Corona und die Folgen


Maja

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@Gigglebug

Anderen Wissenschaftsfeindlichkeit unterstellen ist eine Deiner Spezialfähigkeiten. Das habe ich schon in mehreren Beiträgen in diesem Faden feststellen können.

Im übrigen habe ich meine Meinung zum Thema deutlich formuliert. Und Dir gönn ich Deine.
 

Gigglebug

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Du scheinst ja ein persönliches Problem mit Studien und Wissenschaft zu haben, dass du so darauf rumreitest mit Spitzen wie "dass es die dazu ja wohl auch gäbe" oder "dass ich mehr im wirklichen Leben schauen soll". ;)
 

HatchChileFestival

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@Gigglebug

Anderen Wissenschaftsfeindlichkeit unterstellen ist eine Deiner Spezialfähigkeiten. Das habe ich schon in mehreren Beiträgen in diesem Faden feststellen können.

Im übrigen habe ich meine Meinung zum Thema deutlich formuliert. Und Dir gönn ich Deine.
Naja, wenn es bei Dir nicht so ist mit der Wissenschaftsfeindlichkeit - dann freut mich das.

Aber Dein Satz weiter oben
Aber da haste bestimmt auch Studien darüber, gell?
drückt ja doch eine Verachtung bzw. das Lächerlichmachen von Studien aus. Also lag der Gedanke "Wissenschaftsfeindlichkeit" nicht fern. Sollte es bloß eine ungeschickte Formulierung gewesen sein, die aus einer Emotion heraus entstand ... alles gut.

Ansonsten bin ich auch so ein "Studienheini". Denn was haben wir denn sonst an brauchbaren Infos?

  • Facebook, Tiktok und Konsorten?
  • Meinungen in Foren?
  • die glorreichen Fehleinschätzungen von Politikern jeder Couleur?
  • Wissen aus Talkshows?
  • Geschwurbel des Nachbarn?
  • Verschwörungstheorien, professionell vorgetragen von Leuten, die damit Geld machen?
  • Nur Aufbereitetes aus TV und Zeitungen etc.?
  • Fakten von interessierter politischer Seite, egal ob rechts, links oder sonstwas?
Ich halte nichts davon, mein Wissen auf obige Quellen zu beschränken. Sogar Dinge, die meine eigene (evtl. vorgefertigte) Meinung stützen, versuche ich zu verifizieren - zumindest dann, wenn es wichtig ist. Auch Aussagen, die zwar "meiner Seite des Denkens" zuzuordnen sind, stelle ich grundsätzlich in Frage.

Ein Beispiel ist z.B. für mich der Umgang mit AstraZeneca gewesen, das jetzt völlig unter den Tisch gefallen ist. Dies als völlig "gleichwertigen" Impfstoff hinzustellen, hielt ich damals für einen großen Fehler. Denn jeder, der Studien lesen konnte wusste, dass es gelogen war. Das nur mal als kleines Beispiel für kritisches Denken, das Jeder in dieser Situation etwas anwenden sollte ... dann kehrt vielleicht wieder etwas mehr Vernunft statt geistiger Blockbildung ein.
 

Gigglebug

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Richtig, bei Astra wäre es korrekt gewesen zu sagen dass es immer noch ein guter Impfstoff ist (beispielsweise durchaus mit höherer Effektivität als so manches Jahr der Grippeimpfstoff) aber eben nicht gleichwertig wie Moderna oder Biontech.

Da es zu dem Zeitpunkt ja aber einen eklatanten Mangel gab, war es dennoch sinnvoll auch etwas "gutes" zu nutzen wenn es das "sehr gute" in dem Umfang zu dem Zeitpunkt nicht gab. Denn gut ist zwar schlechter als sehr gut aber immer noch besser als gar nix.

Stichwort Aussprechen (unangenehmer) Wahrheiten.

Aufbereitete Studienergebnisse zu lesen ist ja auch keine Schande, es möchte sich eben nicht jeder mit dem original beschäftigen. Ich finde sowas immer interessant und ich hab auch mit dem vielfach verwendeten Fachenglisch kein großes Problem. Ist ja aber nicht überall gegeben, manch einer interessiert sich einfach nicht dafür die trockenen Zahlen zu studieren, da habe ich auch volles Verständnis für. Aber auch bei den aufbereiteten Informationen (die ja trotzdem inhaltlich das wichtigste wiedergeben) muss man natürlich darauf achten wo es herkommt. Anders ausgedrückt ist es natürlich nicht das selbe wenn etwas beim ARD oder so kommt oder wenn es die Bild oder so schreibt.

Ansonsten bin ich voll bei dir @HatchChileFestival

Bei Politikern ist das leider so eine Sache. Die sind meistens nicht vom Fach. Lauterbach ist Virologe und seine Einschätzungen zum Thema Corona waren entsprechend auch in der Regel recht akkurat. Merkel ist zwar keine Medizinerin aber Physikerin. Als solche ist sie durchaus in der Lage mathematische Modelle und Statistiken und Prognosen nachvollziehen zu können auch wenn die tiefe Kenntnis der Medizin fehlt. Dafür war ihr Kanzleramtschef aber beispielsweise selber Mediziner. Das heißt auch da war die Kompentenz grundsätzlich vorhanden, was man auch gemerkt hat als Merken vergangenen Herbst völlig klar war was im Winter passieren wird und sie entsprechend teilweise sehr wütend oder verzweifelt klang, die Ministerpräsidenten aber in den Bund-Länder-Runden jegliche Maßnahmen verwässert haben und diese dann auch hinterher nur unzureichend umgesetzt haben.

Bei ettlichen anderen Politkern ist es eben wie beim Querschnitt der Bevölkerung, wenn ein Koch versucht Medizin zu erklären wird das in der Regel eben nix.
 
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HatchChileFestival

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Da es zu dem Zeitpunkt ja aber einen eklatanten Mangel gab, war es dennoch sinnvoll auch etwas "gutes" zu nutzen wenn es das "sehr gute" in dem Umfang zu dem Zeitpunkt nicht gab. Denn gut ist zwar schlechter als sehr gut aber immer noch besser als gar nix.

Ganz genau. Habe ich auch damals bereits hier so gesagt, wie in den Tiefen des Forums sicher noch zu finden. Vor allem - man hätte ehrlich sagen müssen: wenn ihr jetzt nicht in eine Prio-Gruppe fallt, habt ihr 2 Möglichkeiten. 1) Warten, bis der "gute Stoff" verfügbar ist und damit riskieren, inzwischen an Covid zu erkranken 2) Jetzt mit AZ impfen und damit trotzdem mit hoher Wahrscheinlichkeit einen üblen Verlauf der Krankheit ausschliessen, möglicherweise sogar ganz die Infektion zu verhindern und das 2-3 Monate früher.

Die tatsächliche Vorgehensweise bestätigte aber die "Verdachtsmomente" gegenüber allem, was die ansonsten glaubwürdigen Personen sonst noch sagten. Und das war völlig unnötig.

Allerdings muss man sich auch erinnern: es war zu Anfang der AZ-Krise absolut nicht absehbar, wann die letzten 18-jährigen ein Impfangebot bekommen würden. Man ging ja damals weitestgehend davon aus, dass eine ca. 80%ige Impfquote durchaus realistisch wäre. Auch ich war in der Euphorie gefangen, dass vielleicht Covid durch die völlig unerwarteten Impfstoffe zumindest in D bis zum kommenden Herbst einigermassen unter Kontrolle ist und dass nicht das passieren wird, was jetzt los ist. Tja, ich dachte immer wieder, ich wäre eher zu sehr ein Schwarzseher. Aber da war ich leider vergleichsweise unheimlich optimistisch, wird mir nicht mehr passieren.

Aufbereitete Studienergebnisse zu lesen ist ja auch keine Schande, es möchte sich eben nicht jeder mit dem original beschäftigen. Ich finde sowas immer interessant und ich hab auch mit dem vielfach verwendeten Fachenglisch kein großes Problem. Ist ja aber nicht überall gegeben, manch einer interessiert sich einfach nicht dafür die trockenen Zahlen zu studieren, da habe ich auch volles Verständnis für. Aber auch bei den aufbereiteten Informationen (die ja trotzdem inhaltlich das wichtigste wiedergeben) muss man natürlich darauf achten wo es herkommt. Anders ausgedrückt ist es natürlich nicht das selbe wenn etwas beim ARD oder so kommt oder wenn es die Bild oder so schreibt.

Völlig Deiner Meinung. Allerdings würde ich mal davon ausgehen, dass jeder halbwegs gebildete Mensch in Mitteleuropa gelernt hat Dinge, die unglaublich klingen, erst mal zu prüfen. Also, wenn mir einer was von Nanopartikeln im Impfstoff, Verlust der Fruchtbarkeit usw. erzählt und das auch noch in Bild oder (viel) schlimmer Telegram etc., dann sollte ich auch mal wirklich ein paar Studien ansehen, bevor ich diesen geistigen Dünnpfiff "share".

Und nein, nur ein Nerd wie wir beiden liest auch ganze Studien. Aber die "Abstracts" reichen i.d.R. völlig, um aus berufener Quelle das Wesentliche zu lesen. Als Normalmensch braucht man auch das nur dann zu tun, wenn man den "diktatorischen Fake-Government-News" so sehr mißtraut, dass man keiner Süddeutschen Zeitung, ARD o.ä. glaubt.

Aber ich verlange schon von Menschen, die ich respektieren soll, dass sie kein Verschwörungsgeschwurbel verbreiten, ohne auch nur den Versuch zu machen, vernünftige Quellen für diese monströsen Behauptungen zu finden.

Bei Politikern ist das leider so eine Sache. Die sind meistens nicht vom Fach. Lauterbach ist Virologe und seine Einschätzungen zum Thema Corona waren entsprechend auch in der Regel recht akkurat. Merkel ist zwar keine Medizinerin aber Physikerin. Als solche ist sie durchaus in der Lage mathematische Modelle und Statistiken und Prognosen nachvollziehen zu können auch wenn die tiefe Kenntnis der Medizin fehlt. Dafür war ihr Kanzleramtschef aber beispielsweise selber Mediziner. Das heißt auch da war die Kompentenz grundsätzlich vorhanden, was man auch gemerkt hat als Merken vergangenen Herbst völlig klar war was im Winter passieren wird und sie entsprechend teilweise sehr wütend oder verzweifelt klang, die Ministerpräsidenten aber in den Bund-Länder-Runden jegliche Maßnahmen verwässert haben und diese dann auch hinterher nur unzureichend umgesetzt haben.

Bei ettlichen anderen Politkern ist es eben wie beim Querschnitt der Bevölkerung, wenn ein Koch versucht Medizin zu erklären wird das in der Regel eben nix.
Ich bin gespannt, wie das mit Lauterbach weitergeht. Ich finde es absolut richtig, ihn zum GM zu machen. Aber ich befürchte, dass ihm sowohl in den unteren Etagen des Ministeriums als auch von Seiten der Ampel viele Steine in den Weg gelegt werden. Ich hoffe, dass ich zu sehr "schwarz sehe".

Was ich den anderen Politikern vorwerfe: die haben riesige Stäbe von Staatssekretären und sonstigen Helfern. Es liegt an ihnen, wenn sie nach fast 2 Jahren Pandemie immer noch auf Dumpfbacken hören. Es hat sich doch inzwischen längst rausgestellt, wie oft z.B. Janssens (Intensivmediziner) und Drosten Recht hatten. Und wie falsch alle Freedom Day-Verkünder etc. lagen. Im März/April 2020 hatten sie noch eine Entschuldigung, seit dem Winter 20/21 sicher nicht mehr.

Ja, auch Drosten, Lauterbach und Fauci hatten nicht immer zu 100% Recht. Aber deren kleine Fehler kosteten keine Menschenleben oder schwere Erkrankungen in hoher Zahl.
 

Gigglebug

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Das Problem bei Astra war im Sommer auch, dass eben jeder der Meinung war dass für ihn nur der Ferrari in Frage kommt und es eben gar nicht in Betracht gezogen wurde ggf. auch erst mal den VW zu nehmen.

Quelle: Bekannte von mir die in ner Arztpraxis arbeitet und die teilweise heftig angekackt wurde wenn sie Leuten vorschlug doch Astra zu nehmen weil sie dann sofort dran kämen. Erstens was bildet sie sich ein Astra vorzuschlagen und zweitens wenn sie nun schon anruft und nen Termin (mit Astra) anbietet hat sie gefälligst auch nen Termin mit Biontech zu ermöglichen!

Bei Gründen wie bereits vorhandener Blutgerinnungsstörung (oder in der Familie die Neigung), Allergien ect. pp. hätte ich das ja verstanden, aber das war ja oft so, dass da wirklich gesagt wurde dass man für sich nur das beste akzeptiert.
 

HatchChileFestival

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Das Problem bei Astra war im Sommer auch, dass eben jeder der Meinung war dass für ihn nur der Ferrari in Frage kommt und es eben gar nicht in Betracht gezogen wurde ggf. auch erst mal den VW zu nehmen.

Gut, ich bin da auch tlw. schuldig. Allerdings hatte ich gerade eine heftige Diabetes entwickelt und noch einige Zusatzfaktoren, die Thrombosen jeder Art stark begünstigten. Weswegen ich mich absolut und bewusst gegen AZ entschied. Wäre ich 20 Jahre jünger gewesen, wäre AZ für mich damals kein Thema gewesen - lieber 2 Monate vorher sicher als 2 Monate später vielleicht krank oder tot. Und damals hätte ich noch meine Eltern anstecken können, was für mich ein weiterer Grund für früheres AZ gewesen wäre.

Quelle: Bekannte von mir die in ner Arztpraxis arbeitet und die teilweise heftig angekackt wurde wenn sie Leuten vorschlug doch Astra zu nehmen weil sie dann sofort dran kämen. Erstens was bildet sie sich ein Astra vorzuschlagen und zweitens wenn sie nun schon anruft und nen Termin (mit Astra) anbietet hat sie gefälligst auch nen Termin mit Biontech zu ermöglichen!

Bei Gründen wie bereits vorhandener Blutgerinnungsstörung (oder in der Familie die Neigung), Allergien ect. pp. hätte ich das ja verstanden, aber das war ja oft so, dass da wirklich gesagt wurde dass man für sich nur das beste akzeptiert.

Ja. Die Anspruchshaltung. Die ist ja auch jetzt wieder bei Erstimpflingen zu sehen, die sich vor der Kamera darüber auslassen, welche Unverschämtheit es ist, dass sie jetzt in einer langen Schlange stehen. Dabei hatten sie den ganzen Sommer/Herbst Zeit sich impfen zu lassen. Nur jetzt kann es plötzlich nicht schnell genug gehen. Ich habe auch in meinem Leben Fehler gemacht. Aber ich war dann kleinlaut/verschämt. Das scheint heutzutage anders zu sein ...
 

Gigglebug

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@HatchChileFestival das ist ja aber ein konkreter medizinischer Grund. Bei mir liegt beispielsweise auch eine Blutgerinnungsstörung vor (diagnostiziert und inklusive vorheriger Thrombose), weswegen meine Ärztin mir sogar ein Attest schrieb. Aber das war ja bei den meisten nicht der Fall.

Aber ich hätte, wenn abzusehen wäre, dass es keine Alternativen im zeitlichen Rahmen gibt dennoch Astra genommen.

Bei meiner Freundin in der Praxis waren diese Anspruchsbehafteten übrigens vornehmlich die Alten Weißen Männer (die also von der Thrombosegefahr am wenigsten betroffen waren), ja so stereotyp war das teilweise wirklich, ist ja anhand der Akte zu belegen. Viele jüngere waren froh und dankbar doch so schnell jetzt nen Termin zu bekommen weil sie viel später erst damit gerechnet hatten.

Dass die Vektorimpfstoffe weniger lang wirken konnte man dann ja auch an Studien sehen, weswegen jetzt bei Johnson und Astra ja empfohlen wird mit mRNA nachzuimpfen.
 

Maja

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Ok, ein letzter Beitrag hier.

Studien aus anderen Lebensbereichen zugunsten von Corona-Studien zu ignorieren, ist ebenfalls wissenschaftsfeindlich. Und dumm obendrein.

Dachdecker, Köche oder andere Dienstleistungsberufe zu diffamieren ist menschenfeindlich und zeigt eine gewisse Überheblichkeit auf.

Genauso wie absurde Vergleiche mit Sicherheitsgurten und roten Ampeln, wohlwissend dass der Einbau eines Überrollbügels (=Impfung) ebenso zu Verletzten und Toten führt, wenn dann eben nicht mehr auf die allgemeingültigen Sicherheitsregeln geachtet wird (=2G-Freiimpfungen)

Gerade was die Köche betrifft, so können Beschäftigte aus dieser Branche ganz genau erklären, was es bedeutet, unter zweifelhaften Corona-Maßnahmen zu leiden. 6 Monate nicht arbeiten zu dürfen, weil man aus welchen Gründen auch immer und trotz Ausarbeitung und Einhaltung von Hygienekonzepten als Pandemietreiber eingestuft wurde.

Vielleicht wäre es doch angebracht, einen Blick über den Tellerrand zu wagen und zu realisieren, was da draußen ab geht.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine besinnliche und gesunde Adventszeit. Und lasst Euch nicht kirre machen.
 

Gigglebug

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@Maja wo diffamiere ich andere Berufe wenn ich sage dass ich diese nicht bitte andere Dienstleistungen zu verrichten als die wo sie qualifiziert sind?

Mein Frisör kann der am besten qualifizierte Frisör im ganzen Land sein. Aber er ist eben nicht dafür qualifiziert ein Dach zu decken oder eine Wand zu tapezieren (jedenfalls nicht besser als jeder andere Laie auch). Das setzt ihn in seiner Qualifikation als Frisör ja nicht herab. Und das diffamiert ihn in seinem Feld auch nicht. Es konstatiert lediglich, dass er auf einem bestimmten Feld qualifiziert ist ( wie jeder andere der eine Berufsausbildung hat oder ein Studium oder was auch immer übrigens auch) und nicht auf allen anderen Feldern. Und das ist nunmal eine Tatsache.

Ich kann auch als Hobby-Schneiderin ein Kleid zusammen nähen. Aber ich bin keine gelernte Schneiderin, das wird man an meiner Arbeit immer sehen, das ist auch völlig OK so, ich bin eben nicht dazu ausgebildet ein Kleidungsstück in der gleichen Qualität herzustellen. Gleichzeitig wird die gelernte Schneiderin, die geniale Kleidungsstücke machen kann, mit meinem Forschungskrempel vermutlich erst mal nicht viel anfangen können, dafür ist sie eben wiederum nicht ausgebildet. Das ist in einer komplexen und daher zwangsweise arbeitsteilig funktionierenden Welt einfach so. Niemand kann auf allen Gebieten Experte sein, das würdigt aber keinen Menschen herab, da jeder gleichzeitig irgend etwas hat in dem er sehr wohl Experte ist. Problematisch wird es aber wenn man Experte auf einem Gebiet sein will für das man gar nicht ausgebildet ist.

Dass 2G jetzt auch nicht das allerbeste ist bestreitet übrigens auch keiner, besser wäre es alle zu testen. Dass geimpft aber immer noch besser als nicht geimpft ist, was das Risiko angeht zu erkranken und ggf. zu sterben ist dennoch eine Tatsache. Denn wir sehen genau das in den Krankenhäusern dieses Landes. Kannste jeden Pfleger auf ner ITS fragen.

Und auch dass die Einschränkungen des Lebens hart waren und sind bestreitet keiner. Ich kann meinen Beruf auch nicht so ausführen wie ich das gerne möchte. Das ist Mist, aber während einer Pandemie eben nicht anders möglich.
 
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@Gigglebug
is es jetzt eine globale katastrophe oder eine globale krise???
der unterschied is doch gewaltig!

und nein ist es nicht! 5 mio klingt erstmal sehr viel, in prozent von ca 8 mrd sind das gerade mal 0,06%

allein in europa sterben jedes jahr ca 5 mio menschen!
weltweit sterben jährlich ca 50-60mio davon gut 9 mio an herz kreislauf erkrankungen, 6 mio an schlaganfällen, ca 5 mio an lungen- und atemwegserkrankungen usw usw… auch keine katastrophe bzw krise
bei wikipedia findet man zu hungertoten die zahl von jährich ca 30-40 mio das nenn ich katastrophe!

aber wenns einen nicht selber betrifft… dann sieht man andere globale katastrophen bzw krisen vor denen man selbst angst hat!
Obwohl man hier im warmen sitzt, arbeit hat oder anderweitig abgesichert bzw versorgt ist, jederzeit genug zu essen hat, jederzeit ärztliche versorgung, unbegrenzt zugang zu sauberen trinkwasser, strom, internet, sich jederzeit jeden mist online bestellen und liefern lassen kann, jederzeit in urlaub fahren bzw fliegen kann, sogar die müllabfuhr kommt in dieser globalen katastrophe noch regelmässigect ect

wenn das alles mal nichtmehr funktioniert, dann sprich von einer globalen katastrophe…

ich muss jetzt aufhören sonst schreib ich mich hier noch in rage
 
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HatchChileFestival

Chilitarier
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Genauso wie absurde Vergleiche mit Sicherheitsgurten und roten Ampeln, wohlwissend dass der Einbau eines Überrollbügels (=Impfung) ebenso zu Verletzten und Toten führt, wenn dann eben nicht mehr auf die allgemeingültigen Sicherheitsregeln geachtet wird (=2G-Freiimpfungen)

Das verstehe ich nicht. Sicherheitsgurt = Einschränkung der Freiheit (war übrigens damals eine ähnliche Diskussion, nur nicht so massiv und aggressiv geführt). Parallele: mit Sicherheitsgurt gibt es einzelne Tote, die es ohne nicht gibt = Feuer. Ohne Sicherheitsgurt gibt es viele Tote = Leute werden aus Autos geschleudert usw.

Impfung bzw. Impfpflicht = Einschränkung der Freiheit. Mit Impfung gibt es einzelne Impfschäden, auch sehr vereinzelt Tote. Ohne Impfung gibt es viel mehr schwer Kranke - Long Covid, Überfüllung der ITS, viel mehr Tote, Kolateralschäden, weil z.B. Krebskranke nicht (rechtzeitig) operiert werden können und vor allem weil auch vermehrt Leute angesteckt werden, die sich entweder gar nicht oder nur unzureichend durch Impfung schützen können (Beispiele: Vorerkrankte, Alte, wenige Fälle von Leuten, die nicht geimpft werden können und auch Kinder, die zwar kaum sterben, aber in selteneren Fällen Long Covid entwickeln können).

Also, wo bitte ist der Vergleich mit Sicherheitsgurten denn so absurd? Ich kann mich noch gut an die damaligen Diskussionen erinnern ...
Die Einführung einer Gurtpflicht stieß in vielen Ländern auf heftigen Widerstand. Die nicht sanktionsbewehrte Gurtpflicht auf Vordersitzen in der Bundesrepublik Deutschland ab 1. Januar 1976 traf auf den großen Widerstand vieler Autofahrer, obwohl sie bereits im Einführungsjahr mehr als 1500 Leben gerettet habe.[
(aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsgurt)

Ich sehe da durchaus Parallelen. Auch wenn das heute viel schlimmer ist - weil man Andere mit reinzieht durch Ansteckung und weil die Zahlen viel höher sind. Insofern wäre es viel eher zu verstehen, wenn jemand gegen die Gurtpflicht wäre, weil er ja nur sich selber (und die Krankenkasse) schädigt. Aber das ist gottseidank kein Thema mehr.

@Gigglebug
is es jetzt eine globale katastrophe oder eine globale krise???
der unterschied is doch gewaltig!

und nein ist es nicht! 5 mio klingt erstmal sehr viel, in prozent von ca 8 mrd sind das gerade mal 0,06%

Ah, warum regen wir uns dann überhaupt über so Sachen wie den 11. September oder gar den Berliner Weihnachtsmarkt auf?

Das sind gerade mal wieviel Promille?

Und ja, es gibt noch viele andere weltweite Probleme.

Aber wenn durch Vernunft von den o.g. 5 Mio. (die Zahl ist übrigens nach Meinung vieler viel zu tief, weil in armen Ländern meist überhaupt nicht geprüft wird, ob jemand an Covid gestorben ist) mehr als 1-2 Mio. bisher und 90% in Zukunft verhinderbar wären, tja, dann nenne ich das mehr als eine "Krise".

Es ist auch für mich schlimm, dass wir einen Überfluß an Impfstoffen haben, der von Querulanten (womit ich die Verschwörungstheoretiker und Nazis meine) schlechtgeredet wird und in der 3. Welt fehlt.
 

Chiliproject

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Angst!!!

Ja beide "Lager" haben Angst.

Die einen vor der Krankheit- Impfung ist ungefährlich.
Die anderen vor der Impfung- Krankheit ist nur für Risiko Gruppen gefährlich.

Viele in beiden Lagern haben dazu noch Existenzängste.

Die Schwierigkeit ist nun die Ängste der anderen zu akzeptieren und auch die Verharmlosung der gefahren ( Krankheit und Impfung) zu verstehen. Da meiner Meinung nach die Verharmlosung nur das Ergebnis der Angst vor..... Ist

Nur wenn wir der "Gegenseite" respektvoll zuhören und ihre Ängste akzeptieren wird die Gesellschaft einen Weg finden diese Krise friedlich zu meistern.
Derzeit dreht sich aber die Spirale in die Richtung Radikalisierung ( auf beiden Seiten)

Ja ich bin Impf Befürworter und würde es gut finden wenn alle die sich impfen lassen können das auch machen . Doch leider ist es nicht so.
Die Frage ist wie kann ich Menschen die Ängste vor der Impfung haben davon überzeugen.
Meiner Meinung nach nur wenn wir ihre Meinung akzeptieren und der bitte, informiert euch bei denen die sich auskennen!

Also meine bitte: macht einen Termin bei eurem Hausarzt des Vertrauens, notiert euch alle eure Bedenken vorab und fragt dann....
 
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Gelöschtes Mitglied 22397

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Ah, warum regen wir uns dann überhaupt über so Sachen wie den 11. September oder gar den Berliner Weihnachtsmarkt auf?
was völlig anderes wenn ein paar irre im glauben fehlgeleitete meinen sie müssen in ihrem religiösen wahn andere menschen töten das hat mit dieser sache hier absolut überhaupt nichts zu tun
 
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