ChiliChips
Dauerscharfesser
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Auch wenn es eher gebastelt ist und bereits im Whisky Fred veröffentlicht wurde, hier "nochmal" mit grober Ablaufbeschreibung:
(Whisky-) Flaschen schneiden:
Man nehme, neben den (LEER-)Flaschen der Wahl, einen einfachen, üblichen Glasschneider mit Rädchen für 5-10€, diverse Holzböcke, Filzgleiter, evtl. Schneidöl - ich hatte welches, habs aber ich genutzt, Wasserkocher, eine kleine Spülwanne und kaltes, fließendes Wasser - dazu Geduld und Portion Glück. Im anschluss benötigt man (Nass-)Schleifpapier in aufsteigender Körnung-bei mir kam Nassschleifpapier mit Körnung 120-2.000 zum einsatz.
Den Filz unter die Flasche legen, damit man diese einfach und widerstandslos drehen kann.
Mit den Holzblöcken die Höhe des Schnittes ermitteln-idealerweise nicht auf einer Kante, oder Wölbung, bei mir hat sich die "weiteste" Stelle als Beste herauskristallisiert. Ich wollte die Etiketten behalten, daher oberhalb davon.
Den Schneider (man könnte hier die Spitze vorher in dem Schneidöl tunken) mit der einen Hand auf dem Block(-turm) fixieren (oder auch anbohren) und mit der anderen Hand die Flasche an den Block drücken und langsam drehen-hierbei muss Druck aufgebaut (es soll ja schneiden) und darauf aufgepasst werden, dass man mit dem Schneider nicht verrutscht, das wird sonst unschön und zusätzliche gefahr eines Fehlsprunges vom Glas. Der Schnitt sollte deutlich sein.
Wasserkocher füllen und zum kochen bringen.
Über der Wanne langsam das heiße Wasser über die Schnitkante giesen und dabei die Flasche drehen.
Im Anschluss kaltes wasser aus dem Hahn auf die Schnitkante gießen und dabei ebenfalls die Flasche drehen. Diesen Vorgang 2-3 wiederholen.
Wichtig: wenn das Glas anfängt zu knistern und risse zu bekommen, sollte man das Glas unbedingt (schneller) weiter drehen beim gießen, so dass man quasi den Riss der Schneidkante entlang "führen" kann.
Dann fällt der Kopf komplett und von alleine ab.
Der Erfolg ist in besonderer Abhängigkeit der Homogenität der Flasche und der Schnittgenauigkeit geschuldet. Ich hatte bei den erfolgslosen Schnitten teilweise nicht tief genug angeritzt oder die Flaschen-/Glasdicke war zu unterschiedliche teilweise 2-3 mm(!!!).
Da die Kanten nun meist scharf kantig sind müssen diese (nass) abgeschliffen werden. Von grob bis fein. Desto feiner man geht, desto klarer wird die Schnittkante und fühlt sich nicht nur besser an, sondern fühlt sich auch besser an.
DAS Schleifen ist eigentlich das anstrengendste.
Desto sauber der Schnitt/Sprung, desto weniger Arbeit beim Schleifen.
Ich habe es an 6 Flaschen versucht, war das erste mal für mich, dabei sind 2 nahezu perfekt geworden, 3 sind hinüber und bei dem 6. gibt es noch Hoffnung und ich werde da einen Nachschnitt versuchen-das schleifen von 4-7 mm erweist sich doch als SEHR SEHR aufwendig
mal schauen ...
Im Netz gibt es Anleitungen um eine Schneidvorrichtung zu basteln-sicherlich ratsam wenn man das öfter machen will-für einen Gelegenheitsschneider für mich, waren die Rest-Holzstücke von meinem Sohn völlig ausreichend. Muss halt jeder selbst wissen, wieviel er da rein investieren will.
Es richtig spannend, wenn das Glas anfängt zu knistern und zu reißen
und ganz welchen weg es nimmt.
Hoffe war eine nicht zu umfangreiche Beschreibung und der treue leser wird nun mit dem Ergebnis belohnt:
Vielleicht noch zu erwähnen:
DIE FLASCHEN SOLLTEN ZUVOR GELEERT SEIN - sicher ist sicher, naher gibt es noch klagen ...
(Whisky-) Flaschen schneiden:
Man nehme, neben den (LEER-)Flaschen der Wahl, einen einfachen, üblichen Glasschneider mit Rädchen für 5-10€, diverse Holzböcke, Filzgleiter, evtl. Schneidöl - ich hatte welches, habs aber ich genutzt, Wasserkocher, eine kleine Spülwanne und kaltes, fließendes Wasser - dazu Geduld und Portion Glück. Im anschluss benötigt man (Nass-)Schleifpapier in aufsteigender Körnung-bei mir kam Nassschleifpapier mit Körnung 120-2.000 zum einsatz.
Den Filz unter die Flasche legen, damit man diese einfach und widerstandslos drehen kann.
Mit den Holzblöcken die Höhe des Schnittes ermitteln-idealerweise nicht auf einer Kante, oder Wölbung, bei mir hat sich die "weiteste" Stelle als Beste herauskristallisiert. Ich wollte die Etiketten behalten, daher oberhalb davon.
Den Schneider (man könnte hier die Spitze vorher in dem Schneidöl tunken) mit der einen Hand auf dem Block(-turm) fixieren (oder auch anbohren) und mit der anderen Hand die Flasche an den Block drücken und langsam drehen-hierbei muss Druck aufgebaut (es soll ja schneiden) und darauf aufgepasst werden, dass man mit dem Schneider nicht verrutscht, das wird sonst unschön und zusätzliche gefahr eines Fehlsprunges vom Glas. Der Schnitt sollte deutlich sein.
Wasserkocher füllen und zum kochen bringen.
Über der Wanne langsam das heiße Wasser über die Schnitkante giesen und dabei die Flasche drehen.
Im Anschluss kaltes wasser aus dem Hahn auf die Schnitkante gießen und dabei ebenfalls die Flasche drehen. Diesen Vorgang 2-3 wiederholen.
Wichtig: wenn das Glas anfängt zu knistern und risse zu bekommen, sollte man das Glas unbedingt (schneller) weiter drehen beim gießen, so dass man quasi den Riss der Schneidkante entlang "führen" kann.
Dann fällt der Kopf komplett und von alleine ab.
Der Erfolg ist in besonderer Abhängigkeit der Homogenität der Flasche und der Schnittgenauigkeit geschuldet. Ich hatte bei den erfolgslosen Schnitten teilweise nicht tief genug angeritzt oder die Flaschen-/Glasdicke war zu unterschiedliche teilweise 2-3 mm(!!!).
Da die Kanten nun meist scharf kantig sind müssen diese (nass) abgeschliffen werden. Von grob bis fein. Desto feiner man geht, desto klarer wird die Schnittkante und fühlt sich nicht nur besser an, sondern fühlt sich auch besser an.
DAS Schleifen ist eigentlich das anstrengendste.
Desto sauber der Schnitt/Sprung, desto weniger Arbeit beim Schleifen.
Ich habe es an 6 Flaschen versucht, war das erste mal für mich, dabei sind 2 nahezu perfekt geworden, 3 sind hinüber und bei dem 6. gibt es noch Hoffnung und ich werde da einen Nachschnitt versuchen-das schleifen von 4-7 mm erweist sich doch als SEHR SEHR aufwendig

mal schauen ...Im Netz gibt es Anleitungen um eine Schneidvorrichtung zu basteln-sicherlich ratsam wenn man das öfter machen will-für einen Gelegenheitsschneider für mich, waren die Rest-Holzstücke von meinem Sohn völlig ausreichend. Muss halt jeder selbst wissen, wieviel er da rein investieren will.
Es richtig spannend, wenn das Glas anfängt zu knistern und zu reißen

und ganz welchen weg es nimmt.Hoffe war eine nicht zu umfangreiche Beschreibung und der treue leser wird nun mit dem Ergebnis belohnt:
Vielleicht noch zu erwähnen:
DIE FLASCHEN SOLLTEN ZUVOR GELEERT SEIN - sicher ist sicher, naher gibt es noch klagen ...



-sichere Chiliunterkunft wurde heute fertig gestellt und die Pflanzen konnten nun in ihr neues dauerhaftes Domizil einziehen und müssen nicht mehr jeden Morgen und Abend verräumt werden 
