Liebe Freunde des scharfen Genusses, hiermit präsentiere ich euch mein Anbau-Projekt.
Gezwungenermassen starte ich ein Hochlandexperiment, da ich auf rund 2600 Metern lebe. Wie bereits andernorts erwähnt, liegt die Tagestemperatur das ganze Jahr meist zwischen 10-20 °C (ich schätze so 16-17 °C im Schnitt). Das Wetter ist recht wechselhaft, was sowohl Sonneneinstrahlung und Luftfeuchtigkeit betrifft.
Ich habe 7 Sorten in Aufzucht-Kübelchen gepflanzt, von jeder Sorte habe ich mindestens 5 Samen gesetzt, im ganzen sind es 40 Samen.
C. chinense:
1. Trinidad Scorpion Moruga
2. Habanero Mustard
3. Devil's Tongue
4. Antillais
5. Carolina Reaper
C. pubescens:
1. Rocoto Costa Rica Orange
C. praetermissum:
"Wildchili", genaueres unbekannt
Die Nächte sind meist kühler (kein Frost und vermutlich selten unter 7 °C, in der Regel höher), was, wie mir beschieden wurde, besonders für die C. chinense ungünstig ist.
Vorgekeimt habe ich die Samen alle in Kamillentee, für ca. 48 Stunden. Das verwendete Substrat ist eine 70/30-Mischung aus Anzuchterde und Reisspreu (Hülsen). Die Spreu soll Nährstoffe liefern und später ebenfalls in Erde übergehen.
Derzeit lagern die Kübel noch alle draussen, abgedeckt durch eine schwarze Plastikfolie (Bild ohne Folie, Kübel bezeichnet und datiert).
Der Plan
Voraussichtlich dieses Wochenende kommt ein Kumpel vorbei. Wir bauen zusammen ein kleines primitives Treibhaus.
Nehmen wir mal an, dass alle Samen keimen (ziemlich ausgeschlossen, ich weiss). Die hälfte jeder Sorte werde ich ins Treibhaus setzen, die jeweils andere Hälfte dient als reine Freiland-Kontrollgruppe. Eine Ausnahme bilden die C. pubescens, diese werde ich als Stecklinge direkt in den Garten verpflanzen.
Ich hatte noch nie mit Treibhäusern zu tun, deshalb 2 Fragen:
1. Muss ein Treibhaus zwangsläufig beheizt werden? Oder reicht es, tagsüber die Sonnenwärme einzufangen?
2. Ich habe vor, ein Holzgerüst zu bauen und dieses mit einer transparenten Folie zu bespannen. Aber verändert eine Folie nicht das Lichtspektrum? Naja, irgendwie müssen die Dinger ja funktionieren. Werde mich aber noch genauer informieren.
Sollten die C. Chinense nicht überleben, bleibt mir nichts anderes übrig als mich mit pubescens und div. Wildchilis abzugeben. Was schade wäre, da ich später gerne Kreuzen würde und pubescens nur unter ihresgleichen und Wildchilis nicht bis schwierig gekreuzt werden können.
Also, viel Text. Aber dennoch, danke fürs Mitlesen!
Saludos, Vampir
Gezwungenermassen starte ich ein Hochlandexperiment, da ich auf rund 2600 Metern lebe. Wie bereits andernorts erwähnt, liegt die Tagestemperatur das ganze Jahr meist zwischen 10-20 °C (ich schätze so 16-17 °C im Schnitt). Das Wetter ist recht wechselhaft, was sowohl Sonneneinstrahlung und Luftfeuchtigkeit betrifft.
Ich habe 7 Sorten in Aufzucht-Kübelchen gepflanzt, von jeder Sorte habe ich mindestens 5 Samen gesetzt, im ganzen sind es 40 Samen.
C. chinense:
1. Trinidad Scorpion Moruga
2. Habanero Mustard
3. Devil's Tongue
4. Antillais
5. Carolina Reaper
C. pubescens:
1. Rocoto Costa Rica Orange
C. praetermissum:
"Wildchili", genaueres unbekannt
Die Nächte sind meist kühler (kein Frost und vermutlich selten unter 7 °C, in der Regel höher), was, wie mir beschieden wurde, besonders für die C. chinense ungünstig ist.
Vorgekeimt habe ich die Samen alle in Kamillentee, für ca. 48 Stunden. Das verwendete Substrat ist eine 70/30-Mischung aus Anzuchterde und Reisspreu (Hülsen). Die Spreu soll Nährstoffe liefern und später ebenfalls in Erde übergehen.
Derzeit lagern die Kübel noch alle draussen, abgedeckt durch eine schwarze Plastikfolie (Bild ohne Folie, Kübel bezeichnet und datiert).
Der Plan
Voraussichtlich dieses Wochenende kommt ein Kumpel vorbei. Wir bauen zusammen ein kleines primitives Treibhaus.
Nehmen wir mal an, dass alle Samen keimen (ziemlich ausgeschlossen, ich weiss). Die hälfte jeder Sorte werde ich ins Treibhaus setzen, die jeweils andere Hälfte dient als reine Freiland-Kontrollgruppe. Eine Ausnahme bilden die C. pubescens, diese werde ich als Stecklinge direkt in den Garten verpflanzen.
Ich hatte noch nie mit Treibhäusern zu tun, deshalb 2 Fragen:
1. Muss ein Treibhaus zwangsläufig beheizt werden? Oder reicht es, tagsüber die Sonnenwärme einzufangen?
2. Ich habe vor, ein Holzgerüst zu bauen und dieses mit einer transparenten Folie zu bespannen. Aber verändert eine Folie nicht das Lichtspektrum? Naja, irgendwie müssen die Dinger ja funktionieren. Werde mich aber noch genauer informieren.
Sollten die C. Chinense nicht überleben, bleibt mir nichts anderes übrig als mich mit pubescens und div. Wildchilis abzugeben. Was schade wäre, da ich später gerne Kreuzen würde und pubescens nur unter ihresgleichen und Wildchilis nicht bis schwierig gekreuzt werden können.
Also, viel Text. Aber dennoch, danke fürs Mitlesen!
Saludos, Vampir
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es bringt die Meisten Sorten nicht gleich um wenn es Nachts kühl ist und ernten kann man trotzdem was.