Habe mich übrigens bei der Anzucht der Samen zwischenzeitlich ein wenig umorientiert und nehme nicht mehr die Schnapsgläschen. Das Volumen der 0,02er Schnapsgläschen erscheint mir im nach hinein doch etwas gering und wenn die Kinder anfangen ein wenig zu Spargeln, was trotz großzügiger Beleuchtung leider oft der Fall ist, ist ohnehin ein frühzeitiges Umtopfen/Pikieren angesagt. Im Übrigen sind die Gläschen doch sehr zerbrechlich und unterliegen einer geringen Halbwertszeit. Ich habe mir daher eine Charge 5er Rechtecktöpfe besorgt, die ich stattdessen verwende. Diese Töpfe fülle ich zur Aussaat etwa zur Hälfte (trotzdem noch mehr als das doppelte Volumen eines Schnapsgläschens) und habe so nach der Keimung genug Möglichkeit , die Pflanzen entsprechend „Anzuhäufeln“.
Vom Prinzip hat sich gegenüber der Schnapsgläschenmethode nichts geändert. Es bleibt bei einem Samen pro Aussaattopf, so dass die „Beweglichkeit“ der Pflänzchen nach der Keimung weiter gewährleistet ist. Man spart sich halt durch die Möglichkeit des „Anhäufelns“ das erste Umtopfen/Pikieren bzw. „Tiefersetzen“.
Gruß Volker