Sinnhaftigkeit vom Anbau von XXX Hot Chilis


Happystone

Dauerscharfesser
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#1
Hallo Ihr Lieben,

Immer wieder lese ich hier in dem Bereich "Meine Chilis" und auch in dem Bereich "Meine erste Saison" in dem auch ich mich rumtreibe davon, das ihr Sorten wie Habanero, Bhut Jolokia oder sogar Carolina Reaper anbaut. Es ist dieses Jahr meine erste richtige Saison und ich frage mich, was die Motivation dafür ist... "Ich will die schärfste Chili der Welt anbauen?"

Ich selbst habe auch Sorten wie CGM 21500 oder auch Pink Tiger und Pimenta Puma in meinem Anbau die ich allerdings eher aus optischen Gründen zusätzlich zu den "essbaren" halte.

Was sagt ihr dazu, wenn "Anfänger" mit solchen XXX Hot Sorten beginnen? Oder auch was sagt ihr als Anfänger dazu? Was motiviert euch z.B. eine Carolina Reaper anzubauen?
 

Mathilda

Habanerolecker
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#2
Höher, schneller, weiter und die Lust am ganz großen Coup. Ich hab genau das gemacht und am Ende festgestellt, dass ich die Superhots gar nicht alle verarbeiten kann.
Ich hatte aber Freude an den Pflanzen, dem hohen Ertrag und dass ich zwei davon ergattert hab. Insofern war es die Erfahrung wert.
 
Zustimmungen: otto

Biergott

Der grüne Lord
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#3
Also ich hatte in meiner ersten Saison auch die Reaper und diverse 7 Pots im Anbau...wollte einfach mal das megascharfe Zeug selber anbauen:).....war aber davor auch schon diverses jenseits 1 Mio gewohnt

Grad als Anfänger sollte man aber dennoch mit Vorsicht und Respekt an solche Sorten rangehen
 

Biergott

Der grüne Lord
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#5
Es fängt ja da schon mit dem Umgang an....Mixen, Kochen, Aufschneiden etc....
Da können superhots echt fies sein....aber manchmal muss man eben eine schmerzhafte Erfahrung machen um draus zu lernen

Aber immer nur bei sich selbst...der, der die anbaut um anderen zu schaden oder sie leiden zu lassen, selbst aber nicht verträgt, davon halte ich nix
 

Eowyn

Jalapenogenießer
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#6
Absolute Superhots baue ich nicht an, gewöhnliche Habaneros und Zeug im 9er/10er Bereich allerdings schon. Ich mag die Schärfe und v.a. das Habanero Aroma (weshalb milde Habaneros wie Vincenzes Sweet für nächstes Jahr ganz ganz oben auf der Liste stehen) und irgendwie sind es halt... Klassiker?


Meine Sorten sind im Schärfebereich bunt gemischt, viele im mittleren Segment aber halt azch ein paar ganz scharfe. Mal sehen ob ich es am Ende der Saison bereue, wenn ich nicht weiss wohin mit dem Glump. Falls dem so seien sollte: man lernt nie aus --> wird dann im nächsten Jahr weniger/gar nicht angebaut und unter Anfängerfehler verbucht:)

Wg. dem Umgang beim Verarbeiten mach ich mir hingegen weniger Sorgen. Ich bin Umgang mit Gefahr/Reizstoffen berufstechnisch gewöhnt und für Arbeitssicherheit zusätzlich verantwortlich:D
 

Teetrinker

Jalapenogenießer
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#7
Ich ziehe keine Superhots. Der Grund ist ganz einfach: Ich will die Dinger essen.

Wenn ich lese, dass im schärfsten Ketchup der Welt noch nicht einmal 1 Gramm Chili der Kategorie Superhot pro Flasche enthalten ist, frage ich mich, was ich mit 50 oder 60 Carolina Reaper anfangen sollte.
Es gibt genügend andere Sorten, die auch optisch was hermachen, gut wachsen und einen hohen Ertrag bieten (wobei auch hier wieder die Frage auftaucht, was man mit einem hohen Ertrag von Superhots anfangen will) und die man auch noch mit Genuss essen kann.

Für mich sind irgendwelche Schärferekorde völlig uninteressant. Ich trinke ja auch keinen Spiritus, nur weil da so geil viel Alkohol drin ist. :D
 

lux

Habanerolecker
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#9
Hatte letztes Jahr viele weniger scharfe Varianten auf der Terrasse aber am Ende der Saison einfach mehr Spass mit den Habaneros und schärferen Pflanzen. Grundsätzlich kam mehr Ertrag, das Aroma und die Schärfe von Habaneros ist viel angenehmer für mich und wenn man Dinge wie Pulver produziert hat man einfach länger etwas davon wenn das Zeug ordentlich scharf ist.
 

City_Slider

Dauerscharfesser
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#10
Wir brauchen für die Küche Chilis in allen Variationen. Thai-Küche ohne Hot Chilis ist undenkbar. So geht über den Herbst/Winter ne Menge weg. Dann noch einlegen, Gewürzsalz uvm... da bleibt von der Ernte nicht viel übrig. Denn... trocknen will man ja auch noch ein bissele ;).
 

roman0906

Jalapenogenießer
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#12
Da muss ich mich @torky anschließen, die Aromen sind der Hammer - einige sind aber auch bitter ;). In meiner ersten Saison hab ich einen riesen Respekt vor normalen Habaneros gehabt. Aber man gewöhnt sich tatsächlich schneller als man denkt an die Schärfe und ich freue mich auf die kommenden Superhots. Sonntags eine aufs Butterbrot zum Frühstück - herrlich :D
 

Biergott

Der grüne Lord
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#13
Ich sag nur Aroma! Viele Superhots haben einfach einen sehr guten Geschmack. Bhuts und Reaper müssen einfach sein. Die BBM hats mir auf dem Erntetreffen auch angetan. An die Schärfe gewöhnt man sich ruckzuck.
Da muss ich mich @torky anschließen, die Aromen sind der Hammer - einige sind aber auch bitter ;). In meiner ersten Saison hab ich einen riesen Respekt vor normalen Habaneros gehabt. Aber man gewöhnt sich tatsächlich schneller als man denkt an die Schärfe und ich freue mich auf die kommenden Superhots. Sonntags eine aufs Butterbrot zum Frühstück - herrlich :D
Mit beiden Herren schon Chillies verkostet...und wer über die Grenze ,, Himmel Hilf, es ist scharf" hin weg ist wird bei superhots und Hots echt mit tollen Aromen belohnt
 

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