Samen direkt in aufgeschnittener Schote keimen lassen?

Peter-K

Dauerscharfesser
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Hallo zusammen,

leider habe ich über die Suchfunktion keine Infos gefunden. In manchen Youtube-Filmen werden kleinere Chili einfach aufgeschnitten und in einen Topf mit Erde gelegt. Das sieht dann aus wie ein kleines Boot und die Samen sind die Passagiere.

Macht das hier jemand und was sind die Erfahrungen?

Danke und Gruß
Peter

p.s., aus Neugierde habe ich eben eine Chinense zerschnitten und ein paar Stücke mit losen Samen welche mit Samen an der Plazenta in normale Tomatenerde gegeben.
 
Klar geht das. Aber wozu? :rolleyes:
Hinterher hast Du ein Mordsproblem, wenn Du die Keimlinge pikieren willst, weil sie so dicht nebeneinander sprießen und die Wurzeln miteinander verwoben sind.

Wenn Mutter Natur das macht, dann überleben von dem sprießenden Keimlingsbüschel hinterher auch nur die Allerschnellsten/-stärksten.
Da die Pflanze nicht absehen kann wo die Frucht hinfällt, wird mit der Fruchtschale 1) ein Wetterschutz und 2) gleich ein Nährboden mitgeliefert. Wenn ich sowieso bei optimalen Bedingungen in Erde säe/pflanze ist das gleiche Vorgehen einfach komplett sinnlos.

Total frische Samen verbuddeln ist toll wegen der Keimfähigkeit. Aber die Frucht esse ich dann doch lieber selbst. :D
 
Klar, Thorsten. Und Du verlierst nicht die Geduld. Mir geht es aber tatsächlich ums Ausprobieren. In einigen Filme wird ja ein Stück Bananenschale unter die Samen gelegt, das würde keine Arbeit machen. Aber extra Bananen zu kaufen war mir zu blöd.

Gruß
Peter
 
Warum fragst Du dann und probierst nicht? ;-)
P.S: Nicht Toast Hawaii, aber Toast /getoastet, darauf eine Scheibe Schinken, darauf zwei Bananenviertel (längs geschnitten), Curry, Pfeffer, Chili (!), eine Scheibe mittelalten Gouda, 10min im Backofen bei 200 Grad Unter/Oberhitze. Schmeckt lecker. Und damit hast Du eine super Verwendung für die Bananen. :)

P.S: Wir machen das wirklich öfter, wenn es schnell gehen soll und die Combi aus Banane/Curry/Chili und Käse schmeckt uns wirklich sehr.
 
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Hallo Tiramisu,

Fragen sind schnell beantwortet, der Test dauert ein paar Wochen. Danke für das Rezept (bis auf die Gewürze hab ich keine der Zutaten im Haus). Tust Du eine Cocktailkirsche auf den Toast?

Gruß
Peter
 
Na da will ich mal meinen Senf dazugeben und etwas von erlebten plaudern :whistling:


2019 als ich Paprika im Bad nachreifen lies und dann essen wollte ... aber schaut selber. (Archivbilder von 2019)


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und dann gab es 2020 wieder gelbe Paprika. :happy:

Bei nachgereiften Tomaten habe ich auch erlebt das sie in der Frucht anfingen zu keimen, aber nicht im Bild festgehalten.
 
Natürlich kann man das machen. Man kann auch eine mittelalterliche Burg mit den Werkzeugen des Mittelalters bauen (siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Guédelon )

Die Chili gibt dem Samen natürlich Schutz, die Feuchtigkeit kann sich in der freien Natur besser in der Hülle halten als wenn nur das Samenkorn auf der freien Fläche liegt und vielleicht mal ein paar Tage kein Wasser bekommt. Das alles machen wir ja durch die Anzuchterde und die regelmäßige Bewässerung. Die Trennung der Samenkörner erlaubt eine optimale Separierung, man kann es eben so platzieren, dass es so nah beisammen ist wie es geht aber so weit auseinander, dass sich die Wurzeln nicht verheddern. Dabei hat man sowohl etwaigen Schimmel unter Kontrolle als auch kann man die Samen mit einer einfach durchstoßbaren Erdschicht feucht halten.

Man kann sich Bratwürstl auch über dem offenen Feuer grillen. Für das tägliche Essen ist mir aber ein Induktionsherd deutlich lieber.
 
Hallo Tiramisu,

Fragen sind schnell beantwortet, der Test dauert ein paar Wochen. Danke für das Rezept (bis auf die Gewürze hab ich keine der Zutaten im Haus). Tust Du eine Cocktailkirsche auf den Toast?

Gruß
Peter
Nein, keine Kirsche. Aber IMHO harmonieren halt Bananen mit Curry und Käse echt hervorragend.
 
Natürlich kann man das machen. Man kann auch eine mittelalterliche Burg mit den Werkzeugen des Mittelalters bauen (siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Guédelon )

Die Chili gibt dem Samen natürlich Schutz, die Feuchtigkeit kann sich in der freien Natur besser in der Hülle halten als wenn nur das Samenkorn auf der freien Fläche liegt und vielleicht mal ein paar Tage kein Wasser bekommt. Das alles machen wir ja durch die Anzuchterde und die regelmäßige Bewässerung. Die Trennung der Samenkörner erlaubt eine optimale Separierung, man kann es eben so platzieren, dass es so nah beisammen ist wie es geht aber so weit auseinander, dass sich die Wurzeln nicht verheddern. Dabei hat man sowohl etwaigen Schimmel unter Kontrolle als auch kann man die Samen mit einer einfach durchstoßbaren Erdschicht feucht halten.

Man kann sich Bratwürstl auch über dem offenen Feuer grillen. Für das tägliche Essen ist mir aber ein Induktionsherd deutlich lieber.
Ich persönlich mag es auch gar nicht, Sämlinge, die schon da sind, quasi zum Tode zu verurteilen. Deshalb säe ich nur soviele an, wie ich haben möchte und lege dann nach, wenn zuwenige gekeimt sind.
 
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