Eine Auswahl an DDR-Witzen: (mehr gibts zZ auf http://www.mdr.de/damals/humor/8185388-hintergrund-8163063.html )
Zwei Stunden lang ist im Staatratsgebäude in Berlin der Strom weg. Danach treffen sich die zwei Erichs im Foyer des Hauses. Sagt Honecker zu Mielke: "Mensch, ich war jetzt zwei Stunden im Fahrstuhl eingesperrt, furchtbar." Darauf Mielke: "Ist ja gar nichts, ich stand zwei Stunden lang auf der Rolltreppe."
Was ist der Unterschied zwischen Erich Honecker und einer Straßenbahn? Die Straßenbahn hat mehr Anhänger.
Fragt der Lehrer das Fritzchen, was wohl die Farben der DDR-Fahne zu bedeuten haben. Darauf antwortet Fritzchen so: "An einem rabenschwarzen Tag, kam die Rote Armee, sie versprach uns goldene Zeiten und heute haben wir zu zirkeln, damit wir nicht unter den Hammer kommen."
CIA, KGB und Stasi machen eine Wettbewerb. In einer Höhle liegt ein Skelett. Wer dessen Alter so genau wie möglich rauskriegt, ist Sieger. Der CIA-Agent geht als erster rein. Nach fünf Stunden kommt er wieder raus: "Das Skelett ist ca. 840.000 Jahre alt." Die Juroren staunen: "Das ist aber ziemlich genau. Wie haben Sie das herausgefunden?" Der Ami räuspert sich: "Naja ... Chemikalien. Aber pssssssst!"
Als nächster ist der KGB-Agent dran. Der kommt erst nach zehn Stunden wieder raus: "Das Alterchen da hat etwa 845.000 Jährchen auf dem Buckel." Die Juroren: "Nicht schlecht. Sie sind noch näher dran. Wie haben Sie das gemacht?" Der Russe mit ernstem Gesichtsausdruck: "Mit Genossen Stalin als Oberbiologen entgeht uns nichts. Aber ... pssssssst!"
Als letzter ist der Stasi-Mensch an der Reihe. Er bleibt fünf Stunden drin, zehn, 15, ... nach geschlagenen 25 Stunden kommt er wieder raus, seine Haare sind wirr, die Kleidung zerfetzt, Schweiß fließt ihm von der Stirn, er hat blaue Flecke. "Der Typ ist 845.792 Jahre alt." Den Juroren steht der Mund offen: "Das ist ja das genaue Alter! Wie haben Sie das nur rausgekriegt?" Der Stasi-Mensch mit einem Achselzucken: "Er hat's mir gestanden ..."
Ein Flugzeug kurz vorm Absturz, für alle ist ein Fallschirm da, nur Honi hat keinen. 1.000 Meter vor dem Aufprall kommt ein Engel und sagt: "Sag 'Scheiß Kommunismus' und ich helf dir." Sagt Honi: "Nüscht, ich bin durch und durch gerne Kommunist." 500 Meter vor dem Aufprall kommt der Engel wieder und fragt Honi nochmal. Honi gibt aber die gleiche Antwort. 100 Meter vor dem Aufprall kommt der Engel ein letztes Mal und fragt: "Haste Dir's überlegt? Das ist Deine letzte Chance." Da brüllt Honi aus voller Kehle: "Scheiß Kommunismus!" Da stupst ihn einer an und sagt: "Wennde schon wärend der Parteiversammlung schläfst, kannste wenigstens die Klappe halten!"
Witze-Erzähler: "Honecker geht mit 'nem Strick in den Wald! Kennste den?"
Zuhörer: "Ne!"
Witzerzähler: "Ich och nich, aber fängt gut an!"
Auf der Streife fragt ein Volkspolizist den anderen: "Sag mal, ist Schwarz eine Farbe?" "Ja", antwortet der. "Und Weiß, ist das auch eine Farbe?" "Ja", antwortet der andere wieder. "Oh", sagt der Fragende, "da hab ich ganz billig einen Farbfernseher gekauft."
Kunde im Werkzeuggeschäft. "Haben Sie 50er Nägel?" Verkäuferin: "Ne, Nägel ha'm mir überhaupt keene." "Na, dann nehme ich eben Schrauben." "Schrauben och nicht." Nachdem der Kunde auf weitere Wünsche jeweils eine Absage erhalten hat, entfährt es ihm: "Um Himmelswillen, was haben Sie denn überhaupt?" Verkäuferin: "Wir ha'm durchgehend geöffnet." "Aber wenn Sie doch nichts zu verkaufen haben, warum haben Sie dann durchgehend geöffnet?" "Wir können den Laden nicht abschließen, wir ha'm och keene Schlösser!"
Ein Trabi auf der Autobahn, davor ein Mercedes. Auf einmal fährt der Mercedes rechts und dann links, überschlägt sich und rollt die Böschung runter. Der Trabifahrer hält an und sieht, wie der Wessi aus dem Mercedes raushängt, wahrscheinlich ohnmächtig. Das Westgeld liegt verstreut um ihn herum. Der Trabifahrer schaut links und rechts, sieht aber niemanden. Er will nach dem Geld greifen und just in diesen Augenblick klopft ihm jemand auf die Schulter. Er schaut sich um, da stand der Förster hinter ihm und sagt: "Mein lieber Freund, wenn du Westgeld brauchst, musste dir selber einen schießen."
Erich war 14 Tage auf Kuba. Als er wieder nach Berlin kommt ... Schönefeld, hell erleuchtet, kein Mensch zu sehen ... Er nimmt sich ein Auto, das da so rumsteht und fährt zum Palast der Republik ... Alles hell erleuchtet, kein Mensch zu sehen. Er fährt weiter ... Unter den Linden, alles hell erleuchtet, kein Mensch zu sehen. Weiter zum Brandenburger Tor, da sieht er links daneben in der Mauer ein Loch, hell erleuchtet mit nem Zettel dran. Er geht hin und liest, was auf dem Zettel steht: "Erich, mach's Licht aus, bist der Letzte!"
Ein Pfarrer ist bekannt für seine ketzerischen Reden gegen die Obrigkeit in der DDR, man geht in seine Predigt, stellt nichts fest, im Gegenteil, der Pfarrer ermahnt zur Nächstenliebe und zum aktiven Mitgestalten der sozialistisch entwickelten Geselllschaft. Und man durchsucht darauf die Kirche. Auf der Kanzel liegt die Bibel und man findet darin Blätter, auf denen steht. Erich Honecker - Gott erhalte ihn. Wieder einer: Günther Mittag - Gott erhaltte ihn. Und so geht das viele Zettel weiter, bis man am Ende der Bibel einen Zettel findet: Walter Ulbricht - Gott hat ihn erhalten!