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Rocoto Paucartambo / Oxapampa – für mich ganz klar eines der großen Rocoto-Highlights der Saison 2026. 
Bis vor Kurzem war mir selbst noch nicht völlig klar, was genau da eigentlich vor mir steht.
Jürgen Benze von https://www.burnin-benze.de/
hat die Frucht von einem Bekannten bekommen der in Peru war. Diese war Rot.
Es war sehr wenig Infos drüber bekannt.
Die Sorte wurde im letzten Jahr testweise im deutschen Gewächshaus bei der Gärtnerei Förth angebaut – und was soll ich sagen: wahnsinnig gute Erträge, extrem früh, vital wie kaum eine andere Rocoto. Ein echtes Aha-Erlebnis.
Nach intensiverer Spurensuche hat sich dann herauskristallisiert: Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine Variation aus dem Tal von Paucartambo, oft auch im Zusammenhang mit Oxapampa genannt. Und genau hier wird es spannend:
Im Gegensatz zu vielen klassischen Hochgebirgs-Rocotos herrscht dort ein deutlich dschungelartigeres Klima – warm, feucht, üppig. Das erklärt auch ihr völlig anderes Verhalten: Diese Rocoto tickt nicht „typisch Hochland“, sondern eher wie eine tropisch denkende Pubescens. Kein Wunder also, dass sie im deutschen Gewächshaus derart abgeliefert hat – extrem gut angepasst, extrem leistungsfähig.
Nichtsdestotrotz geht sie bei mir dieses Jahr ins Freiland. Ich will wissen, wie sie ohne schützendes Dach reagiert – Feldversuch mit Genussgarantie.
Spannend ist auch die genetische Geschichte:
Die ursprüngliche Saatgutquelle stammt von einer roten Frucht. Im Gewächshausanbau letztes Jahr sind jedoch überraschend auch Pflanzen mit gelben Früchte aufgetaucht. Das ist nun die Amarillo-Linie, während die rote Linie als Rojo separat weitergeführt wird.

Bis vor Kurzem war mir selbst noch nicht völlig klar, was genau da eigentlich vor mir steht.
Jürgen Benze von https://www.burnin-benze.de/
hat die Frucht von einem Bekannten bekommen der in Peru war. Diese war Rot.
Es war sehr wenig Infos drüber bekannt.
Die Sorte wurde im letzten Jahr testweise im deutschen Gewächshaus bei der Gärtnerei Förth angebaut – und was soll ich sagen: wahnsinnig gute Erträge, extrem früh, vital wie kaum eine andere Rocoto. Ein echtes Aha-Erlebnis.
Nach intensiverer Spurensuche hat sich dann herauskristallisiert: Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine Variation aus dem Tal von Paucartambo, oft auch im Zusammenhang mit Oxapampa genannt. Und genau hier wird es spannend:
Im Gegensatz zu vielen klassischen Hochgebirgs-Rocotos herrscht dort ein deutlich dschungelartigeres Klima – warm, feucht, üppig. Das erklärt auch ihr völlig anderes Verhalten: Diese Rocoto tickt nicht „typisch Hochland“, sondern eher wie eine tropisch denkende Pubescens. Kein Wunder also, dass sie im deutschen Gewächshaus derart abgeliefert hat – extrem gut angepasst, extrem leistungsfähig.
Nichtsdestotrotz geht sie bei mir dieses Jahr ins Freiland. Ich will wissen, wie sie ohne schützendes Dach reagiert – Feldversuch mit Genussgarantie.

Spannend ist auch die genetische Geschichte:
Die ursprüngliche Saatgutquelle stammt von einer roten Frucht. Im Gewächshausanbau letztes Jahr sind jedoch überraschend auch Pflanzen mit gelben Früchte aufgetaucht. Das ist nun die Amarillo-Linie, während die rote Linie als Rojo separat weitergeführt wird.


