Die geringe Flaschenzahl deutet auf ein kleines Fass hin. Das beschleunigt den Reifeprozess erheblich, so dass auch nach den drei Jahren Mindestlagerung ein guter Tropfen entstehen kann. Ähnlich gehen sie in Zorge beim Glen Els auch vor. Nur schon etwas länger mit guten Kritiken und Kommentaren von Testern.
Richtig vorgegangen kann nach drei Jahren ein besserer Whisky entstehen, als im großen schottischen Standardfass
Der Deutsche Whisky steht noch am Anfang, die geringen Flaschenzahlen kommen daher, das so gut wie kein Erzeuger die Mengen produzieren kann, aufgrund der Lagerkapazitäten. Die müssen recht junge Whiskys verkaufen um Gewinn zu machen und erst mal ins Unternehmen investieren Slyrs ist da gerade Vorreiter und investiert jetzt in Lagerhallen wo sie Whiskys über Jahre lagern können. Vor 2 Monaten hatten sie eine kleine Anzahl von einem 12 Jährigen verkauft die Flasche kostete über 200 Euro und war innerhalb kurzer Zeit vergriffen.
So kleine Unternehmen wie in der Zeitung werden zu 90% nur drei Jahres Whiskys verkaufen und eventuell 10% länger lagern was aber eine unebeudente Menge ist und dann nicht bezahlbar.
Whisky ist immer Geschmackssache, aber ich denke egal in welchem Fass kommt ein drei Jahre alter Whisky nicht an einen 10ner oder höher ran.
Ich hab selber hier einen Slyrs und einen Dreier aus dem Vogelsberg, sind nicht schlecht, aber im Vergleich doch noch sehr rack bzw scharf. Aber wer weis was in ein paar Jahren für tolle Whiskys aus Deutschland kommen.