Kleines Do-it-yourself-Projekt des Tages:
Mein Bruder hat in seinem Betrieb immer sehr brauchbares Verpackungsmaterial, das sonst weggeworfen würde. So auch diese Holzrähmen (116x77x20 cm), die ich heute zu einem Minihochbeet umgebaut habe:
Grasnabe abgestochen, 4 Pflastersteine als Punktfundament, dann zwei Rähmen übereinander.
In den unteren Rahmen natürlich Wühlmausgitter eingenagelt/tackert:
Ich habe mal vor Jahren eins ohne gemacht und hab es bitter bereut. Alles durchmaust
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NIEMALS machen!!!
Abschließend mit Hochbeetfolie ausgekleidet zum Schutz vom Holz.
So, dann eine schöne Schicht halbverroteten Grünschnitt rein:
Gradsoden wieder umgedreht drauf:
Und nochmal halbverrottetes Zeug vom Kompost:
Dann erstmal Erde geholt im Gartencenter. Ich hab verglichen: in der doppelt so teuren „Bio-Gemüseerde“ war exakt die gleiche Nährstoffzusammensetzung drin wie in der halb so teuren „Gartenerde“ (die, zugegeben, nicht „bio“ war). PH-Wert auch bei beiden geringfügig verschieden und im geeigneten Bereich. So eine Geldmacherei mit den Erden… hab die Gartenerde gekauft und mit Mutterboden vom Hausaushub gemischt:
Diese Mischung bedeckt nun gut 30-40 cm tief das Hochbeet. Wird sich noch setzen, muss dann halt noch auffüllen.
Rechts daneben soll noch ein zweites in dieser Art. Und ich muss die Seiten noch etwas besser befestigen mit hochkanten Latten. Vll noch oben auf die Beetkanten Latten drauf, dass man was aufstellen kann… da gibt es noch ein paar nette Optionen
15 Grad rum hatte es heute wieder. Der Frühling lässt grüßen.
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Die ersten Tulpen schauen raus. Leider scheinen meine Schneeglöckchenzwiebeln nicht überlebt zu haben. Aber es ist sooo schön, endlich wieder im Dreck zu wühlen