Endlich seit über einem halben Jahr mal wieder in meinem Hauswald und am Steinbruch übernachtet...
Ich habe dieses Waldgebiet erst Ende letzten Jahres gefunden und hab mich gleich zu Hause gefühlt. Er ist sehr abwechslungsreich, das heißt, man hat NSGe, LSGe und VSGe in Abwechslung mit Privat- und Staatsforstwäldern. Für meine Gegend ist das Gelände auch schon sehr hügelig, Höhenunterschied bis zu 70m, was eine Wanderung natürlich um einiges anspruchsvoller machen kann, gerade wenn man mit 'etwas' (25+kg) mehr Gepäck unterwegs ist.
Was mich nur etwas stört, sind die unendlich lang wirkenden schnurgeradenen Forstwege...
Ich kenne den Wald nur im Winterschlaf und selbst da waren schon sehr viele Tiere unterwegs.
Auch jetzt im Spätsommer gibt es da sehr viel zu entdecken.
Jede Menge Waldeidechsen sonnten sich auf den von der Sonne aufgewärmten Quarzporphyr-Felsen.
Bitte entschuldigt die etwas schlechte Bildqualität, die Aufnahmen hab ich nur mit dem Handy auf 6facher Vergrößerung geschossen.
Das letzte Bild ist von der Ausrichtung her korrekt. Das kleine Weibchen hing seitlich übern Abgrund
Fast zehn Ameisenhaufen auf ca. 50qm wurden auch noch fleißig ausgebaut...
Leider war es zu trocken und es ließen sich keine Speisepilze finden, aber dafür konnte ich meinen Jahresvorrat an Birkenporling auffüllen
Meinen neuen Wok hab ich auch gleich standardmäßig eingeweiht
Mein Nachtlager, diesmal als Bodenschläfer...
Wünsche Euch noch einen angenehmen Abend!
LG Fredi