Romberg Lumio M ausreichend?

Geplanter Standort wäre ein Fenstersims mit relativ viel Tageslicht und direkt oberhalb eines Heizradiators, damit sie auch noch ein bisschen von der Wärme profitieren.
...das Licht muss schon immer zur Wärme passen, auf der Fensterbank geht die Anzucht auch gut, auch ohne Heizen, die Tage werden ja auch merklich länger ..

..ich stelle meine jeden Abend, also bis jetzt, zwei Stunden unters Kunstlicht, dann ist natürlich auch geheizt, dann geht's in die kühle Küche...

....alles wird vermutlich nie keimen, 8/10 finde ich eine gute Quote...

...ich habe so ein 08/15 Kunstlicht, einen zu Weihnachten geschenkten sogenannten Bulp, das bringt schon etwas...
 
Also, wenn Du nur 10 bis 20 Chilis willst und nicht gleich riesige Töpfe nimmst, würde ich einfach zu IKEA fahren. Für 20€ kriegst Du dort eine Arbeitsleuchte mit einer effizienten LED mit 1521 Lumen. Das hat letztes Jahr am Fenster gut funktioniert. Zur Not gibt es auch 2er-Adapter für E27-Fassungen, falls Du doch viel zu viel aussäen solltest. :angelic:
Ich kenne die Gardlov nicht, aber solche Pflanzenlampen sind normalerweise ziemlich ineffizient und teuer, weil sie ein Nischenprodukt sind.
Ich habe mich jetzt für die Lampe von Ikea entschieden. Soeben beides geholt. Ich bin ja eigentlich schon froh wenn zwei oder drei Chillis wachsen :happy: So für den Anfang.
Morgen gehts dann los. Schonmal danke an alle!
 
Viel Spaß bei der Vorzucht! Damit hast Du eine günstige LED, die bei der Effizienz mit vielen Pflanzenlampen mithält und eine passende Lichtmenge für eine kleine Fläche liefert. Und eine normale Arbeitsleuchte bleibt die Lampe natürlich auch noch. :laugh:
Du hast auf die Angabe "1521 Lumen" bei der Solhetta geachtet, oder? Es gibt nämlich auch ein schwächeres Modell.
Für die LED mit 1521 Lumen würde ich die Birne anfangs etwa 15 cm über den Pflanzen platzieren. Sobald die ersten echten Blätter da sind, kannst Du auch etwas näher hin. Bei 10 cm sollten ungefähr 20.000 Lux vorliegen, was ein sehr guter Wert ist. Näher als 5 cm würde ich nicht an die Pflanzen gehen, weil das schon zu viel Licht oder Wärme sein kann.
 
So, die ersten Chillis kommen. Gewisse sehr sehr kümmerlich. Gewisse einigermassen normal und gewisse noch gar nicht.
Dass gewisse so kümmerlich sind, an was kann das liegen?
Und soll ich jene die schon gekommen sind raus nehmen oder noch lassen?
 

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Ob manche Keimlinge von Haus aus schwächlicher sind oder ob sie nur mehr Mühe hatten, sich vom Samen zu befreien, kann man schwer sagen, aber das ist bei dieser Menge auch nicht so wichtig. Du wolltest ja eigentlich nur 10-20 Chilis. 😅 Ich würde wohl noch ein oder zwei Wochen warten und dann die vitalsten Pflanzen umtopfen.
 
Hallo…

Robert hier, mein erster Beitrag und gleich Besserwisserei, sorry dafür. Aber ich mach schon etwas länger in Licht und war auch mal eine Zeitlang als Beleuchtungsplaner beschäftigt.

Bei 10 cm sollten ungefähr 20.000 Lux vorliegen, was ein sehr guter Wert ist.

Da bin ich sehr skeptisch. Zuerst nehme ich Ikea die 1521 Lumen nicht ab. Die Lampe soll bei 10 Watt 1521 Lumen machen? Und das auch noch bei warmweißen Licht? LEDs erreichen ihre höchste Lichtausbeute bei höheren Farbtemperaturen in der 5000…6500 K Region. Die Lampe soll also 152 lm/W erreichen? Von den 10 Watt bleiben pimaldaumen 2 Watt in der Vorschaltelektronik hängen. Die opake Abdeckkappe schluckt nochmal 10 %. Dann wären wir bei rund 210 lm/W für die LEDs? Kauf ich denen nicht ab, nie und nimmer!

Vertrauenswürdige Luxmeter kriegt man um 100 Euro herum. Sind sehr zu empfehlen.
 
mein erster Beitrag und gleich Besserwisserei, sorry dafür
Kein Problem, im Gegenteil. Das ist doch toll, wenn sich Leute vom Fach zum Thema melden.

Ich habe kein richtiges Luxmeter, sondern nur Photone auf dem Handy, aber damit komme ich bei meinem 1521 Lumen-Modell (das ist vom Hersteller GY, hat aber 4000K) nah an die theoretischen Werte und damit habe ich letztes Jahr gute Erfahrungen gemacht. Die Solhetta wurde im E27-Thread auch schon empfohlen. @Kri hat sich letztens die Linkind gekauft und seine Messungen sind auch vergleichbar, wenn auch nur mit Photone. Hier sind Links zu den Modellen.
Wenn sich herausstellt, dass manche Angaben oder Formeln falsch sind, dann soll das aber natürlich korrigiert werden. Es kann natürlich sein, dass mancher Hersteller falsche Angaben macht, um in einer höheren Energieeffizienzklasse zu landen. Ich habe eben kein richtiges Luxmeter und auch kein Gerät, um den tatsächlichen Stromverbrauch zu messen.
Dass einzelne E27 auch größere Pflanzen mit genug Licht versorgen können, sieht man hier. Auf dieser Fläche könnten auch 10-20 Chilis in kleinen Töpfen stehen, vor Allem wenn es noch Tageslicht gibt. Natürlich sind richtige Growlampen effizienter, aber ich habe bisher leider wenige Modelle gefunden, die für so kleine Flächen wie hier nicht zu stark sind.
Falls Du noch andere günstige und effiziente Leuchtmittel für so kleine Flächen kennst, dann gern teilen! Für mich sind E27 eben simple und günstige Leuchtmittel, die sich auch ohne Lötkolben installieren lassen.
 
Hallo :)

Ich bin von Smartphone-Apps zur Lichtmessung wenig begeistert uns schließe mich der Meinung von DIALux an:

"Apps sind also leider kein adäquates Hilfsmittel zur Beleuchtungsstärkemessung und selbst für eine orientierende Messung absolut unbrauchbar. Im Gegenteil: Sie führen den Anwender auf eine völlig falsche Spur.

DIALux vertreibt Simulationssoftware (ziemlich gute sogar) und keine Luxmeter, Eigennutz kann man daher getrost ausschließen. So sieht's derzeit bei mir aus:

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Da drin sind 6 C. chinense - 6 von 6 gekeimt, alle Achtung - mehr Platz habe ich indoor leider nicht. Die Leuchte drüber kann ich etwa von 90 bis 900 µmol/s/m² regeln. Gerade habe ich an den Keimlingen etwa 250 µmol/s/m². Ziemlich genau sogar. Ich hab zwei gute Luxmeter, eins davon ist sogar kalibriert, auch wenn die Kalibrierung schon eine Zeitlang zurückliegt. Nachdem die beiden aber weniger als 2 % auseinanderliegen, halte ich beide für vertrauenswürdig. Von dem Licht kenne ich das Spektrum - zumindest das, was die Hersteller (Samsung und Bridgelux) angeben. Aus dem Spektrum, dem von Herstellern angegebenen Lichtstrom und der LED-Leistung lassen sich Strahlungsfluß, PPE und auch der Umrechnungsfaktor klm -> PAR PPF bzw. klx -> PAR PPFD errechnet. Ist nur beim ersten Mal etwas aufwendiger. Ich habe das halb-automatisiert und mittlerweile die Strahlungsdaten von 135 LEDs gesammelt.
 
Das ist sicher die deutlich bessere Lampe, aber was kostet sie und wieviel Watt verbraucht sie? Mein Argument ist eben, dass man als Anfänger mit wenigen handwerklichen Fähigkeiten auch so eine günstige E27 mit Halterung kaufen kann. Das sind dann 20€ Anschaffungskosten und etwa 1,50€ Stromkosten im Monat (16 Stunden Licht am Tag). Für 20 Chilis steht das für mich in einem guten Verhältnis, denn dann zahlt man bei drei Monaten Beleuchtung 22 Cent Strom pro Pflanze und einmalig 20€ für die Lampe, die eben auch eine gute Arbeitsleuchte ist. Dass man mit einer E27 selbst an einem schattigen Fenster gesundes Wachstum erreichen kann, habe ich letztes Jahr erlebt und es gibt einige Erfahrungswerte im Forum, dass es gut funktioniert, selbst komplett Indoor.

Apps sind also leider kein adäquates Hilfsmittel zur Beleuchtungsstärkemessung und selbst für eine orientierende Messung absolut unbrauchbar. Im Gegenteil: Sie führen den Anwender auf eine völlig falsche Spur.
Ich vertraue den absoluten Messwerten auch nicht wirklich (Unterschiede beim Diffusor und der Kameralinse können große Unterschiede machen), aber dass sie völlig falsch sind, glaube ich auch wieder nicht. Dafür passen die Werte zu gut zu den theoretischen Werten und das Wachstum ist in den ersten Wochen absolut vergleichbar mit dem, was ich hier oder in den anderen Chiliforen bei professionellen Pflanzenlampen gesehen habe. Leuchtstoffröhren oder 0815 LED-Leisten funktionieren ja auch sehr gut und werden trotz der niedrigen Effizienz immer noch verwendet. Deshalb interessieren mich im Hobbybereich die exakten PPFD-Werte gar nicht so sehr. Wenn die Chilis pro Woche zwei oder drei neue Blätter entwickeln und nicht spargeln, reicht mir das. Weshalb ich Photone trotzdem nützlich finde:
  • Wie sehr unterscheidet sich die Beleuchtungsstärke über die Fläche? Das hilft bei der Positionierung und beim Abschätzen, ob man irgendwo noch eine reflektierende Wand aufstellen sollte.
  • Wenn ich einen falschen PPFD-Wert von beispielsweise 300 habe, ist dieser Wert für andere Nutzer irrelevant und irreführend, aber wenn ich bei diesem Wert gesundes Wachstum sehe, ist er für mich eine gute Zielmarke.
  • Die App ist kostenlos. Sicherlich ist ein richtiges Messgerät für 100€ besser, aber das ist meiner Meinung nach eher etwas für Profis (Leute mit sehr vielen Chilis oder eben Leute wie Dich, die sich beruflich mit Beleuchtung beschäftigen). Wenn man nur ein mal 20 Chilis anbauen will, zahlt man sonst pro Pflanze 5€ für das Messgerät. Damit allein werden dann die Chilis teurer als Pflanzen aus der Gärtnerei.
Ich hoffe, dass wir uns richtig verstehen. Ich finde es toll, dass Du so exakte Messungen durchführen kannst und hoffe, dass Du Deine Erfahrungen hier im Forum teilst, aber ich finde auch, dass beim Licht einfache Abschätzungen für solche Hobbyanwendungen ihren Wert haben. Du sprichst ja die Umrechnungsfaktoren an - dazu habe ich hier nur eine simple Abschätzung gefunden. Es ist bestimmt eine grobe Vereinfachung, alle 4000 Kelvin-LEDs mit einem bestimmten CRI-Wert in einen Topf zu schmeißen, aber auch hier frage ich mich, ob das für den Hobbybereich so wichtig ist. Früher hat man ja auch irgendwelche 840er- oder 865er-Lampen gekauft und das hat dann gereicht. Als Zusatzbeleuchtung an einem sonnigen Fenster, reicht mir persönlich auch eine simple Schätzung. Und ich würde behaupten, dass das für viele Leute gilt, denn welcher Anfänger ohne technischen Background beschäftigt sich mit Simulationssoftware und professionellen Messgeräten? Das Ergebnis ist dann oft, dass man aus Sorge, kein optimales Spektrum zu haben, eine völlig überdimensionierte Pflanzenlampe kauft und man am Schluss mehr Geld zahlt, als wenn man sich eine billige LSR im Baumarkt gekauft hätte. Dass die starken Pflanzenlampen bei größeren Zelten bzw. größeren Pflanzen dann ihre Vorteile ausspielen, habe ich ja schon erwähnt, aber für 20 Chilis, die etwa 20-30 cm hoch sind?
 
Hallo :)

Das ist sicher die deutlich bessere Lampe, aber was kostet sie und wieviel Watt verbraucht sie?

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30,73 Watt ;). Was sie gekostet hat, weiß ich nicht mehr. Die Einzelteile hab ich nach und nach zusammengekauft bzw. von nicht mehr gebrauchten Projekten übernommen. Ich lege auch keine monetären Maßstäbe an mein Hobby an. Da dürfte das Preis-Leistungs-Verhältnis vieler Hobbies eher schlecht ausfallen. Aber du hast natürlich recht, dass man mit den Ikea-Komponenten unschlagbar einfach und schnell und auch preisgünstig zu einer brauchbaren Beleuchtung für eine kleine Fläche gelangt. Nur weiß man halt nicht wirklich genau, was man kriegt. Ich kann rudimentär Lichtströme messen und die Ikea-Lampe wäre nicht die erste, die in der Realität nur 2/3 ihres Katalog-Lichtstroms erreicht.
  • Die App ist kostenlos
Bedingt. Die Brüder lassen sich die Korrekturwerte für jede Lichtquelle einzeln teuer bezahlen:

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Und für den Diffusor wollen die nochmal Kohle:

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Ein einigermaßen brauchbares Luxmeter ist eine Anschaffung fürs Leben, kostet nicht die Welt und ist unheimlich hilfreich. Für 135 LEDs habe ich die Korrekturfaktoren und weitere sind vergleichweise schnell errechnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob manche Keimlinge von Haus aus schwächlicher sind oder ob sie nur mehr Mühe hatten, sich vom Samen zu befreien, kann man schwer sagen, aber das ist bei dieser Menge auch nicht so wichtig. Du wolltest ja eigentlich nur 10-20 Chilis. 😅 Ich würde wohl noch ein oder zwei Wochen warten und dann die vitalsten Pflanzen umtopfen.
Alles klar. Und denkst du ich soll denen Schon extra Licht geben mit der Lampe? Schon oder...?
 
Es ist bestimmt eine Typfrage, was einem wichtig ist. Wer sich für Technik begeistert, legt natürlich Wert auf exakte Messungen. Und ein Hobby darf ruhig etwas kosten.
Trotzdem frage ich mich, warum vor 16 Jahren eine simple 60 cm-Leuchtstoffröhre mit 18 Watt z.B. für 18 Pflanzen in 10 cm-Töpfen für die ersten paar Wochen gereicht hat. Das war 1 Watt pro Pflanze und ein paar Euro für die LSR (Quelle: Beitrag 110 hier bei Capsamania). Heutzutage haben wir deutlich teurere Pflanzenlampen, die mindestens doppelt so effizient sind, aber pro Pflanze werden dann 5-10 Watt aufgebracht. Müssten es eigentlich nicht eher 0,5 Watt pro Pflanze sein? Die Chilis wachsen in den ersten Wochen schließlich nicht zehn mal so schnell wie unter der LSR.
Deshalb finde ich es neben der Effizienz der Dioden und dem passenden Spektrum mindestens genau so wichtig, eine bedarfsgerechte Beleuchtung zu finden (möglichst keine Übersättigung und keine Beleuchtung von leeren Flächen). Ein aktuelles Beispiel: Eine moderne Pflanzenlampe füllt bei 25 Watt in den ersten Wochen ein großes Zelt wie wir es letztens hier hatten und man hat die Option, Indoor Früchte zu Ernten. Diese Lampe ist natürlich sehr effizient und eine gute Wahl in einem großen Zelt, aber für mich persönlich wäre sie völlig unbrauchbar, weil ich nur eine viel kleinere Fläche beleuchte und auch nur eine Vorzucht mache. Damit würde ich wochenlang 80% der Leistung "zum Fenster hinaus heizen". Es gibt sicher eine gewisse Pflanzengröße, ab der mehr Leistung nötig ist, aber leider konnte ich noch keinen Vergleich finden, in welchem Verhältnis die eingesetzten Kilowattstunden zur aufgebauten Biomasse stehen (bei zwei baugleichen Lampen, die unterschiedlich gedimmt betrieben werden). Das fände ich extrem interessant, aber dafür kaufe ich mir nicht schon wieder neue LEDs. 😅
Wie groß die Pflanzen überhaupt werden sollen, ist natürlich auch ein Aspekt und kommt auf die Sorte, das Platzangebot im Haus, den Standort im Freien und das persönliche Ziel an. Für mich reichen Chilis, die im Mai gerade Blüten ansetzen, gut aus (Rocotos dürfen etwas größer sein). Deshalb kann ich gut damit leben, dass manche Pflanzen nicht ganz optimal versorgt werden. Echte Enthusiasten wollen sicher mehr und das sollen sie natürlich auch haben. :)
Ich kann rudimentär Lichtströme messen und die Ikea-Lampe wäre nicht die erste, die in der Realität nur 2/3 ihres Katalog-Lichtstroms erreicht.
Das ist natürlich sehr krass! Ich kenne die Solhetta nicht, aber verlasse mich auf den positiven Erfahrungswert zum schwächeren Modell aus dem Forum. Wenn bei meinem schattigen Fenster eine E27 mit 1521 Lumen für deutlich mehr als 20 Pflanzen gereicht hat, sollte die Solhetta an einem sonnigen Fenster schon ausreichen, um 20 Chilis einen guten Wachstumsschub zu geben. Ich hoffe natürlich, dass @DoppelJoker dann auch wirklich gute Ergebnisse erzielt und dass die Angaben von IKEA halbwegs stimmen. 😶‍🌫️😅
Und für den Diffusor wollen die nochmal Kohle:
Wie gesagt, ich kenne die tatsächlichen Werte nicht, aber für eine Einschätzung des relativen Verlaufs (z.B. am Rand nur noch 50% so viel Licht wie in der Mitte) reicht mir persönlich ein Stück Druckerpapier als Diffusor.

Alles klar. Und denkst du ich soll denen Schon extra Licht geben mit der Lampe? Schon oder...?
Das kannst Du machen. Ich würde wohl mit 15 cm Abstand starten und beobachten, wie sich Alles entwickelt.
 
Trotzdem frage ich mich, warum vor 16 Jahren eine simple 60 cm-Leuchtstoffröhre mit 18 Watt z.B. für 18 Pflanzen in 10 cm-Töpfen für die ersten paar Wochen gereicht hat. Das war 1 Watt pro Pflanze und ein paar Euro für die LSR

Das ist aber nur die halbe Miete. 19 Zentimeter direkt unter einer L18W/840 beträgt die Beleuchtungsstärke rund 10 klx (edit: 20 klx natürlich 😳) (da Nahfeld und Linienstrahler) resp. etwa 270 µmol/s/m² (ja, die Umrechnungsfaktoren für gängige Leuchtstofflampen habe ich natürlich auch ;)). Jeweils 15 cm links und rechts der Mitte ist die Beleuchtungsstärke bereits auf etwa 12,5 klx gefallen, PPFD auf 167 µmol/s/m². Eine einzelne 18 Watt Leuchtstofflampe entnimmt dem Netz an herkömmlicher Drossel-Starter-Schaltung 30 Watt (in Duo-Schalltung je 23 Watt pro Lampe).

Meine Leuchte hält die Beleuchtungsstärke resp. PPFD über eine Breite von ± 10 cm nahezu konstant, zudem ist sie kaum höhenabhängig, da angenäherter Flächenstrahler im Nahfeld.

Früher war bei weitem nicht alles besser. Glaubt man nur, weil man alles Negative ausblendet.
 
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