Eine Meldepflicht für Saatgut-Engagierte könnte der Sortenvielfalt beträchtlich schaden

Ist ja inzwischen leider alles beschlossen in der EU. Ich bin froh das trotzdem weiter getauscht und gehandelt wird. Solange es viele Shops gibt die verkaufen und zumindest geduldet werden ist das ja schon mal schön. Wir haben ja in unserer Zeit zum Glück das Internet und so auch eine sehr sehr große Pflanzen Community, zum Glück.

Ich bewundere dafür um so mehr das Menschen sich bewusst dafür einsetzen möglichst viele Sorten zu erhalten und auch zu „sammeln“. Hier mal wieder @Alexander_Hicks ganz vorne erwähnt und bei den Tomaten fällt mir der Tomatenflüsterer ein. 👍
Gerade die Doku ist sehr interessant zu dem Thema 😉 https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/Verbotenes-Gemuese,sendung511572.html
 
Ist ja inzwischen leider alles beschlossen in der EU.
Naja, "beschlossen" würde ich es nicht nennen. Die versuchen es halt immer wieder, ihre Interessen durchzusetzen.
Dass Du Alexander in diesem Zusammenhang nennst finde ich gut, denn er ist ja momentan sehr präsent in den Medien.
Meiner Meinung nach wird in den öffentlichen Medien der Zusammenhang - oder besser gesagt der Widerspruch zur Saatgutlobby nicht thematisiert.
Ich vermute (oder unterstelle sogar) dass kritische Stimmen diesbezüglich einfach aus den Berichten herausgeschnitten werden.
 
Naja, "beschlossen" würde ich es nicht nennen. Die versuchen es halt immer wieder, ihre Interessen durchzusetzen.
Naja laut EU Recht dürfen die „freien Sorten“ nicht als gehandelt werden. Alles muss dann als Ziersaatgut usw betitelt werden, damit es sagen wir mal zur Grauzone zählt.

Habe noch ein gutes Beispiel aus einem anderen Bereich: Cistuskraut oder auch Cistustee. Also man kann das Kraut als nachweislich Gesundheitsfördernden Tee trinken. Er darf aber nicht als Tee bzw Lebensmittel verkauft werden. Er wird dann als Badezusatz verkauft und was du dann mit machst ist ja dein Ding. Es ist aber paradox, dass man das Kind anders nennen muss und schon ist es legal oder eben illegal. Es bleibt ja die gleiche Sache an sich. Ist beim Cistus aber glaube ich was rein deutsches und da hat die EU mal nichts mit zu tun. Aber trotzdem Behördenwahn. 😉
 
Naja laut EU Recht dürfen die „freien Sorten“ nicht als gehandelt werden. Alles muss dann als Ziersaatgut usw betitelt werden, damit es sagen wir mal zur Grauzone zählt.

Habe noch ein gutes Beispiel aus einem anderen Bereich: Cistuskraut oder auch Cistustee. Also man kann das Kraut als nachweislich Gesundheitsfördernden Tee trinken. Er darf aber nicht als Tee bzw Lebensmittel verkauft werden. Er wird dann als Badezusatz verkauft und was du dann mit machst ist ja dein Ding. Es ist aber paradox, dass man das Kind anders nennen muss und schon ist es legal oder eben illegal. Es bleibt ja die gleiche Sache an sich. Ist beim Cistus aber glaube ich was rein deutsches und da hat die EU mal nichts mit zu tun. Aber trotzdem Behördenwahn. 😉

Zierpflanzen, Amateursorten, Erhaltersorten ... die EU ist recht erfinderisch mit Titeln und Auflagen, wenn es nicht um die "guten" Sorten geht.

Und zum Thema Cistuskraut fällt mir noch der Tanz um Stevia ein. Vor Jahren musste man in gut sortierten Gärtnereien unter den Zierpflanzen suchen oder verschämt nachfragen, ob "so etwas" besorgt werden kann. Heutzutage ist Stevia als Zuckerersatz zugelassen, aber wenn ich richtig informiert bin, darf nur ein gewisser Anteil (30% ???) des Zuckers durch Stevia ersetzt werden.

Begründet wurde dies wohl damit, dass bei Laborratten eine Tendenz zur fruchtschädigenden Wirkung nachgewiesen werden konnte, nachdem diese mit Steviadosen versorgt wurden, die täglich etwa der Hälfte des Körpergewichts entsprachen.

Grundsätzlich habe ich ja kein Problem damit, wenn sich Ratten nicht so sehr vermehren. Aber wer bitte nimmt denn freiwillig täglich die Hälfte seines Körpergewichts in Form von Zuckerstoffen zu sich? Und selbst wenn ich dies mit zugelassenem Zucker machen würde, könnten meine Angehörigen sicherlich bald den Bestatter beauftragen.

Da glaube ich doch eher an den Einfluss der zuckerproduzierenden Industrie, wobei wir wieder ganz schnell bei Bayer und Co. wären.
 
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