Kurze Frage – kurze Antwort

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 7425
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welche Art von Engerlingen
Es gibt für mich auch nur zwei Möglichkeiten. Entweder Maikäfer, oder Rosenkäfer.
Ich tippe eher auf den Rosenkäfer, da sie sich in reinem Humus befanden (wenn da keine lebende Pflanzen drinnen waren). Auch spricht die Körperform dafür. 'Nützling'.
Die Engerlinge des Maikäfers fressen eher an Pflanzenwurzel. 'Schädling'.
Alle Angaben ohne Gewehr, denn zu 100% kann ich es hier nicht sagen.
 
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An die Kenner der Criolla de Cocina.... Sind die hellen Flecken bei dieser normal?
 
Sieht für mich eher nach einer kleinen Wachstumsstörung aus.
Panaschüre aufgrund von Mutation auf Zellebene (soll heißen: auf die einzelnen Blätter begrenzt, statt die ganze Pflanze betreffend).

Solche länglichen Fraßspuren kenne ich nur von den Larven der Minierfliegen, aber dann müsste man am Ende der Spur ein schwarzes Pünktchen erkennen können, dort wo die Larve gerade ist oooooder ein Loch im Blatt sein, dort wo sie geschlüpf ist. Beides kann ich nicht erkennen.

Blattwespen können auch Fensterfraß verursachen (= ein Häutchen des Blattes bleibt stehen, nur die oberste Schicht wird abgenagt), aber dafür wiederum sind die Spuren zu blickdicht. Fensterfraß wäre durchsichtiger, ähnlich wie Transparentpapier.

Thripse könnten es vielleicht noch sein. Dann müsstest Du an der Blattunterseite an den hellen Stellen winzige schwarze Pünktchen finden (= die Kotspuren der Thripse). Sicherheitshalber mal unter die Blätter schauen.

Insgesamt würde ich bei Schädlingen aber eher erwarten, dass beieinanderliegende Blätter betroffen sind.
Für mich wirkt es aber eher so, als wären gleichaltrige Blätter an diversen Pflanzen betroffen. Das spricht dann mehr für ein zu diesem Zeitpunkt aufgetretenes Problem bei der Kulturführung.

Gerade bei Jungpflanzen kann ein bisschen Stress immer mal zu leichten Blattveränderungen führen, meistens verursacht durch Kleinigkeiten wie kurzzeitig zu viel Licht, zu warm, zu nass o. ä.
 
eine Frage zu BAsilikum:
in der kleinen Schale haben die meisten Pflanzchen inzwischen ihr 2. echtes Blattpaar gebildet, trotz gutem Licht sind die trotzdem recht lang gewachsen bis zu den Keimblättern.
Kann ich die beim pikieren tiefer setzen oder mögen die das nicht?
 
Wie Sandra schon schrub: Tieferlegen ist kein Problem. Schon des öfteren so gemacht, haben sich nicht beschwert, im Gegenteil.

Gruß,pica
 
HAha, jetzt hab ich 2 entgegen gesetzte Antworten, also scheint beides zu gehen :D
Schließ mich @Chilitiger und @PicaPica an. Basilikum wächst vor allem am Anfang stark unterirdisch, bildes viele dünne Wurzeln und oberirdisch recht wenig Blattmasse im Vgl. zu Chilis. Deshalb finde ich da ein frühes Pikieren auch sinnvoll (und tiefer setzen). Wichtig: ma besten nicht zu dicht setzen (beim pikieren), die Wurzeln der Pflanzen in einem Topf "verweben" sich auf dauer zu einem riesen Wurzelballen.
Dazu mag der sehr schnell auch ordentlich Futter, auch deshlab pikiere ich gern zeitnah, dann kommt er in die gleiche Erde wie Chili / Paprika / Tomaten, der mag ähnliche Verhältnisse (ist auch ein "guter Nachbar" im Garten).
 
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