wenn tatsächlich von einer Sorte nur sehr wenige Samen beiliegen, wäre es nur fair, dass die eigene Entnahmemenge angepasst und die Samen somit gerecht verteilt werden.
Regel 3 , die Jalapenner auch für die erste Gruppe ausgearbeitet hat, besagt:
3. Entnommen werden darf aus dem Paket soviel wie gebraucht wird, bei Sorten mit wenig Samen sollten entsprechend weniger Samen entnommen werden, damit die nach einem auch noch was haben (ganzes Paket leer machen is also nich!)
Es gibt da verschiedene Lösungsansätze, aber kurz und knapp: Haltet euch freiwillig und fairerweise an Regel 3 und alles wird gut......
Trotzdem, hier einmal drei verschiedene Lösungswege die mir spontan in den Sinn kommen.
Lösung 1:
Bei Sternförmigem Versand ist keinem wirklich geholfen. Der einzige Unterschied den ich dabei sehe, ist, dass die Richtung wahllos ist. Für den "letzten" in der Runde bleibt die Situation doch gleich. Nur ist ein anderer der "Letzte."
Lösung 2:
Spieler "A" legt 45 Samen einer Sorte dazu und schickt weiter
Spieler "B" nimmt z.B. bei 15 Mitspielern nur 3 Samen raus und schickt weiter
Spieler "C, D, E, F bis ..." verfahren wie Spieler "B". (gleiche Anzahl und Chance)
Somit hat ja JEDER die Chance wenigstens die Pflanze anzubauen. Im folgenden Jahr kann ja aus den "selbst produzierten" Samen die Menge der anzubauenden Pflanzen erhöht werden?!
Sollte dann widererwarten einem die Saat nicht aufgehen, dann ist es "höhere" Gewalt.
Es kann natürlich auch vorkommen, dass nur 2 Mitspieler an den wenigen Samen Interesse haben und dafür halte ich Beispiel drei für angebrachter:
Lösung3:
Eine Interessenliste sozusagen. Es werden hier frühzeitig die Sorten gepostet, dessen Menge gering bis sehr gering sind. Dann gilt es sein Interesse zu bekunden und unter den Interessierten aufteilen.