Brot selbst backen

sebastianblei

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Hm, vielleicht sollte ich auch mal wieder Brot backen ...
Ich habe mich sehr an das No Knead Bread gewöhnt. Es ist ein Teig mit sehr wenig Hefe, den man lange kalt gehen lässt. Er wird einfach nur verrührt (nicht geknetet) und nach dem langen Gehen ein paar mal von außen nach innen zusammen geschlagen.
Gebacken wird im Gußeisentopf. Das Ergebnis war bisher immer perfekt.
90% meiner Brote mache ich so. :)
Brüh-/Quellstück, Mischen, Falten, wenig Hefe, Sauerteig … Ab geht’s. :)
 

Xiocolata

da Seda-Fan
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No Knead Bread

Für einen gußeisernen Bräter nehme ich:

1 kg Mehl (1050)
1/2 Teelöffel Trockenhefe
3 Teelöffel Salz
750-800 ml Wasser (abhängig vom Mehl)

Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen, dann Wasser dazugeben und verrühren, bis ein rudimentärer klebriger Teig entstanden ist.
Bei Zimmertemperatur abgedeckt mind. 12 Stunden gehen lassen (oder länger bei niedrigen Temperaturen), bis der Teig mit Bläschen übersät ist.
Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf 2-3 Mal von außen nach innen einschlagen. Ich lege es dann auf einem Küchentuch zurück in die gespülte Schüssel. Dann abgedeckt weitere 2 Stunden gehen lassen.
Den Bräter mit Deckel in den Ofen stellen und auf 250°C vorheizen.
Dann Deckel abnehmen, Teig hineingeben und Deckel wieder auflegen. 40 Minuten backen.
Deckel abnehmen und 10 Minuten weiterbacken.
das Brot auf einem Gitter abkühlen lassen.

Das Rezept stammt ursprünglich von Jim Lahey, Sullivan Street Bakery, New York City und wurde von mir leicht angepasst.
 

Chiliproject

Bhutcamp betreiber
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Unser Ofen wurde Mal wieder geheizt

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Apfelmus

Chiligrünschnabel
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Mein Sauerteig ist leider eingegangen, Urlaub und Montage, das war zulange ohne Brot backen.
Aber das machte gut satt. Sieht aber nicht ganz so gut aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lederhose

Habanerolecker
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Brot wurde auch gebacken. Herr Lederhose hat gehandlangert und mit dem hier erworbenem Wissen geprahlt. Frau Lederhose hat gelächelt und "es" (Brot backen) getan :laugh:
2021-11-21 Sauerteigbrote.jpg

Dem Herrn Lederhöschens Mittagspause ist für die nächste Woche gerettet! Was das "machen" angeht, muss er aber noch einiges lernen! :sorry:
Eigenes Brot ---> unbezahlbar !! :thumbsup:
 

sebastianblei

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Brot wurde auch gebacken. Herr Lederhose hat gehandlangert und mit dem hier erworbenem Wissen geprahlt. Frau Lederhose hat gelächelt und "es" (Brot backen) getan :laugh:
Anhang anzeigen 266075
Dem Herrn Lederhöschens Mittagspause ist für die nächste Woche gerettet! Was das "machen" angeht, muss er aber noch einiges lernen! :sorry:
Eigenes Brot ---> unbezahlbar !! :thumbsup:
Gratuliere. Sieht super aus. ;)
 

Pepperplant

Jalapenogenießer
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No Knead Bread

Für einen gußeisernen Bräter nehme ich:

1 kg Mehl (1050)
1/2 Teelöffel Trockenhefe
3 Teelöffel Salz
750-800 ml Wasser (abhängig vom Mehl)

Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen, dann Wasser dazugeben und verrühren, bis ein rudimentärer klebriger Teig entstanden ist.
Bei Zimmertemperatur abgedeckt mind. 12 Stunden gehen lassen (oder länger bei niedrigen Temperaturen), bis der Teig mit Bläschen übersät ist.
Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf 2-3 Mal von außen nach innen einschlagen. Ich lege es dann auf einem Küchentuch zurück in die gespülte Schüssel. Dann abgedeckt weitere 2 Stunden gehen lassen.
Den Bräter mit Deckel in den Ofen stellen und auf 250°C vorheizen.
Dann Deckel abnehmen, Teig hineingeben und Deckel wieder auflegen. 40 Minuten backen.
Deckel abnehmen und 10 Minuten weiterbacken.
das Brot auf einem Gitter abkühlen lassen.

Das Rezept stammt ursprünglich von Jim Lahey, Sullivan Street Bakery, New York City und wurde von mir leicht angepasst.
Ich habe es mal genau so gemacht.
Hab das Brot nicht aus dem Bräter heraus bekommen.
Verdammte S... 😡
 

Pepperplant

Jalapenogenießer
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Neeee, @sebastianblei
Eigentlich hatte ich Wasser wie immer gg 50-55%.
Gut geformt,stabil,ja vorgeheizt und Deckel.
Und dann dieser Mist.
Ich war so sauer.
Hätte ich mal das ganze Teil in Backpapier versenkt..
naja hätte,wenn und aber.
Den Bräter zu schrubben hat auch gedauert..
Was ich manchmal mache,
den Teigling in Backpapier einschlagen,
quasi im "Backpapierschlauch" 2x oben und je 1x seitlich
mit Klammeraffen geklammert.
Wenn der Teigling aufgeht,
reißt irgendwann die Klammerung.
Ich mach das,weil ich nur einen Gasherd (Unterhitze) habe.
In den letzten 25-30 min.kommt die Sprühflasche zum Einsatz.
Gruß Uwe
 

Pepperplant

Jalapenogenießer
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Ich hab grad n niegelnagelneuen Gasherd bekommen.
Eben auch nur Unterhitze.
Da fängt meine Testung fast von vorne an.
Mit dem neuen Gasherd werden grad Brötchen noch nicht wie vorab.
3x gemacht,es wird langsam,aber das perfekte Brötchen war noch nicht dabei.
Vorheizen 250 Grad,
Dann hab ich die Einschubhöhe variiert.
Hab Dinkel 1050 statt 550er genommen.
Wenn es oben grad so "Farbe" nimmt
Ist es unten für mich zu knackig.
Hab versucht auf Pizzablech 28cm
zu backen.
Jaaa..Geht,aber wir wollen ja PERFEKT.
Aber aufgeben ist keine Lösung.
Gruß Uwe
 

trekkinggips

Helmbefreier
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@Pepperplant Ich habe das gleiche Problem, nur Gasofen. Daher backe ich auch so weit oben wie möglich und bevorzugt im gußeisernen Topf. Und provilaktisch grundsätzlich nur mit Backpapier. Deine Eintütmethode hört sich gut an, werde ich mal versuchen. :thumbsup:

Aber von so schönen knusprigen, braunen Broten kann man mit G-Herd nur träumen....
 
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