In Post #14 bin ich über die gesetzliche Lage eingegangen. Hab dazu auch 'nen Link gepostet, wie man das Maximale an Reichweite unter Berücksichtung der gesetztlichen Parametern erreichen kann. Nur, um das wieder in Errinnerung zu rufen.
Selbstbau von Antennen ist im WLAN-Bereich wohl erlaubt. Auch das Anschließen einer anderen Antenne im Allgemeinen, als die werkseitig mitgelieferte. Viele Router bieten dazu einen SMA-Antennenanschluss, der diesen Wechsel ermöglicht. Aber man hat sich an die erlaubten 100 mW EIRP zu halten. Hat man 'ne Antenne mit entsprechenden Antennengewinn, muss man in den Router-Einstellungen die Sendeleistung soweit reduzieren, bis die 100 mW EIRP wieder passen (man kann das errechnen). Bietet der Router keine Einstellmöglichkeit für die Sendeleistung, dann hat man Pech gehabt!
Deswegen verpufft aber der Vorteil von Yagis und andere Richtantennen mit großem Gewinn nicht komplett. Man mag denken, dass wenn ich die Sendeleistung soweit reduzieren muss, dass nur wieder die erlaubten 100 mW EIRP bei raus kommen, damit ich gesetzeskomform bin, sich der Vorteil aufhebt und ich mir gleich das Geld sparen kann und bei der kleinen Stummelantenne bleiben kann. Aber dem ist nicht so. Die Sendeleistung ist die eine Sache. Aber der Antennengewinn bezieht sich ja nicht nur auf das Senden, sondern auch auf den Empfang. Zwei aufeinander ausgerichtete Richtantennen mit viel Gewinn, ohne viel Wände und Hindernisse dazwischen und keine taube Oma als Router, sondern 'nen g'scheiden mit guter Empfindlichkeit lässt doch viel erreichen. Als wie wenn man nur den billigsten Router mit der mitgelieferten Gummiwurst in irgend 'nem Eck stehen hat, wo sich das Signal nur schwer abstrahlt und womöglich zich Wände durchdringen muss.
Grüßle, Michi