Pflanzen & Ernten, "klein anfangen" und dann und wie und warum .....

Ich hab ja, beim Gießen, für die "Pflanze", die erste Blättchen gezeigt hat, auf Leitungswasser umgestellt. Ggf. "kümmere" ich mich, wieder mal, zu früh drum aber was sollte ich eigentlich, abgesehen von der Härte, bei mir 7,0°dH (lt. Wasserversorger), sonst noch wissen (SuFu wurde benutzt ... 😇)?
Auf der Infoseite, kann ich etliche Bereiche ausklappen, versteh aber ohnehin nur Bannoff .....
Könnte ja, zumindest später, wichtig sein, wenns ans düngen gehen sollte/muss .... Mir graut gez schon davor!

Gruß
Bernd
 
Hey, mein Mölmsches Leitungswasser ist mit ca 8° dH minimal härter. Heißt halt man muss ggf. Calcium zusätzlich düngen, vor allem Richtung Blüh- & Erntezeit.
 
man muss ggf. Calcium zusätzlich düngen
Danke!
Bei dem Kauf vom Chilipflanzer, der aber nicht durchgehalten hatte (nur 1-2 Monate ...), war ne 3/4 Flasche, Bio Tomaten- und Gemüsedünker, von Neudorff mit dabei.
Das kann ich sicher "überhaupt" benutzen!!??

Gruß
Bernd
 
Hallo Bernd,

Zitat: "Bei dem Kauf vom Chilipflanzer, der aber nicht durchgehalten hatte (nur 1-2 Monate ...), war ne 3/4 Flasche, Bio Tomaten- und Gemüsedünker, von Neudorff mit dabei."

Wenn das Bio Trissol ist, ich habe jetzt dreimal mit dem Konkurrenzprodukt von Substral gedüngt. Alle Pflanzen leben noch.

Mach keine Doktorarbeit draus, das macht die kleinen Pflänzchen nur nervös.

Btw., ich habe dieses Jahr erstmals in einem Growshop eine kleine Palette mit Anzuchttöpfchen gekauft. Im Frühling hat es ganz gut geklappt und auch die aktuellen Keime wirken gesund. Als die Wurzel aus dem Samen herausguckte, habe ich sie umgepflanzt.

Eine Sorte ist 17 Tage alt und die andere, glaube ich, 10. Nicht direkt in die volle Sonne stellen. Nachts hole ich sie rein.

Gruß
Peter
 

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Welcher Dünger ist es denn genau?
Aaaalsoooo, Neudorff war ja klar. Tomaten- und Gemüsedünger steht drau, dann "Natürlich BIO-Logisch" und BioTrissol ...
Wenn das Bio Trissol ist
Jau, sowat steht auch auf der Flasche!
Nicht direkt in die volle Sonne stellen.
OK. Ich geh gez runter, und nehme sie aus dem besonnten Teil der Fensterbank!
Auch erledigt!

Gruß
Bernd
 
Hallo Bernd,

OK. Ich geh gez runter, und nehme sie aus dem besonnten Teil der Fensterbank!
Oh :joyful:

Ich meinte draußen nicht sofort in die volle Sonne. Ein Tag draußen in den Schatten, dann vielleicht unter eine andere Pflanze ins Zwielicht stellen und vielleicht zwei Tage später ungeschützt der Sonne aussetzen.

Hast Du keinen Balkon?

Gruß
Peter
 
Nein, keinen Balkon und da, hoffentlich bald, ein Umzug ansteht, bei dem die räumliche Situation nicht bekannt ist, werd ich so tun, als sei ein draußen nicht vorhanden!
Ggf. muss ich ja später auch mit einer reinen Indoor-Situation klar kommen.

Gruß
Bernd
 
Der Trissol Tomatendünger ist ziemlich gut. (Nur leider vollkommen überteuert, wie das Meiste von der Marke. Dafür bekommt man meist gleichbleibende Qualität)
Frische Keimlinge habe ich bis jetzt immer direkt in die Sonne gestellt, da ist noch nie was passiert. In der Natur hält ja auch niemand den Sonnenschirm drüber. Anders sieht es bei Jungpflanzen aus, die wochen- oder monatelang kein richtiges Sonnenlicht abbekommen haben. Auch ältere Pflanzen können sich UV-entwöhnen, wenn sie längere Zeit drinnen stehen.

Gruß, pica
 
Nach meiner gestrigen Zahn-OP gehts mir leidlich besser und nun geht mir wieder was durch mein Köppken (Hutgröße "S" ... :happy:) ...
Meine ersten Pflanzungen hab ich ja sowohl in den "Root Riots" Anzuchttabs, als auch in Floragard Chilisubstrat, in einem 1ltr-Topf gemacht.
Abgesehen von "nebensächlichen" Problemchen, wie den Helmträgern, hab ich das Gefühl, das es mit den Tabs nicht irgendwie besser funktioniert hat.
Von daher zweifle ich den finanziellen Einsatz eher gering ein.
Ich hatte ja, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen, ne kleine Ikea Krydda "Station" angeschafft. Da sind auch Einsätze mit dabei:
08_pflanzeinsätze_ikea.jpg


Bei der nächsten Aussaat werd ich einfach Substrat (Floragard Chili-S.) da hineinfüllen und darin dann aussähen.
Wenn ich gelesenes richtig verstanden habe, kann das Pflänzchen darin verbleiben, bis das Pöttken einigermaßen durchgewurzelt ist.
Dann topfe ich, in die Endpötte (ca. 3,5 ltr.) um.
Keimbeutelmethode, zum ankeimen, werd ich vorerst beibehalten aber "nebenbei" vielleicht auch mal probieren, was wohl passiert, wenn ich aussähe, ohne im Keimbeutel vorzuarbeiten. Überlegung: Als et noch keine Tabs, Keimbeutel usw. gab, ist ausgesätes auch zu Pflanzen geworden. Sonst hätten wir ja keine ....
Das Ganze hat dann auch Auswirkungen auf meine Überlegungen, zur Wärmezufuhr, in Phase 1, die ich hier "skizziert habe!
Für die Ikea-Schale (im Bild oben) bau ich mir nen Holzrahmen, mit einer Acrylglasscheibe oben drauf (da nen kleines Lüchtungsgitter rein.
Unter die Schale dann ne Heizmatte, auf Reflektorfolie (alubeschichtetes Styropor). Regler dran und fettich ....

Ich glaub, so mach ich das ....
Anregungen und Hinweise auf Fehlüberlegungen sind allerherzlichst willkommen!

Gruß
Bernd
 
Hallo Bernd,

das Ding sieht für mich praktisch aus. Willst Du sie danach wirklich in 3,5 Liter-Töpfe pflanzen? Die brauchen viel Platz. Ich persönlich pflanze sie in kleine Töpfe mit gebrauchter Erde, erst im dritten Topf kriegen sie dann die "Komplettdüngung". Aber ich habe nie getestet, ob die stufenweise stärkere Düngung wirklich nötig ist.

Gruß
Peter

p.s., die oberen sind jetzt 27 Tage alt, vorgestern umgetopft.
 

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Ich glaub, so mach ich das ....
Hallo Bernd,

klingt doch gut! Sind die Schälchen aus festem Material? Das wäre ein wenig doof beim Umtopfen, da ist ein schlabbriges Blumentöpfchen fast besser, um den Wurzelballen gut raus zu bekommen. Anzuchtabs sind nicht so meins...
was wohl passiert, wenn ich aussähe, ohne im Keimbeutel
Naja, es ist ein Arbeitschritt weniger, dafür weiss man ob der Samen keimfähig ist und blockiert kein Gefäss. Ich bin da eher einfach gestrickt und habe die Samen in kleine Pötte mit stinknormaler Blumenerde gesteckt. Butterbrotsbeutel oben drauf, mal gelüftet, feucht gehalten und vor die Heizung bzw. auf die Fensterbank über der Heizung gestellt, wenn sie mal an war. Hat gut funktioniert. Erde aus dem Garten würde wohl auch funktionieren, wenn der Keimling keinen Riesenstein vor dem Kopf hat. Die Keimlinge dürfen ruhig ein wenig kämpfen, nicht zu sehr natürlich. Mindert die Wahrscheinlichkeit eines Helmträgers.

Das Problem bei Gartenerde oder gebrauchter, sind wirklich Viecher: Blattläuse, Trauermücken usw., die man importiert. Letztere hatte ich in der Anzuchtphase im Frühjahr, allerdings in alter Erde, Trauermücken nerven wirklich kolossal in der Bude, haben den Pflänzchen bzw. Wurzeln aber nichts getan. Blattläuse hatte ich Anfang Juni, aber draussen. Die kommen jetzt drinnen wieder, habe heute erst mal meine Zimmerchili in den Garten verbannt.

Einweichen der Samen vor der Aussaat, in Wasser oder Kamillentee oder whatever, ist der Keimung sicherlich förderlich, aber nicht notwendig. Man kann auch die Spitze am Samen mit einer Nagelschere abschnippeln, das ist natürlich fummelig funktioniert aber, wenn man es eilig hat.

Dieses KANN man machen, MUSS man aber nicht, gibt es in der Pflanzenwelt ganz oft. Trifft auch auf die Keimtemperaturen von Chilis zu. Das höhere Temperaturen notwendig sind steht ausser Frage, aber das MUSS nicht 24/7 der Fall sein. Wenn der peruanische Chilisamen am Andenhang rumlungert, hat der nachts auch keine 28 Grad.

Achso, mal ergänzt, das sind die sibirischen Hauspaprika dann irgendwann später, da hängt so einiges dran, ich bin gespannt wie die Anzucht bei Dir in die kalte Jahreszeit hinein funktioniert:

IMG-20230913-WA0007.jpg


Schöne Grüsse

Dirk
 
Zuletzt bearbeitet:
p.s., die oberen sind jetzt 27 Tage alt, vorgestern umgetopft.
Ach, wat sehn Deine Pflänzchen schön aus!:)
Willst Du sie danach wirklich in 3,5 Liter-Töpfe pflanzen?
Hmmmm .....
Hintergrund, der Überlegung:
Wie ich mehrfach schrubte (aber "verstreut" und daher nicht (be)merkfähig; kein unfreundlicher Hinweis! ;)), weiß ich ja noch nicht, wie ich (hoffentlich bald) wohnen werde.
Wenn gar kein "draußen" nutzen kann, wäre der Standort die Fensterbank/bänke oder so ....
Balkon hinge davon ab, wie groß der ist.
Letzte Chance wäre, wie mir ein Bekannter geschrieben hat, der Küchenkräuter angebaut hat, eine Halterung, für das Regen-Fallrohr.
Und die Halterungen (die ich entdeckt habe) haben eine Topföffnung, für 19er Pötte und da passen ca. 3 - 3,5 ltr. rein.
So isset bei mir .... ich überleg in jegliche nur mögliche Breite, also komplex und differenziert.
@PicaPica würde (vermutlich) meinen, "kompliziert" ..... 😂🤣😂 Stimmt abba nich!!!!
beleidigt.gif

Sind die Schälchen aus festem Material? Das wäre ein wenig doof beim Umtopfen,
Ja, ziemlich. Ich hege die Hoffnung, dass der erste Wurzelballen genug "Restzusammenhalt" bietet.
An die kleinen schwarzen dünnstwandigen hab ich auch schon gedacht; auch nachdem ich mir Videos, von dem spanischen Samenlieferanten (Semilas La Palma) angesehen habe. Anscheinend ist einiges "einfacher", als ich zunächst angesehen und auch angenommen hatte. Das Ganze, im Zusammenspiel mit dem Bestreben, möglichst viele Fehler zu vermeiden .....
Nu ja, ich kenn mich .....
bvbbartman.png

Die Keimlinge dürfen ruhig ein wenig kämpfen, nicht zu sehr natürlich. Mindert die Wahrscheinlickeit eines Helmträgers.
Ah, guter Tip. Ich hatte, in Videos gesehen, dass, über dem platzierten Samenkorn, Substrat sehr locker "gehäufelt" wurde ....
Das hab ich, bei den letzten beiden Samen gemacht und beide hatten Helme ..... 😥
Ab gez gibbes (etwas mehr) Druck!
Man kann auch die Spitze am Samen mit einer Nagelschere abschnippeln, das ist natürlich fummelig funktioniert aber
Man kann, beim Samenkorn, ne "Spitze" erkennen/sehen????
Werd ich mal nachschauen

Gruß
Bernd
 
Ist ein bisschen unübersichtlich mit deinen 2 Threads. Ich wollte das eigentlich in den anderen schreiben aber da es hier ja auch gerade um Helmträger geht, schreibe ich das hier mal rein 😅. Ich wollte auch noch ansprechen das es recht viele davon sind. Das kommt zwar schon mal vor aber ich sage mal so 1 von 50 🤔. Wenn das recht häufig vorkommt würde ich entweder die Samen etwas tiefer setzen oder etwas fester andrücken oder beides 😅. Die Erde bietet den Keimlingen dann einen gewissen Wiederstand und das hilft die Samen Hülle abzustreifen. Da bekommt man aber irgendwann ein Gefühl für 😉. Insgesamt sieht das richtig gut bei dir aus 👍.
Einen Tipp könnte ich noch geben, was die Töpfe angeht. Ich habe da bisher nur Liter Angaben gesehen aber noch keine Bilder. Deswegen weiß ich jetzt nicht genau was du da für welche hast. Für drinnen würde ich auf jeden Fall eckige Töpfe empfehlen. Ich habe meine damals in einem eigentlich "für andere Pflanzen 😅" spezialisierten Shop gekauft. Die arbeiten halt fast immer Indoor und mit begrenztem Platz. Meine Töpfe die ich jahrelang für die SHP'S genommen habe, hatten 15x15cm Kantenlänge und 20cm Höhe. Das hat wirklich gut geklappt und 8 stk davon passen auf einen 80cm Untersetzer für Blumenkästen 😉. Die Töpfe sind aber etwa doppelt so hoch wie ein Blumenkasten. Also etwa doppelt so viel Erde auf gleicher Fläche 😉.
Schönen Gruß
Thorsten
 
Hallo Thorsten (@ghost155)
Ja, könnte unübersichtlich erscheinen, weil ich nicht genau genug drauf geachtet habe ..... :unsure:
Dieses Thema hier sollte eigentlich für meine grundsätzllichen Überkegungen da sein und alles, was konkret, wie meinem Pflanzerei-Noch-Dilletatismus zu tun hat, im "Der Anfang".
Danke, für den Topftip!!

Gruß
Bernd (gez wieder zum Zahnarzt ...... :eek: )
 
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