Anfänger: Chilianbau - Leitfaden Teil 1 - Anzucht

Fazer

Chili Farmer
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Ich hab deinen ersten Teil schon 2mal an Bekannte weiter geleitet. Ich fänd es klasse wen du weiter machst
 

Habbi Metal

Würfelsspieler aus Leidenschaft
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Ich hoffe auch noch auf einen 2. Teil.
Dein Schreibstil ist direkt, dass finde ich gut!
Außerdem machst du keine wissenschafftliche Abhandlung oder sonst etwas daraus!
Sondern erklärst sehr schön, gerade Anfängern, das bei der Chilizucht, kein Geheimnis hinter steckt!

Genauso, deine Ansicht, dass eine Pflanze nun mal eine Pflanze ist, kann man nicht oft genug wiederholen!
-Auch wenn man selbst, immer traurig ist wenn etwas schief geht! (aber das traurige ist eigendlich nur die Zeit, die man wieder benötigt um von vorne anzufangen)

Also bitte versteck den 2. Teil nicht! :(
 

Jonny23

Habanerolecker
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Fein fein!!! Und gut formuliert! Fehlen nur noch die Youtube-vids um es auch noch dem letzten begreiflich zu machen :D
 

XX-Wolff

Dauerscharfesser
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Also, Harald, wenn der 2. Teil schon fast fertig ist, dann her damit!!!

Du hast den ersten Teil in einem tollen Stil geschrieben, alles Wichtige ist enthalten und prima beschrieben und die Reaktionen sprechen doch für sich...:D

Oder willst Du Dein Wissen jetzt plötzlich für Dich behalten, bzw. als Kolumne an die BILD verkaufen?;););)
 

enibas

Jalapenogenießer
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Hallo Harald,

für den 1. Teil ein dickes Lob. Alles drin und top geschrieben. Warte auch schon gespannt auf den 2. Teil. Bitte, bitte einstellen.

Gruß enibas
 

Marv

Dauerscharfesser
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Nabend,

auf die Gefahr hin, jetzt den bösen Miesepeter zu spielen: Der humorvolle Schreibstil ist in der Tat amüsant zu lesen, allerdings eher für erfahrene Chilibauern, die darin ihre eigenen Missgeschicke wiederentdecken. Für echte Neulinge könnte es evtl. schwierig sein, die wirklich wichtigen Fakten herauszulesen.
Ist allerdings nur meine persönliche Meinung. Ich hatte mich zu Anfang sehr über konkrete, nüchterne Beschreibungen gefreut. Mag aber auch an meiner Ingenieurseele liegen.

"Fachlich" widersprechen möchte ich bei der Substratauswahl. Sicher kann man Pflanzen auch irgendwie in mieser Erde hochziehen, einen Gefallen tut man sich dabei sicher nicht. Ich hatte bei meinen ersten Gehversuchen Billigsterde aus dem Supermarkt genommen, 20 Liter für 99 ct. Ergebnis war eine bescheidene Keimquote und mickriger Wuchs. Im zweiten Anlauf mit mittelpreisiger Baumarkterde war alles wesentlich besser.
Es muß ja nicht die Compo-Luxuserde sein, aber ein paar Euro sollte man schon hinlegen, gerade bei der Anzuchterde.

Wegens dem Kunstlicht: Ich benutze es und kann bestätigen, daß es eine große Hilfe ist. Sorten der C. Annum jedoch, die ja eine eher kurze Reifezeit haben, kann man allerdings auch getrost ohne ziehen, wenn man den Aussaattermin entsprechend anpasst. Ist auch schon persönlich erprobt.

Und was vielleicht zu Teil 1 noch ergänzt werden könnte sind die Punkte "Samen - woher?" sowie der Aussaatzeitpunkt.


Also, bitte meine Worte nicht persönlich nehmen, ich bin sicher, daß hier gerade eine prima Neulingshilfe entsteht.


Marv
 

Jonny23

Habanerolecker
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Die Anfängerguides werden doch so oder so immer absolut gekonnt ignoriert. :p Spaß.. Erde vom letzten Jahr kann man ruhig nehmen wenn sie nicht gammelt. Evtl ein bisschen perlit rein und gut. Es gibt ja auch leute die die erde vor der erneuten nutzung noch in den backofen stecken um alle bösen keime zu töten. Insgesamt schätze ich gerade diesen "lässigen" schreibstil.
Bei vielen guides bekommt man das gefühl das chilis aus staub bestehen und man sie nichtmal anhauchen darf. Ich darf gar nicht erzählen wie ich meine pflanzen teilweise behandle... Alte erde nutzen (ohne "abkochen" wohlbemerkt :D ), nicht an die sonne gewöhnen - einfach raus, 4-5x umtopfen, hin und herschleppen, mal hier mal da gießen vergessen...... etc etc etc..
Und es sind dabei auch nicht weniger pflanzen herausgekommen als sonst. Pikieren ist auch son heißes thema. Die einen sagen "total vorsichtig sein und bloß nichts beschädigen, sonst geht die pflanze ein" und die anderen sagen "kannst auch gerne paar wurzeln abschneiden, dann wächst die pflanze besser und bildet schneller neue wurzeln...". Kann man alles machen "wie man will".
Mysterium "erste blüte rausbrechen" lasse ich jetzt mal ganz außen vor..
Am anfang ist weniger mehr! Das ist mein tipp an die neulinge! Düngen und gießen nicht übertreiben und dann passt das schon.

Mein Guide guide für faule und arme:
-Samen 1cm tief in lockere (ungedüngte) erde packen, und täglich leicht anfeuchten,
-bei zeit (2. bis 4. blattpaar) topf über kopf in die hand kippen und in größeren topf mit tomatenerde packen,
-warten, pflücken, essen

Merke: Es darf nie der ganze topf vor lauter wasser schwimmen - erde gammelt! UND: Die pflanzen kommen auch ohne dünger aus! Dünger ist reiner zusatz!

Zu anfang ist ein bisschen licht ganz fein, aber es reicht auch eine schreibtischlampe wenn nicht anderes da ist.

Ende!

Fortsetzung will ich aber trotzdem;):p
 

Fazer

Chili Farmer
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Marv schrieb:
Nabend,

auf die Gefahr hin, jetzt den bösen Miesepeter zu spielen: Der humorvolle Schreibstil ist in der Tat amüsant zu lesen, allerdings eher für erfahrene Chilibauern, die darin ihre eigenen Missgeschicke wiederentdecken. Für echte Neulinge könnte es evtl. schwierig sein, die wirklich wichtigen Fakten herauszulesen.
Ist allerdings nur meine persönliche Meinung. Ich hatte mich zu Anfang sehr über konkrete, nüchterne Beschreibungen gefreut. Mag aber auch an meiner Ingenieurseele liegen.

"Fachlich" widersprechen möchte ich bei der Substratauswahl. Sicher kann man Pflanzen auch irgendwie in mieser Erde hochziehen, einen Gefallen tut man sich dabei sicher nicht. Ich hatte bei meinen ersten Gehversuchen Billigsterde aus dem Supermarkt genommen, 20 Liter für 99 ct. Ergebnis war eine bescheidene Keimquote und mickriger Wuchs. Im zweiten Anlauf mit mittelpreisiger Baumarkterde war alles wesentlich besser.
Es muß ja nicht die Compo-Luxuserde sein, aber ein paar Euro sollte man schon hinlegen, gerade bei der Anzuchterde.

Wegens dem Kunstlicht: Ich benutze es und kann bestätigen, daß es eine große Hilfe ist. Sorten der C. Annum jedoch, die ja eine eher kurze Reifezeit haben, kann man allerdings auch getrost ohne ziehen, wenn man den Aussaattermin entsprechend anpasst. Ist auch schon persönlich erprobt.

Und was vielleicht zu Teil 1 noch ergänzt werden könnte sind die Punkte "Samen - woher?" sowie der Aussaatzeitpunkt.


Also, bitte meine Worte nicht persönlich nehmen, ich bin sicher, daß hier gerade eine prima Neulingshilfe entsteht.


Marv
Harald hat das alles mal locker in seiner schreibweise sehr amüsant zusamen gefasst. Eine perfekte Fachkundige Anleitung war nicht der Ausschlag, dafür gibt es ja unter anderem das Forum für speziele Fragen. Da man es nie jedem recht machen kann. Ich zb. sag die Samen kannste in jeden Dreck schmeisen, die Keimen überall, zur Aufzucht geht auch billig erde wichtig ist die Nährstoffzufuhr ob durch gute Blumenerde oder Dünger. Und der richtige aussaat zeitpunkt der ist mittlerweile Flexsiebel wie du hier im Forum ja siehst. Hier ist eh nichts mehr normal im Forum :D Sieh es als Leitfaden und nicht als Fachkundigen Anbaubericht :)

Gruss Heiko
 

beauti

Chiligrünschnabel
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ich finds genial geschrieben :thumbsup:

je weniger man sich "mühe" gibt um so besser hats funktioniert (persönliche erfahrung)

ich warte nun sehnsüchtig auf weitere teile :)
 
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