhe, weil man nicht den Sicherheitsabstand zur Pflanzenlampe braucht. Somit kann dann auf mehreren Etagen anbauen und noch mehr Chilis im Zelt halten.
Nachträgliche Anmerkung, warum diese Modelle so empfehlenswert sind: Moderne Pflanzenlampen haben eine sehr hohe Effizienz (PPE=3,14 µmol/J bei High End-Samsung-Dioden), wenn sie niedrig gedimmt betrieben werden. Ein modernes 4000 Kelvin-Leuchtmittel mit 210 Lumen/Watt liefert die selbe PPE, wenn man einen Umrechnungsfaktor von 67 ansetzt! Alte Pflanzenlampen wie z.B. diese Sansi mit 15W haben eine viel geringere Effizienz (PPE=27 µmol/s/15W=1,8 µmol/J) und verbrauchen somit 75% mehr Strom für das selbe Licht! Das optimierte Spektrum der Pflanzenlampe wird durch deutlich effizientere Dioden also getrumpft
So lange das Zelt nicht voll ist, fährt man mit einzelnen Leuchtmitteln also günstiger, da man immer nur dort beleuchtet, wo Pflanzen stehen. Außerdem lässt sich eine gleichmäßigere Ausleuchtung mit weniger "Hotspots" mit zu viel Licht erreichen. Sobald das Zelt voll ist oder die Pflanzen größer werden, bleiben die Pflanzenlampen aber natürlich eine gute Wahl.
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