Vogelhaus, Hummelkasten, Futterhaus und Insektenhotel - Der allgemeine Thread

Du setzt ein Dach aus Holz auf?
Das könntest du mit Zinkblech verkleiden (so ist das bei meinen Nistkästen) oder eine Platte aus Plexiglas oder einem anderen Kunststoff aufsetzen. Das gibt es in jedem Baumarkt.
Und dann gibt es noch diese weiße Dachfolie, die Dachdecker für Flachdächer verwenden. Vielleicht kennst du einen, der ein Stück übrig hat.
 
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Wellblech oder irgendeine Metallplatte pur (also ohne Holz darunter) sollte man unter keinen Umständen verwenden, wegen der Hitzeabstrahlung im Sommer. Auf Holz obenauf natürlich okay.
 
Ich werde das auch so belassen und es mit Leinöl einstreichen. Sollte es nach einigen Jahren trotz Aufbesserungen auseinander fallen, gibt es eben ein neues Haus.

@LordDraven7584 hat dein Besatz funktioniert?

PS:
Als ich gestern mein Haus angefangen habe zu bauen, flogen drei Hummeln im Garten herum und haben im Zick-Zack nahe des Bodens nach Nistmöglichkeiten gesucht. Es wird Zeit. ;)
 
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Ich habe heute viele Einzelteile besorgt. Nun muss ich noch einen Karton für die Maße basteln. Leider passte der Einleitungsschlauch vom Durchmesser nicht. also muss ich da nich einmal nachbessern. Am Wochenende sollte ich den Kasten in den Garten stellen können, sogar mit Klappe. ;)
 
Nein ist nicht eingezogen und die Hütte ist noch frei. Ich muss mal gucken ob ich noch mal eine suchende Einsetze. Evtl gefällt es ihr dann besser. ;)

Nach meiner Erfahrung lassen sich Hummeln nicht gerne zwingen.
Wenn Du im Garten arbeitest, beobachte doch einfach mal genauer, wo sie von selbst suchen und stell den Kasten dort auf.
Damit habe ich viel bessere Erfolge gemacht, als mit einsetzen.

Sie sind sehr wählerisch was den Standort angeht, ganz besonders bei oberirdischen Kästen. Kästen sollten so stehen, dass der Eingang von der aufgehenden Sonne getroffen wird, weil Hummeln frühmorgens raus krabbeln und und sich in der Sonne erst mal auf Starttemperatur bringen. Gleichzeitig wollen sie keine pralle Mittagssonne auf dem Kasten.

Bei mir suchen Hummelköniginnen jedes Jahr auf dem Ostseiten-Balkon, aber unter dem Balkontisch. Das passt eben genau zu ihren Anforderungen.

Außerdem sollte man bedenken, dass Hummelköniginnen ja nicht nur schwärmen um einen Bau ausfindig zu machen.
Sie müssen ja auch selbst überleben (im noch recht nahrungsarmen Frühjahr), dazu brauchen sie reichlich Zeit für die eigene Ernährung.
Wenn man eine Königin dann länger einsperrt, wie es oft beim Einsetzen getan wird, dann kann es sein, dass sie zu viel Energie verliert oder sogar verdurstet. Wenn sie geschwächt das Hummelhaus verlässt, kann das ihr Todesurteil sein und damit fehlt dann ein ganzer Staat, der nie gebildet wurde. Von der Gefahr von Mikroverletzungen an den Flügeln (die nicht wieder heilen können) gar nicht zu reden. Ich bin echt kein Freund dieser Einsetzerei. Geduld ist die bessere Wahl.
 
Sodele, der erste Hummelkasten ist fertig. :)

Es hat deutlich länger gedauert, als gedacht, aber nun ist es/er vollbracht. "Baustellenschick", wie immer bei mir. Optische schön kann ich einfach nicht, funktionell muss es sein. ;)

Ich hoffe, dass die Klappe kein Problem darstellt, weil ich ausschließlich nur durchsichtige Klappen in Beschreibungen und/oder Videos gesehen habe. Ich habe aktuell aber nichts anders. Ich teste es.

Ich habe nach der Bauanleitung des Nabu-Südbaden gebaut, leicht abgewandelt, aber im Grund ist es nun so ein Konstrukt.

Falls wer Fragen hat, gerne raus damit. :)

Hummeln sehe ich in den letzten Tagen genug herumfliegen, die bodennah im Zickzack fliegen. Beste Voraussetzungen. Vor allem floegen die dort herum, wo ich den Kasten auch aufstellen möchte. Zwei Stellen habe ich, die ich als ideal ansehe und die durch die Literatur auch als gut/ideal beschrieben werden. Der Kasetn kommt in den Kleingarten, dort ist deutlich mehr Ruhe für die hübschen Dickerchen. Außerdem ist das Blütenangebot dort deutlich üppiger und meine Ernte hoffentlich grandios. :D


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@Grizzly im Garten
Durchsichtig muss die Klappe schon sein, sonst finden die Hummeln den Ausgang nicht gut. Kostet sie dann unnötig Energie.
Außerdem ist der Eingang die einzige Lichtquelle für den Bau.

Vielleicht etwas zurechtsäbeln aus diesen Plastikschälchen in denen Obst und Gemüse verkauft wird?
Evtl. Mehrlagig wg. Gewicht und an den Kanten rundum abgeklebt, damit diese nicht scharfkantig sind? *grübel*

Alternativ hätte ich hier noch massenweise Kopierfolien (diese durchsichtigen Folien zum Bedrucken) die könnte man vielleicht auch mehrlagig verwenden. *Schulter zuck*
Sind eigentlich sehr stabil, weiß allerdings nicht wie die UV-Beständigkeit ist. Könnte ich Dir schicken, falls Du es damit probieren möchtest.
 
Glückwunsch zu deinem selbst-gebauten Hummelhaus. Das hat bestimmt Arbeit gemacht.

Die Wachsmottenklappe sollte wirklich dicht abschließen. Da die Motte sonst doch leicht eindringen kann. In der Natur kommt nicht jedes Hummelnest zum Bruterfolg, vielleicht etwa 10-20 Prozent. D.h. das Geschlechtstiere entwickelt werden, die dann neue Staaten gründen können im nächsten Jahr. Bei besiedelten Hummelhäusern ist die Quote höher, z.b. wegen der dicht schließenden Klappe.

Ich habe das selbst beobachtet. Die Motte folgt dem Geruch und konnte nirgends eindringen, lief immer um den Eingang herum, konnte sich nicht durchzwängen. Ist ja sonst schade, wenn Du so einen Aufwand betreibst und dann ist das Nest tot.

Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass die Klappe als Lichtquelle dienen muss. Oft liegen Nester in bis zu 1,5 Meter Tiefe z.b. in Mauselöchern. Die Tiere orientieren sich dann vielleicht im letzten Teil, 20 cm, an der Helligkeit. Der Einlaufschlauch/-röhre in den Nistkarton sollte, wenn möglich auch nicht transparent sein.
Aber das steht ja alles schon im Hummelforum…

Eine durchsichtige Klappe ist für dich gut, da du sehen kannst, was auf der anderen Seite passiert. Und natürlich für die Hummelkönigin, die sieht das da ein „Mauseloch“ ist, wenn sie auf der Nestsuche ist. Hast Du auch einen Ameisenschutz angebracht? Ich nutzte einen Wassergraben, wie das Bayrische Haus auf dieser Seite.
Anbei ein anderer wichtiger Link.

Viel Erfolg! 😀
 
Danke :)

Ja, die Klappe schließt gut. Ich werde es mit der aktuellen Klappe versuchen, auch wenn diese nicht durchsichtig ist.

Gegen Ameisen "schütze" ich den Kasten nicht auch noch. Im Mäuseloch kommen alle möglichen Tiere heran, in dem Hummelkasten deutlich weniger Schädlinge oder "Nervensägen". Sollte ich mitbekommen, dass Ameisen ein Problem werden, werde ich für Abhilfe sorgen.

Ich bin gespannt, ob es klappen wird. :)
 
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