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Blattläuse vorbeugen

Dieses Thema im Forum "Problemfälle, Schädlinge & Krankheiten" wurde erstellt von Peppi17, 21. April 2017.

  1. Peppi17

    Peppi17 Jalapenogenießer

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    Moin, moin.
    Habe gestern bemerkt das mein Pflaumen Baum stark von Blattläusen befallen ist. Das Problem!!!! Das gewächshaus steht in direkter Nähe. Kann ich unbeabsichtigt die Läuse durch Kontakt Baum zu chilis diese übertragen bzw können diese sich ins gewächshaus ausbreiten.
     
  2. Taunuswaldfee

    Taunuswaldfee # Globaler Moderator

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    Ja, steck eine Knoblauchzehe in jeden Topf, sobald sie austreibt sind sie weg.
    Aber wohin?
    Bis dahin mit den Fingern zerquetschen :sour:

    Ich würde jetzt Chemie nicht mehr einsetzen, da Du die Nützlinge mit vernichtest solltest Du schon welche haben.

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  3. Peppi17

    Peppi17 Jalapenogenießer

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    Danke für die Tips.
     
  4. Bieresel

    Bieresel Chiligrünschnabel

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    Mir ist letztes Jahr ein Apfelbaum durch Blattläuse kaputt gegangen. Mach sie platt!
     
  5. Peppi17

    Peppi17 Jalapenogenießer

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    Naja um den Baum geht's mir weniger. Eher um eine Ausbreitung auf meine chilis. Den Baum können Sie haben meine chilis nicht.
     
  6. JuergenPB

    JuergenPB der mit seinen Chilis redet

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    Da brauchtst Du unter Umständen gar keine Läuse durch Kontakt übertragen, das schaffen die auch ohne Kontakt. Manche können nämlich fliegen.

    Die von @Taunuswaldfee genannte Knoblauch-Methode hat bei mir letztes Jahr sehr gut funktioniert.

    Wenn Pflanzen befallen sind, kannst Du sie mit einem Knoblauchsud einsprühen.

    Rezept:
    Knoblauchzehe(n) kleinschneiden, in einen Topf mit Wasser geben, mit geschlossenem Deckel kurz aufkochen und dann vom Herd ziehen und kalt werden lassen. Wenn alles kalt ist, durch ein Sieb abseihen und damit die Pflanzen damit konsequent zweimal täglich (morgens und abends) gut einsprühen (Blattober- und -unterseite).

    Du kannst einen kleinen Tropfen Spülmittel hinzugeben, um die Oberflächenspannung zu senken. Dann benetzt der Sud die Pflanze besser. Zwingend notwendig ist das allerdings nicht.
     
  7. Peppi17

    Peppi17 Jalapenogenießer

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    Danke für das Rezept,
    Neem habe ich auch zu Verfügung, fals das nicht den Nützlingen schadet. Aber Gott sei Dank ist bis jetzt keine chili befallen. Habe nur sehr schlechte Erfahrungen gemacht letztes Jahr und bekomme jetzt schon wieder Panik
     
  8. Jolokiachello

    Jolokiachello Chinensen Verdampfer Globaler Moderator

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    Neem sollte die sache richten!
     
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  9. Clef

    Clef Chilitarier

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    hm. bisher haben mir spinnen die arbeit erledigt... glück gehabt?
     
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  10. Razor2

    Razor2 Habanerolecker

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    Bei den Endtöpfen werde ich präventiv etwas Neemschrot mit in die Erde mischen. Sollte gegen alles helfen was an den Pflanzen saugt/frisst hoffe ich. Das mit den Knoblauchzehen werde ich wohl auch noch dazu machen, gute Idee.
     
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  11. JuergenPB

    JuergenPB der mit seinen Chilis redet

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    Draußen kann man es nicht verhindern, daß man an Pflanzen auch Blattläuse hat.
    Der Knoblauch hilft, daß sie sich nicht so gerne an den Pflanzen niederlassen.

    Ansonsten meine ich, daß man möglichst wenig Gifte (Neem ist ja nichts anderes) einsetzen sollte, da diese auch die Nützlinge schädigen. Ich hatte letzte Saison z.B. an ein paar Chilis wenige Spinnmilben. Es tauchten aber auch gleichzeig Raubmilben auf. Mit etwas Glück muß man gar nichts unternehmen, sondern Schädlinge und Nützlinge halten sich die Waage. Im Haus und im Gewächshaus sieht das natürlich anders aus.
    Aber Draußen: Ein paar Florfliegen, ein paar Marienkäfer, eine Handvoll Spinnen (und es Wespennest) und alles wird gut.
    :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. April 2017
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  12. Bieresel

    Bieresel Chiligrünschnabel

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    Ich habe heute den Knoblauchsud ausprobiert, mit der Folge, dass die Chilis inw GWh ziehen mussten. :unsure:
     
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  13. JuergenPB

    JuergenPB der mit seinen Chilis redet

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  14. Hotdot

    Hotdot Jalapenogenießer

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    Draußen halte ich es wie JuergenPB, auf meinem Balkon hat es bisher immer die Natur geregelt, Ausnahme war eine Raupe um die ich mich selbst 'gekümmert' habe.
    Innen bin ich nach über einem Jahr der Experimente bei Neem (gemahlene Samen und Öl) gelandet. Ich fülle 10g gemahlene Neemsamen pro Liter Wasser in einen Teebeutel und weiche ihn im Gießwasser ein. Den Neemschrot sammle ich und mische ihn mit frischen Neemschrot beim Umtopfen unter die Blumenerde. Sollten sich doch mal saugende 'Gäste' auf die Pflanzen verirren, sprühe ich mit einem Neemöl/Wasser Gemisch.
    Der Neembaum ist eine wirklich faszinierende Pflanze, sie enthält über Einhundert Wirkstoffe (Azadirachtin ist längst nicht alles was er zu bieten hat). Sie wird seit tausenden von Jahren als Dünger, im Pflanzenschutz und in der Heilkunde Vorderasiens und Ostafrikas eingesetzt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. April 2017
  15. Capsailunat

    Capsailunat Chiligrünschnabel

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    Marienkäfer sollen Wunder wirken. Aber erst muss mal eine anfliegen.