B.A.'s Flachdach-Chilis 2026

Kleines Update meiner Anzucht. Irgendwie geht das nur sehr schleppend voran. Ich befürchte, dass ich dieses Jahr zu spät angefangen habe.
1000041215.jpg

Hier noch paar Nachzügler, die ich irgendwie doch noch mit der Keimbeutelmethode zum keimen gebracht habe.
1000041216.jpg

Jetzt haben wir schon März. Mal schauen was in 2 Monaten noch wird. Notfalls muss ich meine Pflanzen aus meinem Projekt Big Mustard Mama X 7 Pot Primo noch behalten und in die Saison nehmen.

Was meint ihr? Reicht die Zeit noch?
 
Eigentlich hätte ich mir von deiner Kratky Methode etwas mehr erwartet! Es sieht alles sehr professionell aus, ist aber nicht unbedingt meins......
Aber vielleicht starten sie erst dann so richtig durch wenn mehr Wurzel Volumen vorhanden ist 🙏🏻🌶️
 
Eigentlich hätte ich mir von deiner Kratky Methode etwas mehr erwartet! Es sieht alles sehr professionell aus, ist aber nicht unbedingt meins......
Aber vielleicht starten sie erst dann so richtig durch wenn mehr Wurzel Volumen vorhanden ist 🙏🏻🌶️
Danke Max, denke auch, dass die einen Gang zulegen werden, sobald mehr Wurzeln da sind.

...bei dem unteren Bild kann ich mir schwer vorstellen, dass die Kleinen im Mai wirklich outdoorfähig sind..aber belehre mich eines Besseren ...
Wir schauen mal im Mai, bin selber gespannt, ob das noch was wird 😉 im Moment bin ich auch eher skeptisch. Könnte sein, dass ich zu optimistisch war und zu spät begonnen habe.
 
Was meint ihr? Reicht die Zeit noch?
Blüten sollten in der Zeit eigentlich noch machbar sein. :) Hast Du selber eine Idee, warum es hier anders läuft als bei Deinem Kreuzungsprojekt?
Die Temperatur im Zelt ist ja vermutlich ähnlich wie damals. Ist die Nährlösung die Selbe?
Sonst bleibt ja eigentlich nur noch das Licht übrig. Wenn Du ein oder zwei der etwas größeren Pflanzen zur Not entbehren könntest, würde ich diese auf verschieden hohe Kartons stellen, um den optimalen Abstand bei Deiner aktuellen Lampeneinstellung herauszufinden. Nach einer Woche sieht man ja schon Unterschiede im Wuchs, wenn denn die Lichtintensität der limitierende Faktor war. Danach könntest Du die Lampe entsprechend tiefer hängen.
 
Blüten sollten in der Zeit eigentlich noch machbar sein. :) Hast Du selber eine Idee, warum es hier anders läuft als bei Deinem Kreuzungsprojekt?
Die Temperatur im Zelt ist ja vermutlich ähnlich wie damals. Ist die Nährlösung die Selbe?
Sonst bleibt ja eigentlich nur noch das Licht übrig. Wenn Du ein oder zwei der etwas größeren Pflanzen zur Not entbehren könntest, würde ich diese auf verschieden hohe Kartons stellen, um den optimalen Abstand bei Deiner aktuellen Lampeneinstellung herauszufinden. Nach einer Woche sieht man ja schon Unterschiede im Wuchs, wenn denn die Lichtintensität der limitierende Faktor war. Danach könntest Du die Lampe entsprechend tiefer hängen.
Nährlösung ist die selbe, Beleuchtung ist eine andere, aber glaube nicht, dass es daran liegt. Aber vielen Dank für den Hinweis, werde demnächst, wenn das Mini-Gewächshaus raus geht, die Anzucht ins obere und das Kreuzungsprojekt nach unten umziehen.

Sobald die Pflanzen Wurzeln bilden, die in die Nährlösung eintauchen, geht es eigentlich sehr flott mit dem Wachstum. Mein Problem war die Keimung, die hat zu lange gedauert bzw dauert noch an. Die Samen meiner Kreuzung waren frisch und hatten eine optimal Keimfähigkeit.
 
Beleuchtung ist eine andere, aber glaube nicht, dass es daran liegt. Aber vielen Dank für den Hinweis, werde demnächst, wenn das Mini-Gewächshaus raus geht, die Anzucht ins obere und das Kreuzungsprojekt nach unten umziehen.
Alles klar, wir können natürlich nur vermuten. Du hast ja mal geschrieben, dass das Licht im unteren Fach für einen Keimling zu stark war und dass Du die Lampe auf 25% heruntergedimmt hast, während Oben eine höhere Stufe eingestellt ist. Das klingt ja ganz logisch, weil die oberen Pflanzen viel größer sind und schon Früchte tragen. Die brauchen natürlich mehr Licht, aber da es Unten recht langsam voran geht, wäre meine Vermutung, dass dort wegen des großen Abstands eine zu geringe PPFD ankommt. Daher die Idee, Testpflanzen näher ans Licht zu stellen und, falls das erfolgreich ist, die Lampe entsprechend tiefer zu hängen.
Verwendest Du eine App zum Messen? Die Apps liefern natürlich keine exakten Messwerte, aber für einen Vergleich zwischen den Etagen reicht es. Wenn z.B. im oberen Fach der vierfache Wert an den Pflanzenspitzen ankommt, könntest Du den Abstand der LED im unteren Fach entsprechend verkleinern, um auf einen ähnlichen Wert zu kommen.
 
Ich mache das eher nach Gefühl. Wie du schon geschrieben hast, die Apps sind zu ungenau und Messgeräte zu teuer.
Du hast recht, da die ersten Pflänzchen ja schon bisschen größer geworden sind, habe ich das Licht jetzt auch etwas hochgedreht.
 
Wie du schon geschrieben hast, die Apps sind zu ungenau und Messgeräte zu teuer.
Ungenau sind die Werte schon, aber dafür sind sie in sich konsistent. Man muss eben ein mal herausfinden, bei welchem Wert am eigenen Handy die Pflanzen in einem bestimmten Stadium am Besten wachsen und da sieht man nach einer Woche schon Unterschiede. Dann ist es auch egal, ob Dein Wert in echt 50% höher oder niedriger ist. Wenn Du z.B. weißt, dass Dein Handy flächendeckend und bis in die Tiefe eine PPFD von mindestens 400 anzeigen soll, fällt es leichter, den Abstand und die Dimmung der Lampe optimal einzustellen. Das hilft dann auch beim Wechsel zu einer anderen Lampe oder wenn es Probleme mit der Luftfeuchte geben sollte. Für das menschliche Auge sind die Unterschiede kaum sichtbar, weil Alles als "hell" wahrgenommen wird. Deshalb finde ich diese kostenlosen Apps immer noch sehr hilfreich. :) Haarig wird es erst, wenn wir uns im Forum gegenseitig bestimmte Werte empfehlen, weil jeder von uns unterschiedlich falsche Werte hat. 😅
 
Da einige Sorten wohl nicht mehr keimen werden, muss ich die Planung für die Saison etwas ändern. Denke der Fatalii-Vergleich wird nicht so "groß" wie anfangs geplant.

Aber vielleicht hat ja alles, was auf dem ersten Blick negativ erscheint, auch was positives. Letzte Saison hatte ich 16 Pflanzen auf meiner Flachdach-Fläche, die ungefähr die Maße 280 cm x 180 cm besitzt. Zu Beginn sah alles top aus:
1000041385.jpg

Doch gegen Ende der Saison kam man gar nicht mehr durch und höchstwahrscheinlich ging es dem Sonnenlicht nicht anders als mir.
1000033780.jpg

Die Pflanzen die am Dachrand platziert waren, hatten einen guten bis sehr guten Ertrag. Die, die in der Mitte waren wenig bis gar keinen. Daher habe ich mich gefragt, wie viele Pflanzen wären denn für meine Dachfläche eigentlich optimal. Dabei geht es mir in erster Linie darum, mit welchem Setup ich am Ende der Saison die größte Menge/Maße an reifen Chilis habe. Kurz gesagt, wenn ich mit 8 Pflanzen 5 kg reife Chilis ernte und mit 16 nur 4 kg, dann baue ich nur 8 Pflanzen an.

Ich habe dazu mal die KI (Copilot) etwas ausgefragt. Die KI bevorzugt Option 1 (2x4) mit 8 Pflanzen, mit der Begründung, dass die Pflanzen in der Mitte zu wenig Licht bekommen und auch dass das Mikroklima negativ beeinflussen werden könnte. Dies führe zu einer schlechteren Bestäubung, weniger Sonnenlicht und längeren Reifezeiten.

Option 1 (2x4)
1000041388.jpg

Die schwarze Fläche ist meine Dachfläche/Anbaufläche, die roten Kreise meine 25 Liter Stofftöpfe mit einem Durchmesser von ca. 30 cm. Die gelben Pfeile stellen den Abstand von Stofftopf-Außenseite zu Stofftopf-Außenseite dar, die blauen Pfeile von Pflanzenstamm zu Pflanzenstamm.

Option 2 (3x4)
1000041390.jpg


Option 3 (4x4)
1000041389.jpg

Die Option 3 fällt eigentlich weg, da ich ja bereits gesehen habe, dass das wohl zu dicht ist.

Würde mich freuen, wenn ich erfahren könnte, was ihr meint. Vielleicht habt ihr noch andere Vorschläge.
 
Naja du hast eine gerade, begrenzte Fläche. Da wäre für mich Option zwei, also einfach ein paar weniger Pflanzen mit mehr Abstand, das sinnvollste. Spontaner Gedanke: So eine Art "Pflanzentreppe", bei der eine Reihe Pflanzen nach Norden hin immer etwas erhöht wird, könnte die Lichtsituation der mittleren Pflanzen bei Option drei noch ein bisschen verbessern, aber ob sich das dann effektiv wirklich lohnt, weiß ich nicht. Viel Erfolg weiterhin, das rockst du schon :)
 
Schwierige Frage. Gibt es irgendwelche Ausweichplätze am Fenster oder im Garten? Du hast ja recht viele Sorten ausgesät. Da fände ich es schwierig, nur acht Sorten auszuwählen.
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, wie bisher anzufangen und dann später im Jahr auszudünnen und ein paar Pflanzen umzuziehen? Dann könnten die Favoriten auf dem Dach bleiben und von den aussortierten Sorten kannst Du zumindest eine kleinere Menge ernten und verkosten. 🤔
Spontaner Gedanke: So eine Art "Pflanzentreppe", bei der eine Reihe Pflanzen nach Norden hin immer etwas erhöht wird, könnte die Lichtsituation der mittleren Pflanzen bei Option drei noch ein bisschen verbessern, aber ob sich das dann effektiv wirklich lohnt, weiß ich nicht.
Die Idee kam mir auch, aber ob das Druckgefälle bei der Bewässerung dann Probleme macht? 🤷‍♂️ Vielleicht können ja auch einfach die kleineren Pflanzen an den Rand und die größeren Eigenkreuzungen in die Mitte.
 
Zurück
Oben Unten