G
Gelöschtes Mitglied 23227
Gast
Es ist mal wieder viel später geworden, als beabsichtigt! Aber da mir etwas in die Quere gekommen ist...
Da Fee1693 gerade erst ihren Moorkübel gezeigt hat, dacht ich mir, ich könnte diesem verwaisten Thread mal wieder etwas Leben einhauchen.
Schließlich habe ich auch einen Moorkübel. Nur, dass in meinem nicht so viel Vielfalt vorhanden ist. Ich bin ja vor´n paar Wochen schwach geworden und drauf und dran gewesen, bei Thomas Carow zu bestellen...
Habe ich jetzt doch nicht gemacht. Ich will nichts überstürzen, sondern lieber wohlüberlegt handeln. 
Das ist mein Moorkübel, den ich 2015 gestartet habe. Es dominiert der Rundblättrige Sonnentau (Drosera rotundifolia) und natürlich Sphagnum papillosum. Dank der paar sonnigen Tage nacheinander stechen die Sonnentaupflanzen farblich aus dem Sumpfmoos hervor.
Juni ist so der Höhepunkt der einheimischen Sonnentau. Dann haben sie die größten Fangblätter. Zum Ende dieses Monats in den Juli hinein erscheinen die zierlichen Blütentriebe. In der Folge werden die Rosetten wieder kompakter im Wuchs und die Fangblätter kleiner sowie auch deren Stiele kürzer.
Links oben schaut eine der wenigen Drosera anglica aus dem Moos. Es sind, meine ich, nur 5 Drosera anglica im Moorkübel. D. rotundifolia vermehrt sich sowohl generativ als auch vegetativ sehr gut, aber der Englische Sonnentau kriegt das nicht auf die Reihe!
Es hat sich in den acht Jahren wirklich klasse entwickelt. Ich bin mit drei Drosera rotundifolia und zwei Drosera anglica gestartet, meine ich. Für mich ist der Rundblättrige Sonnentau einer der schönsten und ich bin sehr happy, dass das mit dem Moorkübel, der ganzjährig draußen auf dem Balkon steht, geklappt hat.
Mein Venusfliegenfallennachwuchs ist nun auch fast zwei Jahre alt. Die Pflanzen sind sehr unterschiedlich groß. Ich habe die kleinen Venusfliegenfällchen unter Kunstlicht. Es ist schon seltsam, dass die VFF draußen auf dem Balkon weniger gut in Schuss wirken und außerdem erheblich weniger gut rot ausgefärbt sind! Trotz direkter Sonnenbestrahlung!
Die Kleinen wachsen in einem 10 cm-Topf.
Das sind nun VFF-Kinder aus zwei Töpfen.
Das Gips-Fettkraut (beheimatet in Mexiko): Pinguicula gypsicola
Der Topf misst 6 cm im Durchmesser.
Diese fadenförmigen Blätter hat die Pflanze nur zwischen Mai und November. In der Winterzeit verharrt diese Pflanze als flache Rosette mit schuppenartigen, sukkulenten Blättern.
Ein dritter Topf mit Venusfliegenfallen-Jünglingen.
Es sind sogar deren vier. Den vierten habe ich nicht fotografiert, da zurzeit sämtliche Fallen geschlossen sind. Die haben also fett Beute gemacht!
Jo, viele Bilder von wenigen Arten...
Meine anderen Fleischies geben gerade nicht soo viel her. Mein großer Zwergkrug wächst ganz schlecht dieses Jahr. Verstehe gar nicht, warum.
Sarracenia rosea hat erst wenige Fallen ausgebildet diese Saison. Sarracenia leucophylla 'Helmut's Delight' hat zurzeit überhaupt keine Fangschläuche.
Da kommen voraussichtlich erst im Früh-Herbst wieder welche. Es gibt bei manchen Sarracenien einen Blattdimorphismus. Da einige Naturstandorte im Sommer relativ trocken oder sogar kurzzeitig völlig trocken sind, bildet die Pflanze anstelle von Fang-Röhren nicht-karnivore, sichelförmige Blätter (Phyllodien) aus.
Ich hoffe, ihr habt eure Freude an den Fotos gehabt - auch, wenn ich gegenwärtig keine ausgesprochene Vielfalt bieten kann.
Gute Nacht!
Sir Rattus Carnivorus ^^
Da Fee1693 gerade erst ihren Moorkübel gezeigt hat, dacht ich mir, ich könnte diesem verwaisten Thread mal wieder etwas Leben einhauchen.
Schließlich habe ich auch einen Moorkübel. Nur, dass in meinem nicht so viel Vielfalt vorhanden ist. Ich bin ja vor´n paar Wochen schwach geworden und drauf und dran gewesen, bei Thomas Carow zu bestellen...
Habe ich jetzt doch nicht gemacht. Ich will nichts überstürzen, sondern lieber wohlüberlegt handeln. 
Das ist mein Moorkübel, den ich 2015 gestartet habe. Es dominiert der Rundblättrige Sonnentau (Drosera rotundifolia) und natürlich Sphagnum papillosum. Dank der paar sonnigen Tage nacheinander stechen die Sonnentaupflanzen farblich aus dem Sumpfmoos hervor.
Juni ist so der Höhepunkt der einheimischen Sonnentau. Dann haben sie die größten Fangblätter. Zum Ende dieses Monats in den Juli hinein erscheinen die zierlichen Blütentriebe. In der Folge werden die Rosetten wieder kompakter im Wuchs und die Fangblätter kleiner sowie auch deren Stiele kürzer.Links oben schaut eine der wenigen Drosera anglica aus dem Moos. Es sind, meine ich, nur 5 Drosera anglica im Moorkübel. D. rotundifolia vermehrt sich sowohl generativ als auch vegetativ sehr gut, aber der Englische Sonnentau kriegt das nicht auf die Reihe!
Es hat sich in den acht Jahren wirklich klasse entwickelt. Ich bin mit drei Drosera rotundifolia und zwei Drosera anglica gestartet, meine ich. Für mich ist der Rundblättrige Sonnentau einer der schönsten und ich bin sehr happy, dass das mit dem Moorkübel, der ganzjährig draußen auf dem Balkon steht, geklappt hat.
Mein Venusfliegenfallennachwuchs ist nun auch fast zwei Jahre alt. Die Pflanzen sind sehr unterschiedlich groß. Ich habe die kleinen Venusfliegenfällchen unter Kunstlicht. Es ist schon seltsam, dass die VFF draußen auf dem Balkon weniger gut in Schuss wirken und außerdem erheblich weniger gut rot ausgefärbt sind! Trotz direkter Sonnenbestrahlung!
Die Kleinen wachsen in einem 10 cm-Topf.
Das sind nun VFF-Kinder aus zwei Töpfen.
Das Gips-Fettkraut (beheimatet in Mexiko): Pinguicula gypsicola
Der Topf misst 6 cm im Durchmesser.
Diese fadenförmigen Blätter hat die Pflanze nur zwischen Mai und November. In der Winterzeit verharrt diese Pflanze als flache Rosette mit schuppenartigen, sukkulenten Blättern.
Ein dritter Topf mit Venusfliegenfallen-Jünglingen.
Es sind sogar deren vier. Den vierten habe ich nicht fotografiert, da zurzeit sämtliche Fallen geschlossen sind. Die haben also fett Beute gemacht!
Jo, viele Bilder von wenigen Arten...
Meine anderen Fleischies geben gerade nicht soo viel her. Mein großer Zwergkrug wächst ganz schlecht dieses Jahr. Verstehe gar nicht, warum.
Sarracenia rosea hat erst wenige Fallen ausgebildet diese Saison. Sarracenia leucophylla 'Helmut's Delight' hat zurzeit überhaupt keine Fangschläuche.
Da kommen voraussichtlich erst im Früh-Herbst wieder welche. Es gibt bei manchen Sarracenien einen Blattdimorphismus. Da einige Naturstandorte im Sommer relativ trocken oder sogar kurzzeitig völlig trocken sind, bildet die Pflanze anstelle von Fang-Röhren nicht-karnivore, sichelförmige Blätter (Phyllodien) aus. Ich hoffe, ihr habt eure Freude an den Fotos gehabt - auch, wenn ich gegenwärtig keine ausgesprochene Vielfalt bieten kann.
Gute Nacht!
Sir Rattus Carnivorus ^^
Das Viechzeugs ist aber echt wählerisch! Denn die Larven knuspern sich nur durch dieses eine Basilikum. An keiner anderen Pflanze treten bis jetzt diese Fraßgänge zutage. Na, Gott sei Dank, möchte man zufügen.
Auf der Verpackung steht nix davon, dass man die Stäbchen auch bei Kulturpflanzen anwenden dürfe. "Zur Anwendung bei Zierpflanzen und Hydroponikpflanzen." Ah so: Ich muss den Basilikum also aus der Erde nehmen und in ein hydroponisches System umsetzen. Dann darf ich die Stäbchen anwenden.


Ist doch immer wieder toll, wenn man Geld für etwas ausgibt, das nichts hilft!
Das Laub vom Basilikum war durch das Rapsöl im Pflanzenschutzmittel wie zu erwarten mit einer fettigen Schicht überzogen. Ergo habe ich heute Mittag den Basilikum mit warmem Wasser abgespritzt. Ich schätze, ich werde die Pflanzen gleich mit Careo einsprühen. In der Hoffnung, dass etwaige Nachzügler unter den "Minierern" Acetamiprid nicht vertragen!
Das sind aus Samen gezogene Exemplare, die dieses Jahr drei Jahre alt werden. Merkwürdig, dass die immer noch so mickrig sind! 
)!
Auch von den Knollensonnentau sind mir bis auf zwei Arten alle kaputt gegangen! Mir sind unbewusst Kulturfehler unterlaufen. Ich bin nicht mehr mit so viel Herzblut dabei wie noch vor zehn Jahren.

!) Der Rest geht an meine Bekannten Heike & Dietrich und an deren Nachbarin. Die fünfte Sorte ist Quietschi Orange. Evtl. müssen Heike und Dietrich eine Quietschi Orange für mich mitkultivieren.