Wir würden uns über ein paar Meinungen zum Thema "Bioponic Challange " sehr freuen.

ghost155

Chilitarier
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Erst mal ein bisschen zum Hintergrund und dem Plan.
Aber zuerst möchte ich "uns" mal kurz vorstellen. Wir sind der Stephan aus dem Aquaponic Forum ( https://aquaponik-forum.de/Thread-Das-1´ste-Jahr ) und meine Wenigkeit.
Der Hintergrund ist, das wir beide der Meinung sind das es nicht ewig funktionieren wird sich an Rohstoffen zu bedienen. Irgendwann wird man mal Kreisläufe etablieren müssen. Kunstdünger ist da halt so ein Punkt über den wir häufig reden. Am Ende werden die Rohstoffe dafür einfach nicht mehr zur Verfügung stehen. Ich verwende den ja auch in größeren Mengen und würde das langfristig gerne ändern. Der Stephan ist da mit seiner Aquaponic Anlage ja schon deutlich besser aufgestellt. Ich hatte mich auch dafür interessiert und bin deswegen dort im Forum gelandet. Es ist aber schon eine recht aufwendige/teure Angelegenheit und ich habe meine Pläne verworfen. Das ändert aber nichts daran das ich den Ansatz immer noch gut und sinnvoll finde. In der Natur ist es ja auch völlig egal was im nächsten Bach landet. Es wird zersetzt und am Ende bleiben Nährstoffe für Pflanzen übrig (Bioponic). Genau genommen kann man ein solches System auch ohne den Bereich für Fische betreiben.
Soviel zu dem Hintergrund und jetzt kommen wir mal zum Plan.
Der Plan ist mal zu zeigen das man Hydroponic Systeme auch ohne Kunstdünger betreiben kann (okay die Aquaponic macht das ja schon). Da meiner Meinung nach aber der Teil mit den Fischen zu aufwändig ist und viele Menschen das abschreckt, ist Aquaponic ausgeschlossen ( wäre ja auch sonst auch Bioponic). Das Kunstdünger ausgeschlossen ist, versteht sich natürlich von selbst. Sonst würden wir die Fläche auf 0,5m2 begrenzen, um zu zeigen das sowas keine riesigen Anlagen benötigt. Das würde zb so einem 08/15 billig Tomaten Gewächshaus mit 100x50cm entsprechen. Da drüber hinaus würde ich gerne keine weiteren Vorgaben machen. Den Ph Wert einstellen ist bei uns noch ein bisschen ein Streitthema 😅. Ja zb Phosphor Säure ist eigentlich auch Kunstdünger aber ich für meinen Teil würde es trotzdem gerne offen lassen. Stephan sieht es eher als Dünger aber wenn man den Pflanzen nicht die Füße grillen möchte, kann man es sowieso nur begrenzt verwenden. Viel Phosphor im System wird wohl sowieso nicht viel bringen wenn der Rest Scheiße ist 😅. Naja sonst würde ich es auch gerne sportlich angehen. Jetzt alles komplett auf Bioponic auslegen ist schon schwierig. Das würde ja dann auch schon die Anzucht oder gekaufte Pflanzen betreffen. Ich bin gerade ein bisschen mit den Absprachen hinterher. Also ich für meinen Teil würde das auch gerne komplett offen lassen. Das Ergebnis würde dann über Abstimmung ermittelt. Stephan hätte gerne eine Pflanze die Pflicht ist, um das Ergebnis zu vergleichen. Das finde ich eigentlich nicht schlecht aber 0,5m2 ist halt nicht groß.
An Dünger wäre halt alles erlaubt was nicht Kunstdünger oder Aquaponic ist. Stephan möchte es wohl mit Komposttee angehen und bei mir werden es wohl Kaninchen Köttel. Insgesamt gibt es da aber noch viel mehr Möglichkeiten. Eigentlich würde ich gerne noch ein 2. System mit einem Bokashi Eimer an den Start bringen aber da ich zu 99% nur Kaffeesatz und Zwiebelschalen habe bin ich mir nicht sicher ob das eine gute idee ist 😅.
Irgendwas habe ich bestimmt noch vergessen 🤔.
So um mal zum Ende zu kommen. Was haltet ihr davon und wie seht ihr die grenzwertigen Punkte?
Schönen Gruß
Thorsten
@Dustybaer und @k0rna falls ihr noch ein Projekt sucht ........ 😉😅.
Edit der Link zu Stephan's Thread https://aquaponik-forum.de/Thread-Bioponic-Challange
 
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Prinzipell eine super Idee, aber klare Regeln müssen her.
Was ist mit dem halben Quadratmeter? Ist das Anbaufläche für Nutzpflanze und Dünger? Von nem halben Quadratmeter, kriegst du weder viel Komposttee, noch kannst du die Hasen ernähren um an die Köttel zu kommen. Hydroponic mit natürlichem Dünger oder halber Quadratmeter Erde mit natürlichem Zusatzdünger?

Stellt mal eine Liste von Kriterien auf und dann sehen wir weiter :D Aber prinzipiell bin ich daran interessiert (was soll man als Rentner auch sonst machen ;))
 
Es geht nicht drum auf einem halben m2 Kaninchen Futter oder Komposttee zu produzieren. Es geht eigentlich darum Abfall als Futter für den halben m2 zu verwenden 😉. Ich habe halt Kaninchen und Stephan ernährt sich ausgewogener als ich 😅.
Es ist schwierig Grenzen zu ziehen. Jetzt mal als total doofes Beispiel. Mal angenommen du würdest über ein Raingutter System Töpfe voller Erde + Mist mit Wasser versorgen. Der Mist zersetzt sich und setzt Nährstoffe frei. Auf der anderen Seite löse ich den Mist in Wasser auf und lasse es über ein Substrat laufen. Die Wirkung wäre die gleiche und Bakterien auf dem Substrat würden auch dort die Nährstoffe frei setzen. Jetzt mal von der philosophischen Seite gefragt, ist da ein System eher Hydroponic als das andere 🤔😅?
Okay vielleicht sollten wir den Einsatz von Erde auch ausschließen 🤔🤣.
Ich persönlich würde gerne so viele unterschiedliche Systeme sehen wie möglich. Es führen viele Wege nach Rom 😉. Regeln limitierten halt auch immer Möglichkeiten, wie zb mit der Erde 😉😅.
Eigentlich braucht es für Bioponic nicht viel. Organisches Material, eine Fläche auf der sich Bakterien ansiedeln können und Platz für die Pflanzen. Insgesamt halt in Richtung Hydroponic und nicht Mist auf ein Beet schmeißen 😉.
Ein Ebbe und Flut System würde übrigens eine gute Filter Leistung bringen 😉. In der Aquaponic ist das eigentlich der Standard 😉. Auch wenn ich nicht weiß warum 🙈😅. Ich finde Dutch Buckets ja viel einfacher 😉😅.
Was man als Dünger verwendet ist eigentlich fast egal. Angefangen bei Brennnessel Jauche (ist wegen viel Stickstoff wohl eher was für Salat oder so), über Meerschweinchen/Kaninchen/Hühner usw, Kompost, Bokashi und was weiß ich noch alles.
Die Idee wäre halt einen halben m2, über Hydroponic, mit Abfall zu versorgen (ist ja bei jedem unterschiedlich und nicht jeder hat Kaninchen oder so) und Lebensmittel zu bekommen. Mehr Regeln finde ich persönlich eigentlich nicht gut. Ich werde mich mit Stephan was die Wahl der Ansätze angeht absprechen. Ich möchte gerne einen anderen Ansatz wählen als er. Wie gesagt das ist halt auf vielen Wegen möglich und wenn wir beide das gleiche machen, fände ich das irgendwie doof.
Die Wahl der Pflanzen ist halt auch vom Dünger abhängig. Zb die Brennnessel Jauche würde eher für Salat usw sprechen. Mit meinen Kaninchen bin ich bei P+K gut aufgestellt und kann ruhig etwas mehr mit Früchten ins System geben. Da muss das System insgesamt halt gut passen. Deswegen ja am Ende auch über Abstimmung entscheiden. Wer jetzt lediglich mit Grünschnitt arbeitet und eine halbe Tonne Salat erntet sollte die gleichen Chancen haben wie jemand mit mehr P+K im System und einer handvoll Chilis.
Schönen Gruß
Thorsten
 
Wer jetzt lediglich mit Grünschnitt arbeitet und eine halbe Tonne Salat erntet sollte die gleichen Chancen haben wie jemand mit mehr P+K im System und einer handvoll Chilis.
Dann stellt sich die Frage warum auf einen halben Quadratmeter festsetzen. Wenn es um's Prinzip oder System geht, dann kann ich das mit einem Eimer nachweisen, der 0,07qm hat, und wenn ich es mit einem Eimer machen kann dann sicherlich auch mit 10 (das wären dann 0,7qm :D ). Soll heissen, wenn es um's Prinzip geht ist die Fläche egal, die Frage ist, funktioniert es.
Stephan hätte gerne eine Pflanze die Pflicht ist, um das Ergebnis zu vergleichen. Das finde ich eigentlich nicht schlecht aber 0,5m2 ist halt nicht groß.
Du hast selbst gesagt, Brenesseljauche ist besser für Salat, Kaninchen Dünger besser für Chilis. Wenn ihr Systeme testen wollt dann sind Ergebnisse wie "Zieh deinen Salat/Spinat mit Brenesseljauche, aber wenn du Chilis willst musst du Kaninchen Köttel oder Kuhmist benutzen" das Endziel. Nicht das beste System für eine Pflanze finden sondern alle Syteme und die dazu passenden Pflanzen.
 
Ich hab grad mal kurz recherchiert. Rinderdung- und Hühnerdungpellets scheinen ebenfalls geeignet zu sein. Bei Rind hab ich 2/1,5/3,5 gesehen, was ja schon mal ein Anfang für Chilis wäre und bei Huhn war es ein 4/3/3, also eher in Richtung "leafy greens". Die Frage ist, würdet ihr das für jemanden zulassen, der keine Nutztiere halten kann?
 
Sonst würden wir die Fläche auf 0,5m2 begrenzen, um zu zeigen das sowas keine riesigen Anlagen benötigt
Die 0,5m2 sind halt einfach eine maximale Begrenzung der Anlage. Wer mit einer kleineren Anlage teilnehmen möchte ist natürlich herzlich willkommen. Wir möchten halt lediglich große/aufwendige/teure Anlagen ausschließen. Ich würde gerne nächstes Jahr meinen IBC Tank in der Richtung laufen lassen aber das läuft dann außerhalb der Challange. Es geht ein bisschen um eine Größe die jeder auf seinem Balkon laufen lassen kann.
Du hast selbst gesagt, Brenesseljauche ist besser für Salat, Kaninchen Dünger besser für Chilis. Wenn ihr Systeme testen wollt dann sind Ergebnisse wie "Zieh deinen Salat/Spinat mit Brenesseljauche, aber wenn du Chilis willst musst du Kaninchen Köttel oder Kuhmist benutzen" das Endziel.
Wie ich aber auch gesagt habe sind die Möglichkeiten unendlich. Bei so einem System sind die Ressourcen begrenzt. Je nachdem was man für einen Dünger verwendet ändert sich ja auch die Zusammensetzung der Nährstoffe. Irgendwas zu kombinieren ist ja auch völlig problemlos möglich. Es lässt sich also nicht sagen wer was an Dünger verwendet. In Aquaponic Anlagen sind auch nicht nur Chilis oder Tomaten zu finden. Da wächst auch Salat, Kohl usw. Es geht ja auch ein bisschen drum sein System zu kennen und optimal zu nutzen. Wenn jetzt etwas mehr Stickstoff im System ist sollte man auch ein paar Pflanzen haben die davon profitieren 😉. Das sorgt dann am Ende für den maximalen Ertrag. Oder Chilipflanzen mit vielen Blättern 🤣.
Die Frage ist, würdet ihr das für jemanden zulassen, der keine Nutztiere halten kann?
Ich würde da jetzt kein Problem sehen, würde aber gerne noch mal mit Stephan reden.
Schönen Gruß
Thorsten
 
Ich weiss nicht ob dieser YouTube Kanal bekannt ist, aber er hat ne Playlist die mehrere Methoden zur Düngerherstellung zeigt. Vielleicht ein Anfang für dieses Projekt wäre zu Testen welche davon (und in welcher Konzentration) für Hydroponic geeignet sind.
 
Cooler Kanal 👍. Da werde ich mich die nächste Zeit mal ein bisschen umschauen.
So über den Daumen kann man sagen das eigentlich alles organische als Dünger geeignet ist. Je nachdem was man verwendet unterscheiden sich halt die Nährstoffe gewaltig. Ich weiß halt sowieso nicht mehr wohin mit dem Kaninchen Mist 🙈😅. Deswegen ist es für mich halt sinnvoll einfach den zu verwenden. Der Stephan geht da schon mit, eigentlich, einem besseren Beispiel voran. Der möchte ja aus Küchenabfällen Dünger machen. Ob man da jetzt Komposttee macht, das in Wasser zu Jauche verarbeitet oder einen Bokashi Eimer verwendet ist ja eigentlich egal. Je nachdem was halt an Kompost anfällt bringt es ja unterschiedliche Dinge mit ins System. Der Stephan möchte eine Mischung aus Komposttee, Asche und Eierschalen verwenden. Asche ist da ein ganz gutes Beispiel. Es hat nicht mehr jeder einen Ofen zuhause und einigen steht sowas einfach nicht zur Verfügung. Deswegen wollen wir das mit dem Dünger auch komplett offen lassen. Dann kann ja jeder verwenden was zur Verfügung steht. Die Videos machen einen guten Eindruck und das kann man sicher als Dünger verwenden 👍.
Das schöne an Hydroponic Systemen ist ja das man auch gut in die Höhe bauen kann 😉. Stephan möchte mit einem Tower an den Start gehen, so in der Richtung https://frankiesgarten.de/ . Ich möchte es ja komplett anders machen, weil es wirklich viele Möglichkeiten gibt sowas zu betreiben. Ich hatte vorhin (vielleicht 😅) eine gute Idee. Ich werde nachher mal mit einem Zollstock rum laufen und schauen ob das klappen würde. Falls das so klappt wie ich mir das vorstelle ist das schnell aufgebaut und dann werde ich mal ein Bild posten. Dann kann ich besser ein paar Sachen erklären. Es macht auf jeden Fall Sinn ein solches System mit unterschiedlichen Pflanzen zu betreiben. Wenn der Dünger ein bisschen Stickstoff lastig ist macht es halt Sinn etwas mehr Grünzeug zu pflanzen (Salat, Kohl usw). Die freuen sich über Stickstoff und es bleibt etwas mehr P+K für die Pflanzen mit Früchten übrig 😉. Ich schaue nachher mal ob ich meine Idee umsetzen kann. Das würde Erklärungen auf jeden Fall einfacher machen wenn ich es auf ein Beispiel beziehen kann.
Schönen Gruß
Thorsten
Edit Sorry ich hatte Stephan's Dünger Pläne nicht korrekt wiedergegeben.
So ist es richtig. Brenneseljauche, Komposttee, Asche. Die Eierschalen nimmt er nur für das Anzucht-GW.
 
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Muss man sich halt überlegen, welche Nährstoffe man haben will. Kaninchenmist ist eine ziemliche Stickstoffbombe, ideal für Starkzehrer und das schon nach kurzer Rottezeit, Kalium ist aber sehr überschaubar. Die Selbstherstellung ist immer ein ziemliches Lotteriespiel mit dem resultierenden NPK-Gehalt, man sollte also tendenziell sparsam damit umgehen. Für Sommer/Herbst ist es dann schlicht kontraproduktiv weil damit die Pflanzen nur noch ins Kraut schießen - sieht beeindruckend aus, ist aber nix für den Ertrag. Dann heißt es Kaliumdünger ansetzen (Laubholzasche, Bananenschalen, Vinasse, ggf. Rindermist dazu) oder eben Hakaphos Rot dazu.

Asche ist leider bezüglich pH-Wert sehr überdüngungsgefährdet. Ich habe schon viel öfter durch Asche Schaden angerichtet gesehen als Nutzen. Wenn man nicht regelmäßig a) die Bodenwerte analysiert und das mit b) der Protokollierung der ausgebrachten Mengen verbindet, rate ich davon ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann heißt es Kaliumdünger ansetzen (Laubholzasche, Bananenschalen, Vinasse, ggf. Rindermist dazu)
Asche ist ja sehr basisch, Kaffeesatz dagegen sauer. Könnte man die beiden in einm Verhältniss kombinieren dass sie einen PH Neutralen oder sogar sauren Kaliumdünger geben? Ist bekannt wie sich Bananen-Tee PH mässig verhält? Ich konnte auf die schnelle nix finden.
 
Ich hatte mal einen Thread zur Bioponic erstellt https://chiliforum.hot-pain.de/threads/bioponic-der-allgemeine-thread.43968/ . Ich verlinke den hier noch mal kurz. Da gibt es auch eine Liste für den durchschnittlichen Nährstoffanteil bei verschiedenem Mist https://www.raiffeisen.com/pflanzen/ackermanager/duengung_naehrstoffe_wirtschaftsd.html . Laut der Liste haben Kaninchen und Hühner im Verhältnis zum Stickstoff am meisten P+K. Ja Mist bringt immer ordentlich Power mit und damit sollte man vorsichtig sein. Da es ja auch um kleine Systeme geht ist Vorsicht sogar noch wichtiger. Kleine Systeme verzeihen Fehler weniger gut als große. Bodenanlysen braucht es in dem Sinne eigentlich nicht da es ja um Hydroponic geht. Den Ph Wert sollte man da sowieso regelmäßig prüfen und den EC Wert würde auch Sinn machen. Stephan möchte wohl auch noch diverse Tests für die Nährstoffe besorgen aber ich werde drauf verzichten und versuchen es am wuchs der Pflanzen zu beurteilen.
Zu Asche kann ich nichts sagen. Ich habe noch nie welche verwendet aber ich denke das Stephan dazu was sagen kann. Ich werde die Antwort dann natürlich gerne weiterleiten. Insgesamt gibt für das gesamte Thema wenig Informationen und viel Platz für Experimente. Ich hatte in dem Bioponic Thread mal versucht zusammenzutragen was ich gefunden hatte. Viel ist das aber leider nicht.
So ich war eben mal draußen gucken und es könnte so klappen wie ich mir das vorstelle 😃.
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Der Maurerkübel hat weniger als einen halben m2 und wird dann den Tank bilden. Innerhalb werde ich dann Töpfe stapeln und mit Blähschiefer füllen. Den frei bleibenden Bereich wo die Töpfe aufeinander stehen werde ich dann für die Pflanzen verwenden. Ich würde gerne eine meiner 8w Pumpen verwenden und die schaffen so ~1m an Höhe. Das wird dann die Höhe der Töpfe begrenzen. Das Wasser pumpe ich dann einfach in den obersten Topf und lasse es durch die Töpfe wieder zurück in den Maurerkübel laufen. Der Blähschiefer sollte viel Oberfläche für Bakterien bieten und dient als Filter für das System. Ich muss mir nur noch überlegen ob ich das noch irgendwie gegen umkippen sicher. Unter den unteren Topf werde ich wohl noch einen Stein legen um den etwas höher zu bekommen.
So jetzt mal mit einem Bild vor den Augen 😅. Es gibt, bei mir, ja unterschiedliche Ebenen und da kann man schon eine ordentliche Menge an Pflanzen unterbringen. Deswegen ist es auch nicht so problematisch auch mal Salat usw mit ins System zu pflanzen. Auf jeder Ebene eine Roccoto wäre wohl sowieso etwas zuviel des Guten 😅.
Schönen Gruß
Thorsten
 
@k0rna falls ihr noch ein Projekt sucht ........ 😉😅.
Danke für das Angebot, aber da bin ich vorerst raus! Den Ansatz und Grundgedanken finde ich gut und verfolge es auch sehr gerne. Ich konzentriere mich erstmal auf meinen Outdoor-Hydro-Kram 😅

Wäre cool, wenn es zu einer "Challenge" kommt, dass auch der Stephan hier partizipiert. Bisher klang das so nach stille Post 😜
 
Ich habe gleich noch einen Termin und werde da heute wohl nicht mehr weiter kommen. Der Blähschiefer ist ordentlich schwer und sollte schon Stabilität geben. Da ich aber auch noch nicht weiß wie hoch ich mit der Pumpe überhaupt komme usw. Ich werde morgen mal schauen das ich es soweit aufbaue und dann mal schauen wie wackelig das so ist. Es wird ja sowieso erst nach dem Winter in Betrieb gehen. Bis dahin werde ich dann hoffentlich auch wissen wo ich es hinstellen werde 😅.
Jetzt freue ich mich erst mal in Ruhe das ich die Idee hatte aus gestapelten Töpfen einen Tower zu machen 😃😅. Sowas habe ich bisher noch nicht gesehen 😅. Vielleicht sollte ich es mir patentieren lassen 😅.
Schönen Gruß
Thorsten
 
@ghost155 : Ich finde es super, dass ihr solche Sachen im Sinne der Nachhaltigkeit ausprobiert und zum Mitmachen anregt. Aber auch wenn es auf den Balkon passen würde, es ist ja auch mit einer Geruchsbelästigung zu rechnen. Das mag ich mir und meinen Nachbarn nicht antun. Werde aber gerne lesen was bei euch so abgeht .
 
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