2024 Dirk's zweite Chance

Black Cherry Nr. 1 geht jetzt in die Vertikale, die Tomaten wachsen zu schnell, ich bekomme Platzprobleme, wenn es noch einmal kalt wird und ich die bald umtopfen muss, gross sind die Lidl-Pöttchen wirklich nicht...

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Black Cherry Nr. 1 geht jetzt in die Vertikale, die Tomaten wachsen zu schnell, ich bekomme Platzprobleme, wenn es noch einmal kalt wird und ich die bald umtopfen muss, gross sind die Lidl-Pöttchen wirklich nicht...

Das Problem kenne ich nur zu gut. Tomaten wachsen einfach so rasant. :rolleyes:

Da ich auch sehr wenig Platz habe, habe ich mir vor Jahren - speziell für die Tomaten - diese extra hohen Anzuchtplatten angeschafft.
Sind eigentlich für Steckhölzer in Baumschulen gedacht.
Aber funktionieren für Tomaten ganz hervorragend:
1. Kann man darin gut tiefer setzen.
2. Sind die Einzelkammern zwar schmal, aber durch die Höhe doch recht voluminös. Reicht gut bis zum Auspflanzen, wenn man hin und wieder düngt.
3. Haben die Tomis so einen schönen langen Wurzelballen für das Auspflanzen, so sind die Wurzeln dann im Garten gleich ein ganzes Stück tiefer in der Erde.
4. Lassen sich darin auch Stäbe stabil stecken, die spätestens dann gebraucht werden, wenn die Tomis in die Höhe jagen.


Als Untersetzer nehme ich diese Anzuchtschalen, weil ich diese sowieso für alles Mögliche benutze. Sie sind so schön stabil und gut zu tragen.
Alternativ (und billiger) kann man auch die Quickpot-Untersetzer benutzen. Beide Teile sind deutlich größer als die Anzuchtplatte und so passen noch andere Töpfe daneben. Eine eckige Spülwanne in passender Größe dürfte auch funktionieren.
 
Haben die Tomis so einen schönen langen Wurzelballen für das Auspflanzen, so sind die Wurzeln dann im Garten gleich ein ganzes Stück tiefer in der Erde.

Das ist natürlich das Ziel, dass die 🍅🍅 Ende Mai, Anfang Juni genau so durchgewurzelt sind, das man die kompakt aus dem Pöttchen rausschubsen kann, ohne das man das Ding ohne Erde dran in der Hand hat...

Die Wurzelkraft von Tomaten und auch die Fähigkeit auch bei fester Erde wirklich tief zu gehen ist ganz anders als bei Chilis, ich muss die im Beet eigentlich auch nicht Düngen, eine kleine Schippe Langzeitdünger, dieses Granulat, schien auszureichen und exorbitantes Giessen ist auch falsch, dann gehen die Wurzeln nicht so tief...

Ich habe ja auch die Black Cherry wieder, die wäre wirklich 2,50 m hoch geworden, aber die Stöcke waren nur 1,50 und dann wachsen die Dinger halt horizontal, wenn es weht....

Es gibt ja auch unendlich viele Tomatensorten aber ich bin mit meinen Winnern aus 2023 und Deinen Wildtomaten echt ausgelastet plus den Spargeltillos Gigantus natürlich.

Hatte letztes Jahr eine Sunrise Bumblebee, süss, nett, mit Streifen, aber null lagerfähig, das war bei einer Harzfeuer oder Marmande komplett anders, letztere fand ich auch extrem schick...
 
@AbsoluteBeginner
Tomis sind echt problemlos im Freiland ausgepflanzt. Einfach machen lassen. *nick*

Wuchermonster gibt es echt einige unter den Tomatönen. Berner Rose, San Marzano Mini oder Schneewittchen sind auch solche Kandidaten, die kein Ende finden.

Da ich nur so hoch anstäbe, wie ich auch bequem ernten kann, sind sie auch schon mal wie eine Sinuskurve gewachsen: zuerst soweit nach oben, wie es ging, dann oben abgeknickt und bis zum Boden, von dort dann wieder nach oben ... Hat sie aber scheinbar nicht gejuckt, dauernd die Richtung zu ändern - getragen haben sie trotzdem wie blöd. :laugh:

Im Garten benutze ich auch zwei verröchelte Fliederbüsche als Rankgerüst, da dürfen ein paar Tomis alljährlich wilde Dschungel bilden.
Warum ich verröchelte Fliederbüsche im Garten dulde? Weil die Hornissen deren Rinde lieben und den ganzen Sommer lang daran herumschälen und Stücke für den Nestbau holen. Solange da noch Rinde ist für die Hornis, so lange bleiben die Fliederdinger. :D

Die Marmande ist der Inbegriff der gut lagerbaren Tomate. Uuuuund lecker.
 
da dürfen ein paar Tomis alljährlich wilde Dschungel bilden.

Ich hoffe, das wird hier auch wieder so, da weiss ich zwar dann manchmal nicht mehr, welcher Trieb zu welcher Tomate gehört, aber es gibt Schlimmeres, wenn die Dinger dranhängen erkenn ich es ja....

Erst bekommt jede Tomate eine Stange und dann hängt der Stangenwald davon ab, in welche Richtung sich weitere Triebe bequemen, da kann es dann sein, dass an einer Zusatzstange Ildi von links und Marmande von rechts hängen, notfalls gibt es dann noch Querstangen oder Schnur. Bin gespannt...
 
Am Samstag werden bei mir immer ein paar ein wenig grösser gepottet, da kann ich mir einmal die Chilis peu à peu in Ruhe anschauen. So richtig nötig wäre es noch nicht, aber ich mache das eigentlich ganz gerne....

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Das geht bei mir am besten, wenn ich tags zuvor giesse. Dann kann man die Erde ein wenig komprimieren und den Topfinhalt der alten Pöttchen in Gänze herausschubsen ohne das alles zerbröselt....
 
Ich mache das genauso. Einen Tag vor dem Umtopfen durchdringend gießen, damit wie du bereits geschrieben hast der Erdballen nicht aus einander bröselt... :thumbsup:
 
Hallo Dirk, nun kann ich mitreden, wenn es darum geht die Chilikinder - so wie Du das ja erfolgreich praktizierst - tagsüber auch bei kühleren Temperaturen rauszustellen. Hatte letztens umgetopft. Draußen - wegen Erdekrümelei. Und immer in Etappen - zwei raus, umtopfen,wässern, abtropfen lassen, schnell wieder rein... Bei der letzten Runde habe ich eine draußen vergessen - da stand sie dann eine kalte Nacht bei 6-8 Grad und einen ganzen Tag mit schön fett UV-Strahlung. Und siehe da - es ging ihr gut! Toll. :) So ein spannendes Spontanexperiment. Das hätte ich echt nicht geglaubt. Es war eine Sugar Drop Orange - sie gelten lt. Netz als relativ robust. Na - das wollte ich Dir mal erzählen... Viele GabiGrüße. :)
 
und einen ganzen Tag mit schön fett UV-Strahlung.

Also das ist jetzt Ende März wirklich ganz gut, irgendwann müssen die sich ja dran gewöhnen, besser jetzt, dann ist im Mai der Schock nicht ganz so gross, da sind alle Strahlungsarten im Sonnenlicht natürlich stärker, nicht nur UV, hoffentlich auch Infrarot...🌞☀️⛱️

Das ist mir übrigens schon Anfang März aufgefallen, wenn draussen acht Grad sind, werden die Töpfe, bzw. das Wasser in der Erde wirklich warm auf Dauer, wenn es sonnet...

Waren Deine in den kleinen Pötten denn ein wenig durchgewurzelt? Meine nicht so wirklich, da sind so zwanzig jetzt in 1l-Töpfen, also einige von denen, die ich behalten will. Die Scorpione brauchen echt noch nichts Neues....🕵️

Wie hatten am 20.3 jetzt übrigens Tag-Nacht-Gleiche, beides 12 Stunden, also über Licht für die Kleinen muss man sich keinen Kopp mehr machen....
 
Ja - es ist echt schon zu merken, daß die Pflanzen licht- und frühlingsmäßig voll loslegen. Habe die ersten Blütenansätze - in ein paar Tagen gehen sie bestimmt auf. Ich schick Dir mal ein paar Bilder von Pflanzen aus Deinen Samen. 1. Bild - die Potty, 2. Bild eine Bolivien Rainbow, 3. Bild Sibirische HP. Bild 4 und 5 Farmer Market Potato und Sugar Drop Orange mit Blütenansätzen. Mensch - ich habe so viel Freude an meinen ChiliKindern - so schön. :) Viele GabiGrüße.
 

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Schick, also die Bolivian Rainbow sieht richtig heiß aus, wie lackiert, die blüht dann 🟪 und die Schoten machen 🟪🟨🟥.

Farmer Market Potato und Sugar Drop

Ha, das war ich nicht, sondern der mit der Lemon Drop......

Das ist hier ist meine Zébrange, die gehört mit ihren unglaublichen sechs Zentimetern schon zu den Grösseren....🤓

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....wächst sehr kompakt für eine Baccatum finde ich, aber ich mag sie trotzdem...
❤️
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier im Forum wird ja ausreichend über die richtige Erde diskutiert, ich habe momentan die "Bio-Universalerde" vom Aldi im handlichen 40l Beutel, gibt es abgesehen von der Torfproblematik an der Zusammensetzung irgendetwas auszusetzen? Unterscheidet sich eine reine Tomatenerde oder TSK2 überhaupt grossartig von den Inhaltsstoffen?

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@AbsoluteBeginner
Die Unterschiede können sehr groß sein. Da liest sich jede Packung anders. Selbst "Tomatenerden" können im Vergleich sehr unterschiedlich sein.

Fängt an bei den Inhaltstoffen.
Pflanzliche Stoffe können so sein wie bei Dir
Holzfasern aus der Forstwirtschaft,
Grüngutkompost,
oder
Hausmüllkompost,
Kokosfasern ...

Pflanzliche Stoffe aus der Lebensmittelherstellung kann alles mögliche sein, von Avocadoschalen bis Trester.
Je nach Ausgangsstoff ist das ein großer Unterschied. Bananenschalen bringen mehr K als Trauben etc. pp.
Tierische Nebenprodukte bei Dir Horngrieß ...
genauso vielfältig in der Auswahl, was halt so in der tierverarbeitenden Industrie anfällt von Fisch bis Kuh.
Tonmineralien wie hier, sind auch nicht in jeder Erde, dafür dann vielleicht Perlite, Vulkangestein, Vermiculite oder auch mal gar kein wasserspeicherndes Medium.

Dann die Nebenbestandteile (Düngung).
Große Bandbreite wie stark und womit gedüngt wurde (mineralisch, organisch oder ein Mix).
Bei weitem nicht jede Erde enthält z. B. Schwefel, so wie deine. Manche nicht einmal Magnesium.

Ganz zu schweigen vom Salzgehalt.
Da kann man schon mal an sehr hohe Werte geraten. Ganz wichtig da nachzuschauen, besonders wenn man salzanfällige Kulturen anbauen will.

Auch beim pH-Wert habe ich bei Erde, auch Tomatenerde, schon alles von 5,5 - 6,8 gesehen.
 
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