Blätter werden gelb

silvio

Chiligrünschnabel
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Hallo,
Sicher wurde die Frage schon oft gestellt, aber so richtig fündig wurde ich bei der Google Bildersuche auch nicht.

Die Blätter meiner einen Chilisorte werden vom Stiel her gelb. Da ich erst das zweite Jahr anbaue, kann ich mir keinen Reim darauf machen, woran das liegen könnte.

Ich achte eigentlich darauf, dass ich jeden Tag gieße, aber nicht zu viel. Und ich mache immer etwas Flüssigdünger (30ml auf eine 5l-Kanne), wenn der Regen nicht das gießen für mich übernimmt.
Die Pflanzen bekommen (wenn keine Wolken sind) zwischen 9 Uhr und 16 Uhr direkte Sonne.

Jemand eine Idee, woran das liegen könnte?
Danke und Grüße
 

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ich bin absoluter Laie...

wenn du aber bei? jedem gießen Flüssigdünger gibst, dann scheint das spontan etwas viel...zumal du ja sicherlich mehrmals pro Woche gießt und die Pflanzen in vorgedüngter Blumenerde stehen...?
 
Düngen ist ja ok
aber jeden Tag 30ml auf 5 Liter?
das kannst einmal die Woche geben, aber bestimmt nicht täglich
 
Danke für eure Antworten, auch wenn sie mich doch überraschen.
In einem anderen Thread hab ich gelesen, dass die Anzeichen für eine Überdüngung eher gekräuselte Blätter wäre.
Ist hier sehr schön zusammen geschrieben: https://chiliforum.hot-pain.de/threads/ab-wann-eventuelle-ueberduengung-sichtbar.12784/post-222820
"Du merkst sehr schnell ob du überdüngt hast, ist es eine leichte überdüngung, werden die Blätter sehr stark dunkelgrünwas aber nicht schlimm ist, einige Pflanzen brauchen das. Ist es noch mehr überdüngt können sich Kritalablagerungen bilden, was sich aber auch wieder rauswächst. War die Dosies zu hoch, kräuseln sich die Blätter, dann sollte man erst mal ne dünge pause machen bis sie sich wieder erholt haben. Noch ne Nummer höher raft dann teils die Blätter hin. Diese Anzeichen sieht man aber recht schnell an den Pflanzen"

Das sieht ja bei mir nicht so aus. Weshalb ich eigentlich an zu wenig Dünger dachte.
 
Das ist dieses Jahr wirklich schwierig Probleme einzuordnen. Das Wetter hat es einem nicht leicht gemacht.
Was Dünger angeht würde ich immer die Angaben vom Hersteller empfehlen. Das passt dann für gewöhnlich ganz gut. Meistens ist das irgendwas mit 1-2x pro Woche die Menge X verwenden. Bis dahin sollte alles soweit in Ordnung sein. Man kann sicher auch noch etwas drüber gehen, weil der Hersteller sicher nicht das Limit empfehlen wird aber dann ist wirklich Vorsicht geboten und man sollte wissen was man tut.
Nicht vergessen sollte man, das die Erde ja ursprünglich auch Dünger mitgebracht hat.
Meine Pflanzen sahen auch lange so aus aber jetzt wo es wärmer geworden ist wird das besser, ohne das ich etwas am Dünger geändert habe. Ich weiß jetzt nicht wie das Wetter bei dir so war und kann das deswegen schlecht einschätzen aber es wäre zumindest auch eine Möglichkeit.
Schönen Gruß
Thorsten
 
mal ne Frage... könnte auch ein zuviel an Nässe diese partiell "ausgebleichten" Blätter verursachen?

....gelbe Blätter bedeuten erst einmal, dass die Photosynthese gestört ist und zu wenig Chlorophyll gebildet wird....

....das passiert auch, wenn man, wie ich im letzten Jahr, Staunässe verursacht. Starker Regen, die Löcher waren unten verstopft und das Wasser stand drei Tage bis zum Rand, hatte ich nicht bemerkt. Die Wurzeln fangen irgendwann an zu gammeln, bzw. die Erde inkl. der Wurzeln und ziehen den Mist hoch in die Pflanze. Dann werden die Blätter fleckig, irgendwann gelb und fallen dann ab......

.... ähnlich wird es sein, wenn man bei schlechtem Wetter jeden Tag bis zum Anschlag gießt oder es halt regnet....

...heute werden es hier 28 Grad + Sonne, da gibt es das Problem natürlich nicht so sehr, bei 15 Grad und Dauerregen sieht das anders aus, selbst wenn das Wasser unten abfließen kann ..

...gelbe Blätter=Nährstoffmangel kann natürlich sein, muss aber nicht. Zu wenig Licht, zu niedrige Temperaturen, zu viel oder zu wenig Wasser finde ich grundsätzlich erstmal naheliegender....
 
Danke für die Antworten.
Das mit dem Wasser kann ich nicht ausschließen. Aber gegossen habe ich nur, wenn die Erde kurz unter der Oberfläche trocken war (etwas mit den Fingern gegraben) und das Grießwasser brauchte auch eine Zeit, bis es versickert ist.
Außerdem habe ich darauf geachtet, dass kein Wasser in der Topfschale stand.

Wenn es regnet, kann ich die Pflanzen ja zukünftig rein holen, aber wenn es regnet während ich auf der Arbeit bin, hab ich leider keinen Einfluss.

Ich werde mal versuchen sie trocknen zu lassen, bis die Blätter leicht hängen, oder ist das jetzt auch zu viel Stress für die Pflanzen?

Grüße
 
Wenn die Blätter mal hängen ist das kein Problem. Mit trocken ist es genau wie mit nass 😅, beides sollte kein Dauerzustand sein 😉.
Immer rein und raus tragen brauchst du aber auch nicht. Pflanzen können mit Regen schon leben. Das Problem dieses Jahr ist/war einfach die Kombination von nass und kalt. Durch die niedrigen Temperaturen verdunstet kein Wasser und die Pflanzen brauchen auch nicht viel. Es kommt aber trotzdem ständig Wasser nach und sorgt zum einen dafür das die Erde nicht mehr trockenen kann und zum anderen spült es evtl auch den Dünger aus dem Topf. Die ständig komplett trocken zu lassen halte ich auch nicht viel von. Wenn die komplett trocken ist nimmt die Erde auch schlecht Wasser auf. Irgendwo in der Mitte ist es wohl perfekt 😅. Etwas Toleranz in beide Richtungen ist natürlich vorhanden 😉. Wenn für eine längere Zeit Regen angesagt ist wäre vielleicht eine Plane über die Pflanzen zu spannen oder so eine gute Möglichkeit.
Schönen Gruß
Thorsten
 
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