Kompost vom Wertstoffhof


Smurrf

Chiligrünschnabel
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Hier wird kann man mal nachlesen, was mit dem Biomüll in München passiert. Alles kommt in eine Trockenfermentationsanlage mit angeschlossenem Blockheizkraftwerk und aus den Gärresten entsteht Kompost. Der ganze Vorgang wird recht ausführlich erklärt.


Der Kompost wird dann entweder pur oder als Erde aufbereitet verkauft. Größere Mengen gibt es nur zum selber abfüllen. Erde ab 0,05€/l, torffreie Erde ab 0,08€/l und Kompost ab 0,02€/l.


Ich habe dort zwar noch nichts gekauft, aber will mir das Erdenwerk diese Saison mal anschauen und etwas Erde und ggf. Kompost kaufen.
 

capsicum perversum

burning shadow
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Der Tipp ist super, danke Markus! :thumbsup:
Bei unserem Kompost in Hannover hat sich auch was getan.
Der hat jetzt so ein ein RAL Gütesiegel.

Aber, was ist wohl der Unterschied zwischen Grüngutkompost und Biogutkompost?
Der Biogutkompost ist günstiger, aber wer weiss woraus der besteht?

Kompost gibt's sogar umsonst, bis 1qm am Tag.
Und, gute Erde gibt's auch von der Deponie.

Vllt. kann's ja noch jemand gebrauchen und kennt das noch nicht.


 

3Zeichen

Pflanzenmessie
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Bei uns hat die Kompost-Qualität leider nachgelassen. Bis vor ca 2 Jahren kam der Kompost aus dem Nachbar-Landkreis. Aber dann wurde umgestellt auf ein eigenes Kompostwerk, und entweder wird da der Biomüll nicht gut genug vorsortiert oder bei uns wird wesentlich mehr Plastik weggeworfen. Auf jeden Fall ist das Zeug aus unserem Kompostwerk eine Zumutung (trotz RAL-Siegel). Laut den Prüfberichten sind auch die Düngewerte schlechter...
 

capsicum perversum

burning shadow
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(trotz RAL-Siegel)
Das verunsichert mich jetzt schon wieder.

oder bei uns wird wesentlich mehr Plastik weggeworfen
Ist da sichtbares Plastik drin, von Verpackungen?

Ich hab' mal im Fernsehen gesehen, dass auch ohne Ende Plastik auf den Feldern landet.
Abgelaufene Lebensmittel die mit Verpackung geschreddert werden, schmeissen die Bauern,
eben dann auch mit Plastik, auf die Felder. :confused:
 

3Zeichen

Pflanzenmessie
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Bei uns ist meiner Meinung nach das Problem, dass wir keine gelben Säcke haben, sonder unseren Müll auf den Wertstoffhof bringen müssen und dort in Container sortieren müssen (Folien kleiner A4, Plastikflaschen, Tetrapacks, Pappe, Papier, ...... alles getrennt). Ich vermute, dass da einige Leute lieber ihren Müll über die Biotonne verklappen.
Der alte Kompost hatte auch mal 'n Stück Plastik drinne, aber nicht so gravierend.
Ich würde einfach mal 'nen Sack kaufen und ansehen. Notfalls halt aussieben oder gleich wieder in die Biotonne werfen. ;) (Aber ohne den Sack!).
Bzw., wenn der lose rumliegt, kannst du das Zeug ja sogar vorher in Augenschein nehmen.
Laut Preisliste gibt's bei euch ja auch "Biogut" und "Grüngut" Kompost. Ich vermute jetzt mal, dass Ersterer aus der Biotonne stammt und Letzterer aus Hecken/Baum/Wiesenschnitt von den Gemeinden. Spätestens der sollte so gut wie plastikfrei sein.

Im Moment kaufe ich den teureren Kompost aus dem Gartencenter. Hab' leider gerade keinen hier, aber wenn ich mich richtig erinnere besteht der auch mehr aus Grünschnitt, und nicht aus Biotonnen-Zeug.

Ich habe das Gefühl, dass der Hochbeet-Hype dazu geführt hat, dass man so was auch öfter mal in Gartencentern kaufen kann, als Hochbeet-Füllung quasi.
 

capsicum perversum

burning shadow
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Laut Preisliste gibt's bei euch ja auch "Biogut" und "Grüngut" Kompost. Ich vermute jetzt mal, dass Ersterer aus der Biotonne stammt und Letzterer aus Hecken/Baum/Wiesenschnitt von den Gemeinden.
Das könnte natürlich sein, das klingt logisch, danke.
Deshalb ist der Biogut warscheinlich auch günstiger.
Bei uns gibt's zum Glück noch gelbe Säcke.
 

Klappspaten

Ketchup und Saucenbastler
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Bei uns gibt's zum Glück noch gelbe Säcke.
Ganz ehrlich? Das ist der größte Mist, den sich die "Werten Umweltpolitiker" ausgedacht haben.
Warum zum Henker stellen sie nicht einfach eine gelbe Tonne, vergleichbar mit der Papiertonne zur Verfügung!!!!??
So wird jedesmal, nur um "der grüne Punkt" zu Verwerten, noch mehr Plastikmüll verursacht. Das geht nicht in meinen Kopf!
Wenn's dann noch etwas gröber "windet", gehen die Säcke Fliegen und dann liegt der ganze Schnodder auf der Straße und keiner kümmert sich darum.....
 

capsicum perversum

burning shadow
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Warum zum Henker stellen sie nicht einfach eine gelbe Tonne, vergleichbar mit der Papiertonne zur Verfügung
Japp, das wäre besser.
Für Papier haben wir auch eine Tonne.
Die gelben Säcke sind mir aber lieber, als wenn ich 2 Käffer weiter fahren müsste, 5 km hin und 5 km zurück,
um den Plastikmüll zum Wertstoffhof zu bringen.
Dann würd' ich es wohl eher in den grauen Sack mit rein stopfen. :depressed:
 

Pfefferminzfan

Jalapenogenießer
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Im Rahmen des Studiums mal ein Kompostwerk besichtigt. Was da am Ende nach der Rotte noch an Plastikfetzen im fertigen Kompost steckt, das ist einfach nur krank. Klar wird das nochmal durchgesiebt, aber gerade bei Kompost aus häuslichen Bioabfällen kannst man davon ausgehen, dass noch Plastikteile drin sind.
 

chrisi

Jalapenogenießer
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Ich sehe es leider bei uns auch, auf Mülltrennung wird bei einigen Leuten einfach kein großer Wert gelegt, teils aus Unwissenheit und teils aus Faulheit.
 

Chili-Angler

Dauerscharfesser
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So wird jedesmal, nur um "der grüne Punkt" zu Verwerten, noch mehr Plastikmüll verursacht
Wir haben bei uns ne Gelbe Tonne, sammeln den Kunsstoffmüll im Haus aber in einem Kuststoffsack welcher dann auch in der Gelbentonne landet. Früher gabs bei und auch den Gelbensack in diesem wurde dann der Kunsstoffmüll im Haus gesammelt. Insofern sehe ich keinen unterschied.
Ausnahmen ist Styropor, das landet jetzt sofort in der Tonne ohne Sack.
 

Smurrf

Chiligrünschnabel
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Zum Erdenwerk habe ich es leider nicht geschafft, aber ich war heute beim Wertstoffhof. Die hatten dort "stark torfreduzierte" Pflanzerde und torffreie Bio-Erde. Kompost gibt es nur beim Erdenwerk. Die torffreie Erde hat mich nicht überzeugt. Es war wie bei anderen torffreien Produkten aus dem Gartencenter eine Mischung als gröberen Stücken und sehr feinen Anteilen. Kann mir gut vorstellen, dass die entweder staubig wird oder bei Nässe verschlämmt.

Deswegen habe ich mal 240l Pflanzerde gekauft. Die sah ganz brauchbar aus. Mir gefällt das Konzept zum selber abfüllen. Entweder stabile Säcke vor Ort kaufen oder Behälter mitbringen. Beim Schaufeln sieht man auch recht gut was in den Sack kommt, und man kann die Erde vorher anfassen. Nennenswerte Kunststoffanteile habe ich nicht gesehen. Etwas Folie war drin, aber die kann auch vom Wertstoffbereich nebenan kommen. Als "Fremdkörper" habe ich eine Kröte beim Schaufeln entdeckt. Die wurde dann auf der Wiese nebenan ausgesetzt.
 
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