Blätter gelb und teilweise eingerollt

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Chiligrünschnabel
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Hallo zusammen

Ein paar meiner Pflänzchen (Prik Kee Noo) haben gelbe Blätter und teilweise sind die Blätter wie eingerollt.

Ich belichte mit Vipar Spectra 1000 zu 100% auf ca 40cm Abstand.
Habe das erhöht auf 45cm und Licht auf 60% reduziert.

Topf von 7 auf 10 erhöht (Wurzeln teilweise sehr lang).

Anzucht ca. 24.2./5.3 1 Topf, also va. 6-7 Wochen alt.

Dünger gebe ich noch keinen.

Für die Wurzeln gibt es in jedem Giesswasser 'Biobizz Root-Juice'.

Wasser:
Am Anfang habe ich Newbie zu stark Wasser gegeben. Da es nicht trocknete, habe ich sie umgetopft in frisches Substrat und mehr auf das Wässern geschaut.
Ich wässere nur noch, wenn Fingerprobe keine feuchte Erde mehr weiter unten entdeckt. Die Erde oben ist jedoch dann schon sehr trocken.

Dann gebe ich rundherum mit einer kleinen Pump-Flasche mit dünnem Strahl mit ca. 2cm Abstand zum Stängel in Kreisform herum leicht Wasser (auch fast am Rand).

Substrat ist ab Topf 7cm normale Tomatenerde und jetzt im Topf 10cm 'Biobizz Light-Mix' Substrat.

Was könnte das sein (zu viel Licht, zu wenig Wasser, Mangelerscheinung, Krankheit) und wie bringe ich die Blätter saftig grün hin?

Oder liegt es am Giessen? Soll man jeweils auch beim Stängel giessen?
(Das Wässern mit Boden (1cm in Wasser stellen, 15 Minuten) habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, da das Substrat sich extrem mit Wasser vollgesogen hat - viel zu viel)

In der Beilage noch ein Foto meiner Lieblinge.

Danke für jeden Tipp!!
 

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Zuallererst ein Herzlich Willkommen hier im Forum.

Ich mache es auch mit der Fingerprobe. Da ich "Wurschtfinger" habe nur mit dem kleinen Finger.
Auch meine Erde ist oben furztrocken. Meine Pflanzen hatten so gut wie alle trotzdem noch nie Probleme.
Aber noch mehr beobachte ich die Blätter. Wenn diese nicht mehr "straff" wirken wird gegossen.

Karl
 
Wenn die Blätter zwischen den Blattadern gelb werden, kann das ein Magnesiummangel sein. Dieser muss aber nicht zwangsläufig von zu wenig Magnesium in der Erde und im Wasser kommen. Gießt Du mit normalem Leitungswasser? Unter zu starken LEDs soll dieses Problem auch hin und wieder auftauchen. Da die neuen Blätter besser aussehen und Du vor Kurzem die Lampe gedimmt hast, tendiere ich dahin, dass das Licht bisher zu stark war. Hast Du die P1000? @Barbarossa616 verwendet in diesem Stadium erfolgreich 25% bei 30-50 cm. :)
 
Ich nutze auch die Vipar Spectra P1000. Bei mir steht der Schalter bei 25 %, wenn die Pflanzen noch so klein sind. Aber vielleicht hast du ja auch mit Lichtmesser die Kennzahlen ermittelt: Day-Light-Index oder Ähnliches. Wenn du bei diesem Link nach unten scrollst zu „Produktinformationen“ stehen da Empfehlungen für die Belichtung bei der Keimphase: 30 %, 30 cm Abstand, 18 Stunden. Das ist meist für Hanf angegeben, Chili braucht nicht so viel, wie z.B. 100% bei 40 cm Abstand.
Hier ist noch der Link zur P1000, die geben noch höhere Werte an, aber eben für Hanf. Das ist für Chili nicht nötig bei kleinen Pflanzen. Das freut nur deinen Stromversorger.

Wenn die Pflanzen zu nass standen, haben die Wurzeln vielleicht Probleme gehabt? Das kann zu Mangelerscheinungen führen. Wenn die Wurzeln nicht die gesamte Pflanze versorgen können mit Wasser und Nährstoffen. Inzwischen hast du was unternommen, die oberen Blätter sehen besser aus, grün, ohne die gelben Bereiche, die bei den älteren Blättern zu sehen sind. So ganz werden sich die älteren Blätter nicht erholen. Aber die neuen sollten schön grün sein. Wenn die Pflanzen zu hoher Verdunstung entgegen wirken wollen, rollen sie die Blätter ein. Aber das sehe ich nur bei einem Blatt ausgeprägt?

Wie du das mit dem Gießen machst, musst du mit deinem Substrat selbst rausfinden. Ich nutze keine Torferden, der Umwelt zu liebe. Aber bitte nicht zu viel Wasser geben, so dass die Wurzeln aufgrund von zu viel Feuchtigkeit Schaden (Staunässe) nehmen. Auf deine Frage mit dem „beim Stängel gießen“ würde ich annehmen, dass sich das Wasser in der Erde verteilt. Spritz doch mit deiner Flasche überall etwas hin und dann wie @karlinche geschrieben hat. Alles Gute für deine Pflanzen!
 
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Dann gebe ich rundherum mit einer kleinen Pump-Flasche mit dünnem Strahl mit ca. 2cm Abstand zum Stängel in Kreisform herum leicht Wasser (auch fast am Rand).
Ich denke, du gehst da viel zu wissenschaftlich ran. Meine Pflanzen stehen in billiger Ramschladen Erde für 2€/40L und wenn die oben im Topf trocken ist, schaue ich gelegentlich mal drunter ob die Erde die aus den Löchern kuckt anfängt zu trockenen, bzw. der Topf sich deutlich leichter anfühlt. Dann wird halt Wasser ran gekippt, dass es bis zum Topfrand steht, gerade so, dass es nicht überläuft. Wenn die Erde noch genug Restfeuchte hatte reicht es, wenn unten etwas Wasser raus kommt. Wenn die Erde schon zu trocken war, evtl. die Blätter schon hingen und das Wasser überwiegend "durchläuft", dann wird der Vorgang halt 2-3 Mal wiederholt oder der Topf mal einige Minuten ins Wasserbad gestellt um sich wieder voll zu saugen. Das reicht dann wieder je nach Pflanzen-, Topf-Größe und Temperatur für etwa eine Woche. Wenn unten aus den Löchern der letzten Zwischen-Töpfe einige kräftige Wurzelspitzen raus schauen gibt es den ersten Dünger.

Wie soll die Pflanze an den Dünger in der Erde kommen, wenn man immer einen Teil der Erde trocken lässt? Wie soll die Pflanze den ganzen Topf durchwurzeln, wenn nur die hälfte feucht ist? Da nützt dann auch ein teures Wurzel Stimulanz nichts, wenn keine Feuchte Erde mehr da ist zum hin wurzeln. Zudem würde ich in diesem Stadium eh auf sowas verzichten. Das wäre für mich eher was für Endtöpfe, wenn diese an kühlen Mai-Juni Tagen schon draußen sind und nicht nicht genug Wärme hatten für Wurzelwachstum. Jetzt bei der Anzucht will ich so viel Wurzelwachstum gar nicht haben in den kleinen Töpfen. Dann hat man später nur so ein zugeflochtenen Wurzelballen der schlechter anwächst beim Auspflanzen. Ideal wäre es eher, wenn die Wurzelspitzen beim Aus-/Um-Pflanzen gerade erst leicht an den Topf-Wänden entlang schieben.
 
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