Die obere Reihe wurde mit einem Canon EF24-70mm f/2.8L USM geschossen, die zweite Reihe mit einem Tokina AT-X M100 PRO D 100mm F2.8 MACRO an einem Canon EOS 60D-Body. Letzteres Objektiv ist ein "klassisches" Macro Objektiv, mit dem ich eigentlich fast alles in diesem Bereich mache, weil es eine traumhafte Freistellung und ein super Bokeh verfügt.
Bei Spiegellosen Kameras muss ich passen, mit diesem Bereich hab ich bislang noch nicht beschäftigt. Rein aus dem Stehgreif würde ich sagen, dass das 30-er Festbrennweite mit Zwischenringen von den aufgeführten Alternativen die erfolgversprechendsten Ergebnisse liefern kann. Weitwinkel im Macro-Bereich ist auf jeden Fall eher unkonventionell, weil i.d.R. die Naheinstellungsgrenzen nicht so prickelnd sind. Beim Standardzoom wirst du vermutlich das Problem bekommen, dass du die Blende nicht soweit runterstellen kannst, damit die Freistellung halbwegs vernünftig wird. Am einfachsten wäre meiner Meinung nach für Anfänger ein echtes Macro-Objektiv, sowohl was das Handling angeht als auch was die Qualität der Ergebnisse betrifft.