Gib mir die Kugel. Daisy meets Reaper

Bhut-Head

calidum dolor mortuus est
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Mit dem Outdoorchef Chelsea 570C auf Svends Spuren.;)
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Die 3-2-1 Spareribs, nach amerikanischer Art klappen am besten mit den richtigen dicken Rippenstücken welche auch dort verwendet werden.
Meine habe ich mir bei Selgros besorgt, ein Rippenstück kommt auf etwa 1,3-1,5 kg und wurde in passende Stücke zerlegt.
Silberhaut abziehen und innen entlang des Knochens leicht einritzen.
Zuerst Salz und Pfeffer drauf.
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Den Kugelgrill vorbereiten mit einem zweireihigen Minionring.
Nicht wie hier komplett legen, 1/3-1/2 genügt.
Auf den Anfangsbereich gewässerte Räucherchips geben.
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Nun die Rippenstücke für 3 Stunden bei indirekten 110-120*C in die Kugel.
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Nach 3 Stunden sollte es dann so aussehen.
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Die Spareribs nun mit Apfelsaft in Alufolie einwickeln, so das der Saft in der Folie bleibt und für weitere 2 Stunden bei 110-120*C dämpfen.
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Danach werden die Ribs aus der Folie genommen und mit BBQ-Sosse mehrfach lackiert und immer wieder gewendet.
Mit der Temperatur bin ich dann auf 150-160*C hoch gegangen.
Das dann für eine knappe Stunde.
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Gut wars.:)
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sebastianblei

🌶️
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Das Rezept passt so. So habe ich sie auch schon gemacht.

Den Kugelgrill vorbereiten mit einem zweireihigen Minionring.
Nicht wie hier komplett legen, 1/3-1/2 genügt.
Auf den Anfangsbereich gewässerte Räucherchips geben.
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Die Briketts lasse ich vorher allerdings noch ~ eine 3/4h auslüften bei ~ 80°C bis 100°C. Ob das ein Muss ist, kann aber vllt. jemand anderes beantworten.
 

Stefan94

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Schade, dass ich keinen Platz mehr für einen Griller habe :arghh: Der Balkon steht voll mit Chilis :D
Sieht wahnsinnig lecker aus :thumbsup:
 

Stefan94

Jalapenogenießer
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@sebastianblei Ist auch wieder wahr ;) Das ist zwar nicht das gleiche wie auf nem Griller, aber das werd ich garantiert mal im Sommer ausprobieren.
 

Meteora 360

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Spitzenmäßig!! :)

In Phase 2 kannst du auch schon ruhig auf 140° hoch gehen, damit der Apfelsaft richtig kocht und es ordentlich dampft in der Sauna :D

Zur Anmerkung von @sebastianblei
Ich starte den Minionring und Regel dann den Grill auf 110°C ein. Das dauert meist auch mindestens 30 Minuten bis es konstant ist. In der Zeit können dann die restlichen Briketts ausgasen.
 

Bhut-Head

calidum dolor mortuus est
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Pulled Pork vom Iberico.:)
Einmal gerubbt mit Senf und West of Texas Rub, das andere mit Honig, Gartenthymian und Szechuan Pfeffer.:happy:
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Das ganze in Frischhaltefolie für 24 Std. in den Kühlschrank.
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Die Kugel wird dann mit einem Minionring vorbereitet. So wie er gelegt ist würde die Kohle (Weber) ohne Problem für 24 Std. genügen. Die Restkohle nehme ich hinterher wieder herunter.
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Zwischen den Kohlen liegt ein Stein, damit er auch nur von einer Seite glüht.
Die Fettauffangschale in der Mitte wurde mit heißem Apfelsaft gefüllt. Heiß deshalb, damit er nicht noch lange Zeit aufgeheizt werden muss und die Temperatur schneller erreicht wird.
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Gewässerte Räucherchips für die ersten 6 Stunden und 3-4 glühende Kohlen an einem Ende anlagen um zu starten.
Lüftungsschieber oben 3-4 mm offen und mit dem unteren auf 110*C einregeln.
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Das Ergebnis nach 18 Stunden bei 110*C/80*C Kerntemperatur.
Dazu die selbstgebackenen Buns.
Rezept folgt etwas weiter unten.
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Guten Appetit.:)
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Meteora 360

Jalapeño Forscher
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Wie kam der Honig- Rub nach dem Räuchern noch durch? War gut? :)
Und schmeckt man noch was vom Iberico- Schwein, lohnt es sich also das zu PP zu verarbeiten?
 

Bhut-Head

calidum dolor mortuus est
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Wie kam der Honig- Rub nach dem Räuchern noch durch? War gut? :)
Und schmeckt man noch was vom Iberico- Schwein, lohnt es sich also das zu PP zu verarbeiten?
Den Rub mit Salz, Honig, Thymian uns Szechuan Pfeffer fand ich deutlich besser.
Das Honigaroma konnte ich nicht mehr wahrnehmen da es gegen den Thymian nicht ankommt.
Die Süße kommt durch und ist sehr angenehm.
Den Szechuan, mit seiner Zitrusnote fand ich dazu auch passend.
Würde ich jederzeit wieder so rubben.
Am WE hatten wir auch dicke Durocsteaks, mariniert mit Salz, Honig, Thymian, Szechuan Pfeffer und Knoblauch.
Kurz beidseitig scharf angegrillt und dann indirekt durchziehen lassen.
Waren sehr lecker und obwohl sehr mager auch sehr saftig und zart.
 
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Bhut-Head

calidum dolor mortuus est
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Bloody Goat BBQ-Sauce

1 Liter Blutorangen Direktsaft auf 0,2 l reduzieren.
1 große Zwiebel
3 große rote Spitzpaprika
klein schneiden und in Sonnenblumenöl gut anschwitzen bis sie Farbe bekommen und Röstaromen entwickeln.
Den reduzierten Bluorangensaft dazu geben.
1 l passierte Tomaten
1 Knolle Knoblauch
Blätter von 1-2 Zweigchen Gartenthymian
150 gr. Chilies (ich hatte 150 gr eingefrorene Venezuelan Tiger vom letzten Jahr, ohne Scheidewände, Kerngehäuse und Kerne, Schärfe 7-8 und pfeffriges Aroma)
Nun mal ordentlich mit dem Stabmixer durchgehen.:)
100 gr Tomatenmark
150 gr brauner Zucker
40 gr Salz
1 gehäufter Tl Ascorbinsäure (damit und mit der Fruchtsäure der Blutorange ist es für mich sauer genug).
Dann noch mal 10 Min. köcheln lassen,
Herdplatte aus und 0,1l Smoky Goat Whisky dazu (sehr rauchig mit spürbarer Süße).
Der rauchige Smoky Goat hebt den Salzgeschnack noch etwas an.
In Fläschchen oder Gläser abfüllen.
Zur Sicherheit, da nur sehr wenig konservierende Stoffe in der Sauce sind Stelle ich die Fläschchen noch in ein Wasserbad mit leicht kochendem Wasser,
warte mit dem aufschrauben der Deckel noch mal 10 min.
Deckel drauf, leicht ansetzen, am Deckel herausnehmen, mit einem Handtuch festhalten und Deckel zudrehen.
Dann noch mal 10-15 min ins Wasserbad dann ist es eine sichere Geschichte.
Nach dem öffnen im Kühlschrank gelagert gibt es auch keine Halbarkeitsprobleme.
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Meine Frau war trotz der Schärfe begeistert obwohl sie es sich nicht vorstellen konnte das die Sauce mit Blutorange schmeckt.;)
Da ich mir das Rezept selbst gebastelt habe, habe ich mir die Freiheit genommen ihr auch den Namen zu geben welcher aus zwei der wichtigsten Zutaten besteht.:)

Kleiner Nachtrag.;)
Die letzte Auflage der Bloody Goat wurde mit etwas Zimt, Bourbon Vanille, Kreuzkümmel und 5 abgehäuteten, kaltgeräucherten Spitzpaprika verfeinert.
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Der Aufwand hat sich gelohnt.:)
 
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Bhut-Head

calidum dolor mortuus est
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Ließt sich zugegebenermaßen erstmal verrückt :D
Aber werde ich definitiv nachbauen!

Da kommt echt eine ganze Knolle Knoblauch rein?
Eine ganze Knolle Svend!:)
Knoblauch hebt den Geschmack ungemein und macht einen sympatischen Atem.:D
Ist aber auf die Menge (7x250ml + kleiner Rest) nicht übertrieben.
Eigentlich müsste ich mich in einem Knobkauchforum anmelden, wenn es denn eines gäbe.;)
Als Knobkauchbauer bin ich leider ein Versager.:sorry:
Auf Sardinien habe ich einmal auf einem Wochenmarkt Knoblauchzehen mit der durchschnittlichen Größe eine Hühnereis entdeckt.
Leider waren meine Anbauversuche erfolglos.:(
Es gibt aber noch viele schöne Erinnerungen an diesen Urkaub als alledarauf geachtet habenaus welcher Richtung der Wind kommt wenn sie sich in meiner Nähe augehalten haben.:roflmao:
 

Bhut-Head

calidum dolor mortuus est
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Burger Buns
Für 10 Buns benötigen wir:
250 ml Milch
1 Würfel Frischhefe
25 gr Zucker
8 gr Salz
80 gr weiche (warmer) Butter
500 gr Mehl
1 Ei
Die lauwarme Milch in eine Schüssel geben, Zucker dazu und die Hefe hineinbröseln.
5 Min. stehen lassen.
Mehl, Salz, das Ei und die weiche Butter dazu.
Gut durchkneten, abdecken und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Dann aus ca. 90 gr schweren Stücken die Buns formen. Mit dem klebrigen Teig kommt man am besten zurecht wenn man sich die Hände mir lauwarmem Wasser nass macht und dies ggf. wiederholt.
Die Rohlinge noch mal eine Stunde gehen lassen.
1 Ei mit 3-4 El Milch verquirlen (Achtung, beides sollte Zimmertemperatur haben damit die Buns nicht zusammenfallen) und die Buns damit bestreichen.
Sesam darüber streuen und ab in den vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für 15-20 Min.
Danach auf einem Gitter abkühlen lassen.
 
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