Chili-Anfänger braucht Tipps zum Düngen/Wässern

XXXXBitter

Chiligrünschnabel
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Hallo,
bin blutiger Chili (Anbau) Anfänger. Auf der Suche nach einem Nachfolger für das Just Spices Habenero Chili Pulver bin ich irgendwie auf den Selbstanbau von Chilis gestolpert und war gleich angefixt. Alles was man sonst so im Laden an Pulvern bekommt, kommt ja nicht ansatzweise an das tolle Habenero Pulver von Just Spices ran. In türkischen oder asiatischen Supermärkten hab ich manchmal Glück was frisches wirklich brauchbares mit ordentlich Schärfe zu finden, aber auch da hat man keine Garantie.

Da war ich ganz begeistert zu sehen was für Sorten man alles als Samen bekommt, oder eben auch als Pflanze. Da es zum Einsteigen mit Samen für dieses Jahr schon zu spät war, hatte ich den Plan es in diesem Jahr schonmal mit Pflanzen zu probieren. Mal was anderes als imer nur Supermarkt Basilikum, Rosmarin, Petersilie und Co im Hochbeet.

Zufälligerweise bin ich dann bei uns im örtlichen Kiebitzmarkt über vorgezogenen unterschiedliche Chili Pflanzen gestolpert. Und da dort tatsächlich auch schärfere Sorten dabei waren, entschloss ich mich für den Einstieg mit diesen statt online zu bestellen.

Diese Sorten habe ich dort bekommen:
Thai-Chili Rawit (Faja)
Chili, rot (Carla Red)
Habanero Red (Hana Red)
Chili, gelb (Carla Yellow)
Jalapeno-Chili (Joloba)
Türkischer Spiralpeperoni (Mertina)

Die ersten 6 (von jeder Sorte eine) habe ich vor zwei Wochen in Hochbeete gepflanzt, da man ja Abstände von 40-70cm einhalten soll, konnte ich nicht mehr dort einsetzen.

War dann ein paar Tage später nochmal beim Kiebitzmarkt und da hatten sie noch jede Menge der Pflanzen da, waren dann sogar 50% reduziert und haben somit ca 1,30 Euro pro Stück gekostet. Hab mich dann nochmal mit weiteren eingedeckt, dachte bei dem Preis schau ich einfach mal was draus wird.
ALs Erde zum Einsetzen haben wir Komposterde vom lokalen Kompostplatz hier verwendet und die Hochbeete damit gefüllt. Aus unserer Erfahrung heraus würde ich sagen, dass die eigentlich recht gut sein sollte. Bisher war wie gesagt nur Basilikum, Rosmarin, Petersilie, Minze und auch mal Tomate da drin, aber die sind da immer förmlich explodiert, gerade Basilikum und Minze.

Bei den Chili Pflanzen konnte ich in den letzten zwei Wochen jetzt allerdings noch nicht die Riesenexplosion feststellen. Ich hatte eigentlich gedacht, dass die mit dem Kompost erst einmal nen ordentlichen Nährstoffschub erhalten nach den ganzen Wochen zuvor in den kleinen 10cm Töpfchen.

Bis auf die Habeneros haben eig. alle anderen Pflanzen mindestens 30cm, die größeren eher schon 40 oder mehr (Chili red und Türkischer Spiralpeproni). Die Habeneros sind von der Höhe her bei 10-20, zwei größeren haben eher schon 20.

Sollte ich jetzt schon düngen oder dauert es noch bis sie von dem Kompost profitieren? Gekauft habe ich bisher noch ncihts, hätte noch eine fast volle Flasche Compo Obst- und Gemüsedünger da, ist allerdings schon einige Jahre alt. Werden die irgendwann schlecht?

Habt ihr ein paar Tipps für einen blutigen Anfänger aber absoluten Liebhaber von scharfen, schmackhaften Chilis?

Vielen Dank vorab
XXXXBitter
 
Hallo,
bin blutiger Chili (Anbau) Anfänger. Auf der Suche nach einem Nachfolger für das Just Spices Habenero Chili Pulver bin ich irgendwie auf den Selbstanbau von Chilis gestolpert und war gleich angefixt. Alles was man sonst so im Laden an Pulvern bekommt, kommt ja nicht ansatzweise an das tolle Habenero Pulver von Just Spices ran. In türkischen oder asiatischen Supermärkten hab ich manchmal Glück was frisches wirklich brauchbares mit ordentlich Schärfe zu finden, aber auch da hat man keine Garantie.

Da war ich ganz begeistert zu sehen was für Sorten man alles als Samen bekommt, oder eben auch als Pflanze. Da es zum Einsteigen mit Samen für dieses Jahr schon zu spät war, hatte ich den Plan es in diesem Jahr schonmal mit Pflanzen zu probieren. Mal was anderes als imer nur Supermarkt Basilikum, Rosmarin, Petersilie und Co im Hochbeet.

Zufälligerweise bin ich dann bei uns im örtlichen Kiebitzmarkt über vorgezogenen unterschiedliche Chili Pflanzen gestolpert. Und da dort tatsächlich auch schärfere Sorten dabei waren, entschloss ich mich für den Einstieg mit diesen statt online zu bestellen.

Diese Sorten habe ich dort bekommen:
Thai-Chili Rawit (Faja)
Chili, rot (Carla Red)
Habanero Red (Hana Red)
Chili, gelb (Carla Yellow)
Jalapeno-Chili (Joloba)
Türkischer Spiralpeperoni (Mertina)

Die ersten 6 (von jeder Sorte eine) habe ich vor zwei Wochen in Hochbeete gepflanzt, da man ja Abstände von 40-70cm einhalten soll, konnte ich nicht mehr dort einsetzen.

War dann ein paar Tage später nochmal beim Kiebitzmarkt und da hatten sie noch jede Menge der Pflanzen da, waren dann sogar 50% reduziert und haben somit ca 1,30 Euro pro Stück gekostet. Hab mich dann nochmal mit weiteren eingedeckt, dachte bei dem Preis schau ich einfach mal was draus wird.
ALs Erde zum Einsetzen haben wir Komposterde vom lokalen Kompostplatz hier verwendet und die Hochbeete damit gefüllt. Aus unserer Erfahrung heraus würde ich sagen, dass die eigentlich recht gut sein sollte. Bisher war wie gesagt nur Basilikum, Rosmarin, Petersilie, Minze und auch mal Tomate da drin, aber die sind da immer förmlich explodiert, gerade Basilikum und Minze.

Bei den Chili Pflanzen konnte ich in den letzten zwei Wochen jetzt allerdings noch nicht die Riesenexplosion feststellen. Ich hatte eigentlich gedacht, dass die mit dem Kompost erst einmal nen ordentlichen Nährstoffschub erhalten nach den ganzen Wochen zuvor in den kleinen 10cm Töpfchen.

Bis auf die Habeneros haben eig. alle anderen Pflanzen mindestens 30cm, die größeren eher schon 40 oder mehr (Chili red und Türkischer Spiralpeproni). Die Habeneros sind von der Höhe her bei 10-20, zwei größeren haben eher schon 20.

Sollte ich jetzt schon düngen oder dauert es noch bis sie von dem Kompost profitieren? Gekauft habe ich bisher noch ncihts, hätte noch eine fast volle Flasche Compo Obst- und Gemüsedünger da, ist allerdings schon einige Jahre alt. Werden die irgendwann schlecht?

Habt ihr ein paar Tipps für einen blutigen Anfänger aber absoluten Liebhaber von scharfen, schmackhaften Chilis?

Vielen Dank vorab
XXXXBitter
Hey,
bin selbst noch Anfänger aber was ich bis jetzt gelernt habe, ist lieber etwas weniger düngen als zu viel und man kann es auch teilweise an der blätterfarbe erkennen ob sie Dünger brauchen.
Und was ich noch gelernt habe ist, dass nach dem umtopfen erstmal hauptsächlich die Wurzeln wachsen. (sie Tasten quasi ab wie viel Platz sie zur Verfügung haben).
Ob das aber wie du geschrieben hast nach zwei Wochen immer noch so ist kann ich als Anfänger nicht beurteilen.
 
Hallo XXXXBitter,

Zitat Korbinian: "kann ich als Anfänger nicht beurteilen"

Ohne Fotos kann überhaupt niemand was sagen (die Sorten haben ja Fantasienamen, das macht es schwerer zu raten). Korbinian hat Recht, übertreib es erstmal nicht mit dem Düngen. Tomatendünger ist eine gute Wahl. Warte eine Woche, dann wunderst Du Dich, wie schnell sie plötzlich wachsen.

Gruß
Peter
 
So. Vergleich 06.06. und gerade eben.

Gruß
Peter
 

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Wow, das ging ja schnell. Ok, ein paar Fotos von heute hänge ich mal noch an. Bessere muss ich dann nachreichen. Hauptsächlich interessiert mich aber auch ob ich - wie oft empfohlen - nach dem Umpflanzen erstmal überhaupt nicht düngen sollte weil es in der meiner Meinung nach recht nährstoffreichen Komposterde nichts bringt oder sogar kontraproduktiv wäre. Vor einer Woche habe ich mal ein paar Pflanzen mit etwas von dem Dünger gegossen, kann bis jetzt aber nicht wirklich einen Unterschied feststellen.

Wie lange brauchen die Pflanzen denn so bis sie nach dem Umtopfen von den Nährstoffen der "neuen" Komposterde profitieren? Also kann es sein, dass das jetzt gerade so die Grenze ist wo es losgeht? Weil ihr schreibt warte mal noch ne Woche dann geht es ab?

Es ist bei einigen bzw. vielen so, dass die unteren Blätter gelber sind als die oberen und dann auch teilweise so dass sie abfallen oder leicht abzuziehen sind.
Dazu habe ich etwas von Kaliummangel gelesen, bin mir aber unsicher ob es einfach noch dauert bis der durch das Umtopfen "behoben" ist oder Dünger benötigt wird.

Auch haben einige an den Blätterstielansätzen etwas schwarze Ränder und auch die Blätter sind teilweise etwas schwarz. Habe aber gelesen, dass das oft eher Sonnenstress ist.

Beim Dünger bin ich mir außerdem mit der Dosierung nicht sicher wie ich das wenn machen sollte. Die Mischung ist klar, aber wieviel gieße ich so auf jede Pflanze?
 

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Also meine Chillis sind auch noch nicht viel größer. Bei den Pflanzen im Beet mit den Blüten bzw schon Früchte dran kann es auch sein das die Pflanze die Energie in die Blüten und Früchte steckt und deswegen nicht wächst.
Die Blätter von den Pflanzen in den Töpfen sind gelber als die im Hochbeet. Könnte auch ein Anzeichen sein das die Erde zu nass ist. War bei mir bei zwei Pflanzen das Problem. Die hatten noch einen kleinen Topf ujd hab sie dann in einen Größeren Topf gepflanzt mit Trockener Erde und nach 2 Tagen hab ich schon gesehen das die Blätter wieder mehr Grün werden.
Durch zu viel Wasser kommt keine Luft an die Wurzeln welche dann auch schlechter Närstoffe aufnehmen können oder sogar absterben. Durch zu viel Gießen im Topf kann es außerdem sein, dass man die Närstoffe nach unten spült oder sogar komplett aus der Erde.

Ist zumindest das was ich so bei meinen Pflanzen festgestellt habe. Ist aber mein erstes Chilli Jahr vielleicht kann noch jemand mit mejr Erfahrung dazu was sagen
LG Korbi
 
Hallo, danke für die Antwort. Mal ein kleines Update. Das mit den gelben Blättern im Hochbeet weniger als in den Töpfen täuscht glaube ich auf den Bildern etwas oder hat sich in den letzten zwei Wochen nochmal verschoben. Mit dem zuviel Gießen kann aber schon sein, habe anfangs nach dem Umtopfen/Aussetzen auch eher die Device verfolgt möglichst viel zu gießen bzw. dafür zu sorgen, dass die Erde möglichst immer schön feucht ist. Das scheint ja gerade falsch zu sein - habe das seit meinem Post hier dann versucht umzustellen und etwas trockener werden zu lassen. Mit eher überschaubarem Erfolg - so richtig schön gesund sehen die irgendwie nicht aus.

Im Prinzip habe ich ja drei Kategorien an "Pflanzarten":

- Hochbeet
- "größere" Töpfe als die kleinen cm Töpfe vom Kauf im Kiebitzmarkt
- und dann noch 4 "arme Pflänzchen" in den kleinen 10cm Kiebitzmarkt Dingern

Die im Hochbeet sind gefühlt bisher kaum gewachsen, dafür trägt der "Türkische Spiralpeperoni" schon ein paar Früchte (sehen witzig aus so verdreht und krumm ein bisschen schwarz sogar, aber denke das gehört vielleicht so). Bei dem hab ich aber keinen Vergleich zu anderen.

Etwas trockener halten ist jetzt in jedem Fall meine Devise - tue ich ja nun auch schon seit knapp zwei Woche - zumindest im Topf weil überdacht, Hochbeet ist schwieriger da zuletzt ja auch vermehrt Regen war, denke aber hier gibt es zumindest keine richtige Staunässe. Im Topf kann es schon Staunässe gegeben haben, gerade weil es anfangs auch größtenteils Töpfe ohne Loch unten waren, weil ich nur die da hatte. Mittlerweile habe ich unten jeweils eins reingebohrt, frage mich aber ob das evtl. nicht ausgereicht hat um vorhanden Staunässe abtrocknen zu lassen. Es wundert mich trotzdem sowohl bei Hochbeet als auch bei den größeren Töpfen, dass bisher relativ wenig Wachstum da ist.
Kann es sein, dass unser "Superkompost" doch zu wenig Nährstoffe enthält und eine vernünftige Düngung doch schon nötig? Ich hatte eigentlich gelesen, dass nach dem Umpflanzen in größere Töpfe oder Beet die Pflanzen erstmal genug haben und Düngen 6-8 Wochen danach noch nicht nötig ist? Kann es auch anders sein oder vermutet ihr das "Problem" woanders? Beim Gießen?! Woran haltet ihr euch dabei? Habe irgendwo was gelesen von gießen wenn die Erde oben zwei cm weit rein trocken ist erst?

Was noch beachtlich ist: Die normale rote Chili im kleinen 10-cm-Topf trägt schon richtig "große" Früchte. Bilder reiche ich euch zeitnah nach dem Post nach. Die ist zwar im Vergleich zu den umgetopften weniger gewachsen, aber da sind schon richtig schöne Chilies dran.

Ist es wirklich so, dass bei weniger Erde/weniger Nährstoffe die Pflanze eher alles in die Früchte steckt? Es ist auch nur bei der "normalen roten Chili" so, habe noch zwei kleine Habanero Chili und eine Thai Chili im Original 10cm-Topf, da sieht man noch keine Früchte, sind aber auch kleiner als die umgetopften.

Die umgetopften sind zwar teilweise schon mehr gewachsen als die die noch im Originaltopf sind, aber sehen wie gesagt nicht so richtig gesund aus (Blätter unten rum immer gelblich, teilweise mit schwarz und lassen auch immer mal wieder eins davon fallen).

Da ich jetzt weitere große Töpfe habe, werde ich die nun auch mal umtopfen. Allerdings in normale Erde und nicht den Kompost und dabei von Anfang an darauf achten, dass diese nicht zu nass stehen.

Wie gesagt, Bilder folgen gleich.
 

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Hallo, danke für die Antwort. Mal ein kleines Update. Das mit den gelben Blättern im Hochbeet weniger als in den Töpfen täuscht glaube ich auf den Bildern etwas oder hat sich in den letzten zwei Wochen nochmal verschoben. Mit dem zuviel Gießen kann aber schon sein, habe anfangs nach dem Umtopfen/Aussetzen auch eher die Device verfolgt möglichst viel zu gießen bzw. dafür zu sorgen, dass die Erde möglichst immer schön feucht ist. Das scheint ja gerade falsch zu sein - habe das seit meinem Post hier dann versucht umzustellen und etwas trockener werden zu lassen. Mit eher überschaubarem Erfolg - so richtig schön gesund sehen die irgendwie nicht aus.

Im Prinzip habe ich ja drei Kategorien an "Pflanzarten":

- Hochbeet
- "größere" Töpfe als die kleinen cm Töpfe vom Kauf im Kiebitzmarkt
- und dann noch 4 "arme Pflänzchen" in den kleinen 10cm Kiebitzmarkt Dingern

Die im Hochbeet sind gefühlt bisher kaum gewachsen, dafür trägt der "Türkische Spiralpeperoni" schon ein paar Früchte (sehen witzig aus so verdreht und krumm ein bisschen schwarz sogar, aber denke das gehört vielleicht so). Bei dem hab ich aber keinen Vergleich zu anderen.

Etwas trockener halten ist jetzt in jedem Fall meine Devise - tue ich ja nun auch schon seit knapp zwei Woche - zumindest im Topf weil überdacht, Hochbeet ist schwieriger da zuletzt ja auch vermehrt Regen war, denke aber hier gibt es zumindest keine richtige Staunässe. Im Topf kann es schon Staunässe gegeben haben, gerade weil es anfangs auch größtenteils Töpfe ohne Loch unten waren, weil ich nur die da hatte. Mittlerweile habe ich unten jeweils eins reingebohrt, frage mich aber ob das evtl. nicht ausgereicht hat um vorhanden Staunässe abtrocknen zu lassen. Es wundert mich trotzdem sowohl bei Hochbeet als auch bei den größeren Töpfen, dass bisher relativ wenig Wachstum da ist.
Kann es sein, dass unser "Superkompost" doch zu wenig Nährstoffe enthält und eine vernünftige Düngung doch schon nötig? Ich hatte eigentlich gelesen, dass nach dem Umpflanzen in größere Töpfe oder Beet die Pflanzen erstmal genug haben und Düngen 6-8 Wochen danach noch nicht nötig ist? Kann es auch anders sein oder vermutet ihr das "Problem" woanders? Beim Gießen?! Woran haltet ihr euch dabei? Habe irgendwo was gelesen von gießen wenn die Erde oben zwei cm weit rein trocken ist erst?

Was noch beachtlich ist: Die normale rote Chili im kleinen 10-cm-Topf trägt schon richtig "große" Früchte. Bilder reiche ich euch zeitnah nach dem Post nach. Die ist zwar im Vergleich zu den umgetopften weniger gewachsen, aber da sind schon richtig schöne Chilies dran.

Ist es wirklich so, dass bei weniger Erde/weniger Nährstoffe die Pflanze eher alles in die Früchte steckt? Es ist auch nur bei der "normalen roten Chili" so, habe noch zwei kleine Habanero Chili und eine Thai Chili im Original 10cm-Topf, da sieht man noch keine Früchte, sind aber auch kleiner als die umgetopften.

Die umgetopften sind zwar teilweise schon mehr gewachsen als die die noch im Originaltopf sind, aber sehen wie gesagt nicht so richtig gesund aus (Blätter unten rum immer gelblich, teilweise mit schwarz und lassen auch immer mal wieder eins davon fallen).

Da ich jetzt weitere große Töpfe habe, werde ich die nun auch mal umtopfen. Allerdings in normale Erde und nicht den Kompost und dabei von Anfang an darauf achten, dass diese nicht zu nass stehen.

Wie gesagt, Bilder folgen gleich.
Hallo,
es ist mein erstes chili Jahr aber ich fange jetzt einfach mal bei der Habanero an. Ich habe zwei Habaneros (welche arte es ist weiß ich nicht da auf der Verpackung Habanero Mix drauf stand) meine sind allerdings noch kleiner als deine dafür haben sie mittlerweile sehr grüne Blätter und fangen langsam an zu wachsen. Blüten sind dabei noch keine in Sicht. Nach dem Wissen was ich mir bis jetzt angeeignet habe (nochmal bin überhaupt noch kein Experte in dem Gebiet) würde ich mal versuchen da mehrere Pflanzen in deinem Hochbeete gelbe Blätter haben, ein paar davon zu Düngen und bei anderen noch warten mit Gießen. Normal sieht man es wenn dringend Wasser brauche das die Pflanze schlapp wird. Was den Wachstum an geht, wurde mir gesagt das sie erstmal mit den Wurzeln wachsen und danach die Pflanze selber. Wenn die Erde zu Trocken ist kenne ich es zumindest von anderen Pflanzen, das die Wurzeln mehr wachsen da sie Wasser erreichen wollen ohne Wasser können sie auch Nährstoffe schlechter aufnehmen.
 
Bei den Pflanzen mit Früchten dran würde ich aber am meisten auf Nährstoffmangel tippen da die Fruchtbildung viel Nährstoffe braucht.

Also einfach mal Testen was am meisten hilft am besten gleiche Sorte aber pro Pflanze immer nur eine Sache testen und dokumentieren.
Drücke dir die Daumen das du es in den Griff bekommst aber solange Früchte dran sind kann es gar nicht so schlimm sein denk ich.

Freue mich auf Neuigkeiten

LG Korbi
 
Bei den Pflanzen mit Früchten dran würde ich aber am meisten auf Nährstoffmangel tippen da die Fruchtbildung viel Nährstoffe braucht.
Du meinst am wenigsten auf Nährstoffmangel tippen wenn die Fruchtbildung soviel braucht und nicht am meisten?

Andere Meinungen? Ist das gelbliche eher Nährstoffmangel oder falsches gießen? Und das schwärzliche soll doch eig. eher Stress durch sehr viel Sonne sein?!

Klar, ich kann jetzt auch mal ein zwei Pflanzen düngen und vergleichen, zumindest bei welchen wo ich mehrere von bei gleichen Bedingungen habe. Trotzdem würde es mich mal interessieren ob es gängig ist, dass man nach dem Umtopfen/Auspflanzen ins Hochbeet in komplett frische Komposterde erstmal (wieviele) Wochen nicht düngt und dann anfängt oder ob es auch sein kann, dass sie so früh schon Dünger brauchen?

Vor allem frage ich mich auch wieviel Dünger. Klar das Mischungsverhältnis sthet bei dem Compo Dünger drauf, aber wieviel ml kippe ich dann pro Pflanze rauf von der Mischung? Davon steht leider nichts drauf?

Ich habe übrigens noch jeweils eine Thai, eine normale rote Chili und eine Habenero mit zu unserem Campingplatz genommen und dort eingepflanzt in jeweils einen Pflanzstein mit einfacher Erde, die ich einfach hinten aus einem kleinen Wäldchen geholt habe. Also jetzt keine großartige Komposterde, eig eher sandig. Da ich mir dachte, dass diese eher Nährstoffe benötigen als meine zuhause in Komposterde, habe ich dort vor knapp zwei Wochen ein bisschen Dünger in die Gießkanne gemischt und damit gegossen, Menge nach Gefühl. Die Pflanzsteine sind unten natürlich komplett offen, überschüssiges Wasser kann immer weg. Die erste Woche hat mein Schwiegervater noch unter der Woche regelmäßig gegossen, die zweite Woche dann nicht mehr, bekommen also unter der Woche kaum Wasser, da sie auch halbwegs überdacht stehen.
Die drei sehen meiner Meinung nach alle etwas vitaler aus als meine zuhause, hab leider keine Fotos. Ist die Frage ob das jetzt am einmaligen Düngen bei weniger nährstoffhaltiger Erde als meinem Kompost liegt oder daran, dass die vielleicht weniger Staunässe abbekommen haben?

Ist es eig normal, dass Blätter im unteren Bereich der Pflanze immer etwas heller sind oder habt ihr auch Pflanzen bei euch wo alles knallgrün ist bis zu den unteren Blättern

Wenn die Erde zu Trocken ist kenne ich es zumindest von anderen Pflanzen, das die Wurzeln mehr wachsen da sie Wasser erreichen wollen ohne Wasser können sie auch Nährstoffe schlechter aufnehmen.
Dann müsste es ja eig trotzdem wichtig sein, dass immer Wasser da ist zur Nährstoffaufnahme.

Was meint ihr zu den Töpfen, die Staunässe müsste ja auch nach ein paar Tage verschwinden wenn welche da ware, wenn jetzt unten ein Loch ist oder kann das zu wenig Belüftung sein?
 
Du meinst am wenigsten auf Nährstoffmangel tippen wenn die Fruchtbildung soviel braucht und nicht am meisten?
Also das die Pflanze zu wenig Nährstoffe hat um die Früchte und Blätter beide zu versorgen.
Klar, ich kann jetzt auch mal ein zwei Pflanzen düngen und vergleichen, zumindest bei welchen wo ich mehrere von bei gleichen Bedingungen habe. Trotzdem würde es mich mal interessieren ob es gängig ist, dass man nach dem Umtopfen/Auspflanzen ins Hochbeet in komplett frische Komposterde erstmal (wieviele) Wochen nicht düngt und dann anfängt oder ob es auch sein kann, dass sie so früh schon Dünger brauchen?
Ich hab meine gleich nach der Anzucht in kleine Töpfe mit nur Kompost Erde (was für nach der Anzucht fast schon zu Nährstoffreich ist und hab aber nach 2 Wochen gleich das erste mal gedüngt.

Ist es eig normal, dass Blätter im unteren Bereich der Pflanze immer etwas heller sind oder habt ihr auch Pflanzen bei euch wo alles knallgrün ist bis zu den unteren Blättern
Ich kann dir mal Fotos von meinen Habanero Pflanzen schicken nach meiner Schicht.

Dann müsste es ja eig trotzdem wichtig sein, dass immer Wasser da ist zur Nährstoffaufnahme.

Was meint ihr zu den Töpfen, die Staunässe müsste ja auch nach ein paar Tage verschwinden wenn welche da ware, wenn jetzt unten ein Loch ist oder kann das zu wenig Belüftung sein?
Die Pflanze nimmt Nährstoffe durch Wasser über die Wurzeln auf. Wenn also die Erde viel zu trocken ist kann sie keine mehr aufnehmen. Das mit dem schauen ob die obersten 2cm Trocken hab ich gemerkt das es bei mir nicht funktioniert. Kommt warscheinlich auf auf die Erde an. Oben war die Erde bei mir trocken und beim umtopfen hab ich aber gemerkt das bei der gleichen Pflanze die Erde aber richtig nass war und das in einem kleinen Topf mit Großen Löchern am Boden.
Leider sind die Symptome von zu viel und zu wenig Wasser ziehmlich die selben.

Bin gespannt was ein erfahrener Chili-Gärtner dazu sagt.
 
Hallo XXXXBitter,

das dritte Bild von rechts (teils bräunliche Blätter) kann ich nicht richtig interpretieren, aber es erinnert mich an Tomatenblätter im Herbst, denen die Nährstoffe ausgehen. Insgesamt würde ich mal kräftig düngen, und zwar mit Tomatendünger, nix anderem. Die Erde sieht nicht aus wie gute Qualität, auch die Erdbeeren und Kräuter sehen etwas mickrig aus. In meiner Tomaten- und Gemüseerde ist Perlite (selbst untergemischt), was den Nährstoffgehalt etwas senkt. Die Chii und Tomaten haben zuletzt grobkörnigen Tomatendünger gesehen, der gefällt ihnen gut. In dem einzigen Topf, in dem die Chilipflanzen heller geworden sind, habe ich gestern nachgedüngt (Ergebnis erst in einer Woche).

Auf dem angehängten Foto ist die selbe Pflanze wie oben auf den Fotos, trotz Teilzeitsonne wächst sie ohne Murren weiter.

Gruß
Peter
 

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Ist das gelbliche eher Nährstoffmangel oder falsches gießen?
Ziemlich sicher starker Nährstoffmangel, und zwar primär Stickstoff, aber auch Phosphat. Das kann auch an der Erde liegen. Wo zuviel Holz drin ist, verbraucht die Zersetzung den vorhandenen Stickstoff. Phosphatmangel kann an zu saurem Substrat liegen. Ich würde hier mit schnell löslichem Dünger arbeiten, evtl. könnte man sogar an Blattdüngung denken.
 
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