Besten Dank!
Ja die Pilzzucht, es gibt da einfach so viel, was man ausprobieren kann.
Und, das macht ja nunmal auch echt Spass, wenn man Dinge entwickelt, von denen andere profitieren können.
Von daher lässt es einen einfach nie los.
Hier kennt man ja nur die Champignonzucht seit den 1950ern.
Kräuterseitlinge spielen hier auf dem Markt erst seit etwa 2000 eine Rolle.
Vorher waren die in Europa als Zuchtpilze garnicht bekannt.
Da ist noch lange nicht alles erforscht und entwickelt.
Die haben zwar in Asien sehr professionelle Zuchtanlagen, in denen alles automatisch und wirklich steril läuft.
Aber die KS müssen auch unsteril funktionieren, mit dem passenden Substrat.
Ich finde die sehr interessant, weil die auch für Leute geeignet sind, die sonst eher keine Pilze mögen.
Sind ja wirklich recht neutral im Geschmack und sind dabei super bissfest zuzubereiten.
Ausserdem wachsen die halt auch relativ schnell, im Vergleich zu anderen Arten.
Pioppino, Samtfussrübling (Enoki), Shiitake und ander Pilze werden ja schon seit einigen Jahrhunderten,
in ihren Ursprungsländern, auf wirklich primitive Art, gezüchtet.
Das lässt sich ja heute mit frischen Baumstämmen und Impfdübeln noch etwas professioneller nachbauen.
Aber die brauchen halt recht lange und ich hab' da auch leider keinen geeigneten Platz für im Garten.
Läuft aber eben auch unsteril wirklich gut!
Wenn jemand gut an geeignetes Holz ran kommt, und den Platz dafür hat, sind Impfdübel die erste Wahl.
Allerdings braucht's auch Geduld und das beisst sich meisst mit den Ansprüchen von Anfängern.
Von daher bastel ich weiter an Substratmischungen, die Schimmel möglichst keine Chance lassen.