Kurze Frage – kurze Antwort

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 7425
  • Erstellt am Erstellt am
@Asturiano eine Frucht mit Schirm wiegt bei mir ~6g. Wenn ihr da 1kg/Woche von einer Pflanze zieht, bin ich ganz neidisch.
Hab nur eine im 20L Kübel. Die Pflanze ist riesig und hat auch sehr viele Früchte. Würde aber jetzt auch deutlich größere Töpfe empfehlen. Gedüngt habe ich sie wie Tomaten und Chilis.
 
hier ein aktuelles Bild von heute morgen... 4 Pflanzen, weit über 2,50m hoch und von links nach rechts mehr als 6 Meter breit..inzwischen ist Yoda überwuchert...die 4 Blockpaprikas haben schon Physalis-Baldachin und rechts die Chilis bekommen kein Regen mehr ab :D ........das ist auch der Grund, warum ich nächstes Jahr woanders die Physalis hinstellen muss, da diese Größe meine Frau doch etwas sehr verärgert hat und derweil die halbe Terasse in ANspruch nimmt :D

Physalisurwald.png
 
Hast du da nen Vergleich mit stark gedüngten Physalis.
Hatte die letzten Jahre stark gedüngt und viel mehr Ertrag als heuer, mit kaum Düngung...
Ich würde sagen es kommt etwas auf die Zeit der Düngung an. Und „stark und wenig“ ist auch immer Ansichtssache. Als junge Pflanze ist meiner Meinung nach gutes düngen sinnig, dann zum fördern der Blüten etwas einstellen damit nicht alles Blattmasse geht. Sind viele Blüten da kann auch wieder gedüngt werden. So in etwa und nach Gefühl habe ich es gemacht. ;)
 
Meine stehen auch im Freiland und bekommen ab Mittags vollsonne. Ist aber ein sehr schwerer Boden. Ich werd dem mal nen Sack Blumenerde untermischen und mein gekauftes Saatgut durch welches aus einer Supermarkt Frucht ersetzten.
Also geschmacklich sind die mit gekauften nicht zu vergleichen.
 
Und „stark und wenig“ ist auch immer Ansichtssache.
Ich kann das schon konkretisieren, ich düngte sie wie Rocotos, ~2g/L Hakaphos Soft Spezial.
Dieses Jahr war ich aus diversen Gründen sehr nachlässig mit dem Düngen, die Physalis wurden vielleicht 4-5x gedüngt, mit 1g/L.
Die Pflanzen wurden in etwa gleich groß wie letztes Jahr, nur eben mit viel weniger Ertrag, obwohl es sogar Stecklinge vom letzten Jahr sind, also identische DNA.

sinnig, dann zum fördern der Blüten etwas einstellen damit nicht alles Blattmasse geht. Sind viele Blüten da kann auch wieder gedüngt werden. So in etwa und nach Gefühl habe ich es gemacht.
Meiner Erfahrung nach kann man Physalis wie Tomaten und Chilis behandeln, die wachsen, blühen und fruchten gleichzeitig.
 
Hast du da nen Vergleich mit stark gedüngten Physalis.
hab ja ANfang des Jahres gesagt ich wollte mal ausprobieren.... die 5. Physalis hab ich immer im gleichen Rhytmus gedüngt wie die Chilis & Paprikas....sie hat zwar sehr dicken Haupttrieb und die Y-Verzweigung ist auch dick aber kaum bis wenige Tribe die von unten kamen, bzw. wenig Verästelungen an den Ästen aber recht wenig Früchte, da sich immer nur Früchte an den Gabelungen, bzw. Verästelungen bilden...

die 4 großen hab ich so ähnlich wie @LordDraven7584 gedüngt...am Anfang regelmäßig bis die erste große Y-Verzwigung kam mit den ersten Blüten...dann erst wieder, wenns sichtbar gelb wurde...dabei ist mir aufgefallen, das sich viel mehr Nebentriebe & Äste gebildet haben als bei der gleichalten gedüngten Pflanze....jede Pflanze hat unten am Stamm ca. 5-8 große Triebe und dann haben sich im Verlauf an quasi jeder STelle, wo ein Blatt gelb geworden ist und abgefallen ist sich ein neuer starker Trieb gebildet der wiederum sofort anfing Blüten und Nebenverzweigungen zu bilden
 
Das würde ja dann auch für nen Rückschnitt sprechen um einen buschigeren Wuchs zu bekommen.
das macht die in der Tat auch so, ist mir aufgefallen bei Trieben die der Wind abgebrochen hat, bzw. ich durch unachtsames gegenlaufen abgebrochen habe...meisten bildet sich an der Bruchstelle, bzw. am nächsten Knotenpunkt darunter direkt ein neuer Trieb (brechen eh gerne an der Übergangsstelle vom Knotenpunkt)

je buschiger und dichter die ganzten Äste und Blattwerk umso weniger Bruch entsteht bei Sturm oder stürmischen Böen..die winden sich zwar dolle und biegen sich arg, aber es wird weniger die Belastungsgrenze erreicht,weils sie sich gegenseitig stützen und schützen, als wenn nur wenige Triebe da sind, bzw. weit auseinander...
 
Was macht ihr mit grünen, nicht ausgereiften Rocotos?

Ich habe hier noch kiloweise Beeren an den Pflanzen hängen und nun droht der erste Frost.
 
Zurück
Oben Unten