Nützling oder Schädling? - Bilder im ersten Beitrag!

Soccer_1099

Ohne Kunstlicht
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Ich habe nochmal eine kleine Rückfrage. Bei ein paar Keimlingen hab ich in der oberen Erdschicht ein paar kleine Viecher gesehen. Sie sind weiß, eher länglich, klein und relativ flott. Es war mir nicht möglich nen Bild zu machen. Die Keimlinge stehen trocken und komplett isoliert von anderen Hauspflanzen. Das Fenster ist immer zu also kann von draussen nichts reingekommen sein. An den Pflanzen selbst kann ich keinen Schaden ausmachen. Sie sind noch sehr klein d.h. sie arbeiten grade am ersten Blattpaar. Kann das irgendein Schädling sein? Aus dem Startpost habe ich nichts wiedererkannt. Danke.

Edit: Laut Google wohl Springschwänze. Da würde ich jetzt erstmal nichts machen, oder? Oder kann das auch was anderes sein?
 
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HatchChileFestival

Chilitarier
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Ohne Foto geht da keine endgültige Bestimmung. Flink passt aber zu Springschwänzen. Ein Foto kannst Du machen, in dem Du in eine Sprühflasche Alkohol (Brennspiritus, Isopropylalkohol oder ein anderer kräftiger Alkohol) tust und ein Viech damit einsprühst. Das bleibt dann gelähmt und lässt sich 1-2 Minuten lang gut fotografieren.
 

Soccer_1099

Ohne Kunstlicht
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Dafür müsste man eins aber erstmal richtig erwischen :facepalm: .
Was könnte es denn rein theoretisch noch sein? Optisch würde ich momentan schon an Springschwänze glauben. Totes organisches Material was sie fressen könnten wäre schon genug vorhanden in der Erde.
 

HatchChileFestival

Chilitarier
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Du hast doch sicher irgendeine Sprühflasche mit der man Pflanzen einsprüht? Wenn Du von ca. 30cm sprühst sind doch nicht alle Viecher gleich vorher weg, bevor Du die erwischst? Und wenn die Alk abkriegen dürften die eigentlich auch nicht mehr arg agil sein - ist ja Sinn der Übung mit dem Alk.

Was es sein könnte - keine Ahnung. Ich seh ja nix. Weiße Elefanten? :)
 

Soccer_1099

Ohne Kunstlicht
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Ne Sprühflasche habe ich aber dafür keinen Alkohol. Hab mir aber allerhand Fotos,Videos etc. angeguckt und es werden wohl wirklich nur Springschwänze sein. Da es aber nur gaaaaanz wenige sind werde ich erstmal nichts machen. Die Erde halte ich eh relativ trocken und wenn es zu viele werden probiere ich es mit dem "Überfluten" und abschütten.
Danke für die Hilfe.
 

Soccer_1099

Ohne Kunstlicht
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Mit Gelbtafeln fängt man scheinbar nicht nur Trauermücken, sondern auch Maden :wtf:
Ist das nen Engerling? Da unterscheidet man ja auch zwischen Schädling und Nützling.
20210214_104208.jpg
 

Lucifer

Bürochili dude
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Hey, ich borge mit mal das Bild von @woifi von der Galerie, weil mein Smartphone schlechte Nahaufnahmen macht.

Habe einige Milben die genau so aussehen wie auf dem Bild.
95% der Popolation rennt bei mir auf den Pflanztöpfen rum und nur 5% sind auf den Pflanzen selbst.
Falls welche auf den Pflanzen sind dann eig. auch nur bei den Chinense, von denen liegen die großen Blätter halt auf den Topfrändern und die Milben gehen wahrscheinlich daran hoch. Denn bei den Annuum und Baccatum habe ich so gut wie gar keine gesehen. Auf den Pflanzen sind sie dann auch immer in Bewegung und bleiben nicht stehen zum saugen o. Ä.

Kennt sich irgendwer gut mit Milben aus und kann mir sagen ob das dann harmlose Milben, z. B. Raubmilben sind?
Würden sich Bodenmilben/Wurzelmilben überhaupt so verhalten, sprich auf den Töpfen rumrennen und gelgentlich auf die Chinense klettern?
Spinnmilben sind es nicht weil keine Netze da sind und die ja glaube ich auch nicht komplett weiß sind. Auch würden die wohl nicht zu 95% auf den Töpfen selbst sein^^.

Will halt ungern Neemöl und Co auspacken falls die Milben harmlos sind bzw. sogar Nützlinge im Falle der Raubmilben.

20180519-cuencano-amblyseius-californicus-HM6C2467.jpg
 

Jolokiachello

Chinensen Verdampfer
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Hey, ich borge mit mal das Bild von @woifi von der Galerie, weil mein Smartphone schlechte Nahaufnahmen macht.

Habe einige Milben die genau so aussehen wie auf dem Bild.
95% der Popolation rennt bei mir auf den Pflanztöpfen rum und nur 5% sind auf den Pflanzen selbst.
Falls welche auf den Pflanzen sind dann eig. auch nur bei den Chinense, von denen liegen die großen Blätter halt auf den Topfrändern und die Milben gehen wahrscheinlich daran hoch. Denn bei den Annuum und Baccatum habe ich so gut wie gar keine gesehen. Auf den Pflanzen sind sie dann auch immer in Bewegung und bleiben nicht stehen zum saugen o. Ä.

Kennt sich irgendwer gut mit Milben aus und kann mir sagen ob das dann harmlose Milben, z. B. Raubmilben sind?
Würden sich Bodenmilben/Wurzelmilben überhaupt so verhalten, sprich auf den Töpfen rumrennen und gelgentlich auf die Chinense klettern?
Spinnmilben sind es nicht weil keine Netze da sind und die ja glaube ich auch nicht komplett weiß sind. Auch würden die wohl nicht zu 95% auf den Töpfen selbst sein^^.

Will halt ungern Neemöl und Co auspacken falls die Milben harmlos sind bzw. sogar Nützlinge im Falle der Raubmilben.

Anhang anzeigen 232711
Auf dem Bild sind Baby Läuse zusehen,ich würde das neem benutzen.
 

Marlene

Habanerolecker
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An der Decke unter unserem Balkon kleben dunkelbraune Samen oder Eier. Sind so plättchen die bei leichter berührung herunterfallen. Was ist das? Es sind zehntausende:wideyed:

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Luke_theDuke

Chiligrünschnabel
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Hallo Zusammen

Habe die Beiträge durch gelesen und bin leider nicht so recht fündig geworden was es bei meinen Chilis sein kann. Als ich heute die Erde im Topf meines Chilis einbisschen auflockerte, sah ich plötzlich ungemein viele kleine Käferchen (siehe Fotos) welche aufgeregt rum rannten. Nach einer Zeit sieht man diese dann wieder nicht mehr, Habe denb Verdacht, dass es evtl. die Samtmilbe ist. Was denkt ihr?

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DerPeter

Chiligrünschnabel
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Hallo zusammen,

da ich in der Galerie nicht fündig geworden bin, würde ich um Unterstützung bei der Idenfitikation von einigen Larven und Kleintieren bitten :)

Bild 1) Auf einem Blatt einer meinen kleiner Chilis habe ich die Dame/den Burschen hier entdeckt.

IMG_3268.jpeg


Bild 2) Vor 3 Tagen habe ich meine Chilis großzügig in einen Eimer mit einer Nährstofflösung getaucht. Dabei hatte ich das Wasser nicht ausreichend abtropfen lassen und einiges von der Lösung hat sich in den Auffangschalen gesammelt. Nun habe ich heute Morgen folgendes entdeckt:

IMG_3261.jpeg


Eine Nahaufnahme von Bild 2)
IMG_3264.jpeg


Bild 3) Zu guter Letzt habe ich noch folgende Larven in einem der Auffangschalen gefunden. Die Larven haben einen Schwanz, weshalb ich vermute, dass es sich um Rattenschwanzlarven handeln könnte (wild guess natürlich). Hat das jemand schonmal gesehen?

IMG_3262.jpeg
 

S.Peter

Dauerscharfesser
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Servus Peter,

auf Bild 1 denke ich eine gewöhnliche Kellerassel zu erkennen
wenn du den Topf anhebst, kriechen da mehrere der Tiere rum?

vermutlich sind auf Bild 2 Larven der Kellerassel zu sehen

Bild 3 keine Ahnung

grüsse

Peter
 

DrNötigenfalls

Jalapenogenießer
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Hallo zusammen,

da ich in der Galerie nicht fündig geworden bin, würde ich um Unterstützung bei der Idenfitikation von einigen Larven und Kleintieren bitten :)

Bild 1) Auf einem Blatt einer meinen kleiner Chilis habe ich die Dame/den Burschen hier entdeckt.

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Moin,

ich dachte spontan auch an eine Assel, wobei ich diese langen "Schwänze" am Hinterteil auch von Wollläusen kenne. Vergleich mal mit diesem Bild. (<- Hyperlink) [Den zugehörigen Artikel aus Mein Schöner Garten findet man hier: https://www.mein-schoener-garten.de/wolllaeuse] Eine Wolllaus kommt allerdings selten allein. Ich hatte mal Wollläuse an meinem Baumfarn Dicksonia antarctica. Die Biester waren sehr schwer zu bekämpfen. Hatte letztlich mit der chemischen Keule (Dimethoat) Erfolg. Dimethoat darf seit 31.07.2020 nicht mehr angewendet werden, wenn ich das Datum richtig in Erinnerung habe. Careo müsste aber auch funktionieren. Ich habe auch gelesen, dass man mit paraffinhaltigen Präparaten die Atemöffnungen der Tiere verstopfen kann und sie dann ersticken. Man muss evtl. nicht zur chemischen Keule greifen.

Das sind definitiv junge Springschwänze. Bei dauerhaft feuchtem bis sehr feuchtem Substrat vermehren sie sich fleißig. Sind ständige Begleiter von Fleisch fressenden Pflanzen-Gärtnern. Normalerweise eher Nützlinge, knabbern sie bei Massenauftreten aber auch an Wurzelspitzen, wie mir die Experten berichtet haben. Trocknet das Substrat zwischen den Gießgaben immer gut ab, werden Springschwänze eigentlich nicht zu einem Problem.

Gegen Wollläuse würde ich allerdings etwas unternehmen. Hab zwar keine Ahnung, wie gefährlich sie für Chilipflanzen sind, aber allgemein sind das schon ziemlich üble Schädlinge. Der Artikel auf Mein Schöner Garten gibt Tipps, wie man die Viecher wieder los wird. Das Wichtigste ist wohl die Isolation der befallenen Pflanze von anderen Pflanzen.

Viel Erfolg!
 
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