Brot selbst backen

Ich hab heute Kartoffelbrot mit Haferflocken gebacken. Eigentlich aus der Not heraus, weil ich noch gekochte Kartoffeln übrig hatte. Schmeckt aber prima!
Hast Du mir bitte ein detailliertes Rezept?

Meine Familie backt noch in einem gesetzten Dorfbackhäusle. Und eine meiner Schwestern hat ein solches im kleineren Format auf ihrem Streuobst-Stückle.
Beide noch holzbeheizt.

Karl
 
Kartoffelbrot mit Haferflocken

200g gekochte Kartoffeln
400g Mehl
100g Haferflocken
1 Würfel Hefe oder 2 Tüten Trockenhefe
1,5 Teelöffel Salz (hab nur einen genommen, weil die Kartoffeln schon gesalzen waren)

Teig in eine gefettete Kastenform geben, zugedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen.
Backofen auf 220 Grad vorheizen. Brot an der Oberfläche einschneiden und ca. 45 Minuten backen. Vor dem Servieren auskühlen lassen.
Guten Appetit!
 
Uiii noch gar nicht gesehen, den Thread! :woot:

Ich bin auch "Brotbäckerin" und zwar immer im Römertopf. Habe mir dafür eine Methode entwickelt, die mit extrem wenig Arbeit verbunden ist (Vollzeit-Job kompatibel) und fluffiges, saftiges, knuspriges Brot produziert 🤗
Ich "cheate" ja und benutze auch Fertig-Hefe. Hab auch schon nur mit Sauerteig gebacken, war auch lecker, aber aufgrund fehlender Erfahrung waren die Brote immer zu flach, um sie vernünftig zu belegen ;)

Ich hab mir 2020 einen Roggensauerteig angesetzt und dem ging es gut 5 Jahre lang prima. Er hieß "Karlchen".
Hab auch mindestens 2 mal die Woche Brot draus gebacken. Das vermisse ich gerade krass, habe dieses Jahr stressbedingt fast gar nicht gebacken :(
Kaufe im Moment Supermarkt-Brot und kann es langsam echt nicht mehr sehen. Wird sich aber bald ändern!

Eine Brotbackform aus Holz für 2 Brote hab ich auch, ein paar mal probiert. Geht auch ganz gut, ist aber gefühlt aufwändiger und vor allem muss die trotz einölen irgendwie immer noch von angebackenem Teig befreit werden. Vielleicht ändert sich das, wenn man sie oft genug benutzt, mal gucken.

Also so mach ich das mit dem Römertopf:

Den Teig hab ich in einer Rührschüssel angerührt mit einem stabilen Esslöffel. Rezepte hab ich noch mehrere, aber eigentlich hab ich es inmer frei Schnauze gemacht, sodass halt die Konsistenz passt.

Verschiedene Mehle als Basis, diverse Kerne oder Körner (gepuffter Amaranth oder Quinoa sind genial!), manchmal Röstzwiebeln, dann 2-3 große EL Sauerteigstarter (mehr für'n Geschmack), dann lauwarmes Wasser, 1 1/2 Päckchen Trockenhefe und wenig Salz. Ordentlich rühren bis es bindet. Dann in den eingeölten, mit Mehl bestäubten Römertopf (innen glasiert am besten!) mit Deckel drauf. Darin geht der Teig dann ca. ne Stunde. Dann in den nicht vorgeheizten Backofen, 250° Heißluft 40 Minuten. Dann Deckel runter, auf 230° zurückschalten und noch mal 15 Minuten knusprig backen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Das Brot wird in dem selben Römertopf auch gelagert. Er ist also Gärkorb, Backtopf und Brotkorb in einem.

Der Topf muss nie gereinigt werden, nur kurz mit einem Papiertuch auswischen sobald das Brot aufgebraucht ist. Kann man aber auch lassen. Da ich direkt immer neues Brot gebacken hab, wird alles eh im Ofen desinfiziert. Es gab nie irgendwelchen Schimmel. Außer glaube ein mal, wo wir im Urlaub waren und ein Randstück drin vergessen hatten :whistling:

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Uiii noch gar nicht gesehen, den Thread! :woot:

Ich bin auch "Brotbäckerin" und zwar immer im Römertopf. Habe mir dafür eine Methode entwickelt, die mit extrem wenig Arbeit verbunden ist (Vollzeit-Job kompatibel) und fluffiges, saftiges, knuspriges Brot produziert 🤗
Ich "cheate" ja und benutze auch Fertig-Hefe. Hab auch schon nur mit Sauerteig gebacken, war auch lecker, aber aufgrund fehlender Erfahrung waren die Brote immer zu flach, um sie vernünftig zu belegen ;)

Ich hab mir 2020 einen Roggensauerteig angesetzt und dem ging es gut 5 Jahre lang prima. Er hieß "Karlchen".
Hab auch mindestens 2 mal die Woche Brot draus gebacken. Das vermisse ich gerade krass, habe dieses Jahr stressbedingt fast gar nicht gebacken :(
Kaufe im Moment Supermarkt-Brot und kann es langsam echt nicht mehr sehen. Wird sich aber bald ändern!

Eine Brotbackform aus Holz für 2 Brote hab ich auch, ein paar mal probiert. Geht auch ganz gut, ist aber gefühlt aufwändiger und vor allem muss die trotz einölen irgendwie immer noch von angebackenem Teig befreit werden. Vielleicht ändert sich das, wenn man sie oft genug benutzt, mal gucken.

Also so mach ich das mit dem Römertopf:

Den Teig hab ich in einer Rührschüssel angerührt mit einem stabilen Esslöffel. Rezepte hab ich noch mehrere, aber eigentlich hab ich es inmer frei Schnauze gemacht, sodass halt die Konsistenz passt.

Verschiedene Mehle als Basis, diverse Kerne oder Körner (gepuffter Amaranth oder Quinoa sind genial!), manchmal Röstzwiebeln, dann 2-3 große EL Sauerteigstarter (mehr für'n Geschmack), dann lauwarmes Wasser, 1 1/2 Päckchen Trockenhefe und wenig Salz. Ordentlich rühren bis es bindet. Dann in den eingeölten, mit Mehl bestäubten Römertopf (innen glasiert am besten!) mit Deckel drauf. Darin geht der Teig dann ca. ne Stunde. Dann in den nicht vorgeheizten Backofen, 250° Heißluft 40 Minuten. Dann Deckel runter, auf 230° zurückschalten und noch mal 15 Minuten knusprig backen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Das Brot wird in dem selben Römertopf auch gelagert. Er ist also Gärkorb, Backtopf und Brotkorb in einem.

Der Topf muss nie gereinigt werden, nur kurz mit einem Papiertuch auswischen sobald das Brot aufgebraucht ist. Kann man aber auch lassen. Da ich direkt immer neues Brot gebacken hab, wird alles eh im Ofen desinfiziert. Es gab nie irgendwelchen Schimmel. Außer glaube ein mal, wo wir im Urlaub waren und ein Randstück drin vergessen hatten :whistling:

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Interessante Vorgehensweise, das Brot sieht sehr lecker, fluffig und saftig aus. :thumbsup:
 
Danke :) Eigentlich fehlt halt noch, den Hefe-Starter selber zu machen.
Der Römertopf wird auch nicht gewässert, hätte auch wenig Sinn da er ja glasiert ist. Hab auch schon in nem unglasierten gebacken, aber da hat immer irgendwo was festgeklebt.

Wie lange der Teig gehen muss, hängt total von den Temperaturen ab, ob auf der andren Seite der Welt irgendwo ein Sack Reis umgefallen ist, wie weit die Venus vom Mond entfernt ist (Scherz)... sprich es ist jedes Mal verschieden. Ich gucke deshalb nach 30 Minuten und dann alle Viertelstunde mal nach.
Hier noch ne Impression von nem kleinen Olivenbrot:
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Leinsamenbrot (bisschen zu früh angeschnitten):
Die Leinsamen weiche ich in Wasser ein, während der Teig geht, und streiche die glibberigen Samen dann direkt vorm Backen mit einem Pinsel obendrauf. So kleben sie fest und fallen beim Anschneiden nicht vom Brot ;)
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Das hier weiß ich nicht mehr, aber man sieht wie der ursprünglich terrakottafarbene Topf am Rand schon richtig schwarz eingebrannt ist vom vielen Backen :laugh:
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...oder mal bunte "Focaccia" :) Eigentlich ist Focaccia noch luftiger und heller, das ist aber vermutlich das, was dem da am nächsten kommt.
Rezept hab ich auch nicht - das ist meine Notfall-Lösung, falls der Brotteig zu lange gegangen ist oder irgendwie nicht richtig will... (vielleicht ist sie so auch erfunden worden :angelic:)

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