Dass Radieschen kleine Stinker sind ist ja normal und ich hab sie schon oft gemacht.
Mein aktueller Ansatz ist aber was eigenes. Schwer zu beschreiben aber es ist schon fast ein chemischer Geruch und Geschmack. Die Fermentierung muss stattgefunden habe, denn es ist genug Säure entstanden, dass sie wie immer entfärbt sind.
Liegt das vielleicht an der Sorte der Radieschen oder was kann da passiert sein?
Ich kann dazu inzwischen mehr sagen.
Ich bin sehr sicher, dass das der Geschmack von zu lange zu warm sein muss.
Im Fenchel, den ich zu ähnlicher Zeit angesetzt hatte, ist der unangenehme Geschmack auch leicht vorhanden. Anscheinend sind die Radieschen empfindlicher oder empfänglicher dafür.
Jetzt wo ich sensibilisiert bin, erinnere ich mich auch, dass dieser Geschmack (wenn auch nur wenig) in Sauerkraut entsteht, dass warm über Monate gelagert wird.
Fazit für mich:
- Der Sommer könnte Ferment-Frei werden
- Auch Sauerkraut muss in den Kühlschrank (das heißt kleinere Gläser)
- Fermente werden aktuell im Hausgang angesetzt, da der keine Heizung hat und somit knapp über 20 Grad.
Ich revidiere also meine frühere Aussage, dass Sauerkraut warm gelagert werden kann.
Schade, dass wir keinen Keller haben. Noch weigere ich mich aber die Kühl-Gefrier Kombi die steile Behelfstreppe in den Speicher hoch zu wuchten.
Aber wieder einen großen Punkt gelernt.