Mein Indoor Anbau (Saison 2026 ab Seite 5)

Wie es scheint war meine Vermutung richtig und ich habe eine Machu Picchu x ? (F1) Pflanze gekauft.
Die ersten Beeren sind mittlerweile reif und sie scheint mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verkreuzt zu sein.
Also geschmacklich ist die erste Beere nicht verkehrt gewesen, recht saftig und leicht rauchig. Die Optik hat eigentlich auch was, in echt sind sie noch leicht heller, bisschen rötlicher, ehr Richtung Vollmilchschokobraun. Von der Schärfe ist sie aber definitiv drüber, so Richtung 500k bestimmt, hat ganz gut gekribbelt im Mund. Wie weit unter 100k Scoville fühlte sich das definitiv nicht an.
Denke Mal da hat sich eine Superhot mit rein verirrt, würde auch den kürzeren Wuchs und die Stachel erklären. Mal gespannt falls ich sie im nächsten Jahr anbauen was dabei dann raus kommt. Oder falls wer Interesse an Samen von einer unbekannten Machu Picchu Kreuzung hat gerne per PN melden.

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Nachtrag zur Machu Picchu x ? (F1):

Ich habe die zweite Beere mal im Vergleich zu einer Scotch Bonnet (aus dem Gewächshaus von Bekannten) und einer gekauften roten Habanero getestet. Wollte erst eine Cayenne nehmen da Machu Picchu laut Netz in seltenen Fällen auch 50k Scoville erreichen kann, aber nach der Erfahrung mit der ersten Beere hatte ich den Plan verworfen. Der Unterschied wäre vermutlich direkt zu krass zum ungefähren einordnen gewesen.

Test 1: Habanero, dann Scotch Bonnet = Bonnet wird noch spürbar schärfer direkt nach Habanero
Test 2: Habanero, dann Machu Picchu x ? (F1) = F1 brennt direkt nach der Habanero um einiges mehr
Test 3: Scotch Bonnet, dann Machu Picchu x ? (F1) = F1 ist direkt danach definitiv noch etwas schärfer, aber nicht extrem.

Probiert wurde immer jeweils eine viertel Beere und sie wurden vom Kelch in Richtung Spitze aufgeschnitten. Zwischen den Tests wurde mit Milch etc. neutralisiert und anschließend jeweils eine Stunde gewartet.

Meine Vermutung wäre, dass die gekaufte Habanero ein schlechtes Exemplar war mit maximal ca. 200k Scoville und die Scotch Bonnet da war wo sie sein soll bei ca. 300-350k. Würde also mal vermuten die Kreuzung liegt irgendwo zwischen 400-500k Scoville. Gemittelt wahrscheinlich ehr am unteren Ende des Bereichs, da die erste Beere etwas schwächer wie die heutige war.

Hier nochmal ein Bild der Heutigen im Anschnitt:
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Da die Nächte mittlerweile ja doch etwas kälter werden habe ich heute Mal die Cayenne Long rein gerettet. Sie hat tatsächlich draußen wieder das Blühen und glaube sogar Beeren ansetzen angefangen, also durfte sie rein ins warme Growzelt wandern. Dafür musste dann die reserve Tatayoyo weichen, welche eh noch nichts produziert hat von daher halb so wild. Habe den Wurzelballen abgestochen und relativ klein gehalten. Nach dem Rückschnitt die Pflanze oberhalb einmal ordentlich abgeduscht und anschließend kam sie in die mittlerweile ziemlich trockene Erde der Tatayoyo. Diese hat vorher nochmal nen Schwung Tomatendünger bekommen. Final wurde sie sicherheitshalber mit Neem Emulsion angegossen, falls sich im originalen Ballen doch noch kleine Plagegeister verstecken. Mal schauen ob sie es überlebt und wirklich nochmal ansetzt über den Winter. Hauptsache ich hab keine Nervensägen mit rein gebracht, bin Mal gespannt.

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Bei der Polyjuice Pepper (F1) und Lemon Fantasy (F1) sind bald die nächsten Beeren reif, so langsam geht's voran.

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Von der vermeintlichen Machu Picchu Kreuzung habe ich heute die nächsten zwei Beeren aufgeschnitten und jeweils einen Teil probiert.
Beere 1 (länglich) war ähnlich wie die ersten beiden, aber definitiv die mildeste aus dem Trio.
Beere 2 (kürzere) war sehr mild, maximal wie eine sehr gute Cayenne. Dafür war sie äußerst geschmackvoll, leicht fruchtig, nach roter Paprika und hatte diese rauchige/erdige Note wie z.B. eine Reaper sie auch hat.
So stelle ich mir ungefähr eine Standard Machu Picchu vor, nur dass diese denke ich Mal nicht so penetrant den Chinensen typischen Eigengeschmack hätte, weil sie ja eine milde Sorte ist. Kenne ihn in der Intensität nur von den schärferen Vertretern.

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Heute war wieder Ernten und Zerlegen angesagt.

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Bei der Machu Picchu x ? (F1) hatte ich heute genug Vergleichsmuster auf einmal. Von jeder Beere wurde ein Stückchen aus der Mitte geschnitten und verkostet. Die ersten Beiden waren wohl eher Ausreißer, die heutigen Beeren würde ich so im Mittelwert bei ca. 300k Scoville bis knapp drunter einsortieren. Waren alle relativ gleichmäßig, aber definitiv milder wie die ersten beiden, ehr so in die Richtung wie die Schärfere vom letzten Mal.

Bei der Polyjuice Pepper (F1) ist alles wie bei den Vorherigen auch gewesen, aber Geschmack und Schärfe ist dort ja eh zweitrangig. Der einzige Unterschied ist, dass sie ein paar ihrer Streifen bis zum Ende behalten hat.
 
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