Pilze 2019


Echeveria

Tageslichtler und Beetanbauer.
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Wie im Bio Unterricht,...
Vieles von dem Grünzeug gehen als Heilpflanzen oder aber auch als essbar durch.

Mir war so danach. Was mich interessiert hat, war der Aronstab und natürlich, immer ein Auge frei für Pilze. Also kurzerhand den Tagesplan geändert und ab in den Wald. Bärlauch war eher Nebensache, aber durfte auf dem Rückweg doch nicht fehlen. Kühl wars in der Früh.

Der Ginster kommt so langsam zur Blüte.


Und hier eine wilde Minze.


Um den gings mir heute vorrangig, ein Gefleckter Aronstab.


Warum nicht einmal am Löwenzahn naschen. Und nein, der milchige Saft ist nicht giftig.
Kleine junge Blätter und den Blütenstängel. Den kann man länger kauen, da er etwas weichfaserig ist.


Günsel


Tintlinge


Ich dreh durch, heb ab :wideyed: Nachtrag: Käppchenmorchel. Nachtag zum Nachtrag: Doch eine Bömische Verbel


Nachtrag: Bömische Verpel


Noch nie gefunden. Daher musste ich zuerst einmal die Literatur durcharbeiten. Höchstwarscheinlich die Bömische Verbel (auch Bömische Morchel). Dann gleich Bilder verschickt und telefoniert zwecks Bestätigung, bzw Zuordnung.
Mal schaun ob ich richtig lag.

Noch ein Milzkraut, das Gegenblättrige Milzkraut. Im Gegensatz zu dem oben gezeigten Milzkraut, das Wechselblättrige, ist dieses in der Erscheinung wesentlich kleiner in allen Pflanzenteilen. Beide sind essbar.


Eingetrocknete Stockschwämmchen.


Ziegelroter Schwefelkopf


Grübel grübel.....


Labkraut ist öfters, auch auf Wiesen, zu finden und mild im Geschmack.


Zum Schluss noch ein Aurorafalter, der still gehalten hat :)




Das wars mal wieder aus dem wilden Odenwald.
 
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moppeliwan

nuntii ex urbe colonia ulpia traiana
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den Tagesplan geändert und ab in den Wald....

Zum Schluss noch ein Aurorafalter, der still gehalten hat :)
Gute Idee und tolle Bilder hast du uns wieder mit gebracht!:thumbsup:

Die Aurorafalter fliegen hier auch schon rum, leider wollte bisher keiner so schön still halten wie dein Exemplar!
 

Echeveria

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leider wollte bisher keiner so schön still halten
Genau das war der Punkt. Heute mal Glück gehabt.

Hab da auch paar Bildchen. Nur von Pilzen 0 Ahnung.
Schöne Pilzken und dazu lernen kann man immer.

Dann gleich Bilder verschickt und telefoniert zwecks bestätigung, bzw zuordnung.
Ergebnis liegt schon vor. Da hat sich das telefonieren doch gelohnt. Bild #1 sind zwei Käppchenmorchel und Bild #2 zeigt eine Böhmische Verbel.
Ich habe es oben ergänzt. Muss ich aber noch überprüfen :rolleyes:
 

Echeveria

Tageslichtler und Beetanbauer.
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Glückwunsch zum Erstfund!
Danke dir. Mit der Frembestimmung (Pilzsachverständige) bin ich aber nicht zufrieden. Daher muss ich nochmals zum Fundort :rolleyes:

Am besten erwischt du sie am Wiesenschaumkraut...
Obwohl die Falter doch noch öfter zu sehen sind, muss ich leider feststellen, dass auch das Wiesenschaumkraut auf dem Rückzug ist. Zumindest hier in der Gegend. Es gibt kaum noch blühende Wiesen, so wie früher. Den Löwenzahn lasse ich da einmal aus.
 

Echeveria

Tageslichtler und Beetanbauer.
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Sind das Champions?
So wie die aussehen, sind es Champignons.

Die pilze sind nun flach. Wohl doch kein chamingon.
Immer noch Champignons, nur dass sie jetzt älter sind. Der flache Hut ist normal für Champignons, die in diesem Alter ihre Sporen entlassen können. Die Lamellen (an der unterseite vom Hut) dürften jetzt dunkelbraun bis schwärzlich sein.
Du kennst wohl frische Champignos nur aus dem Laden. Dort werden nur junge fast noch geschlossenen Fruchtkörper angeboten, bei denen sind die Lamellen allerding noch jungfräulich (Jungmännlich?) blassrosa. Würde man (fra?) sie nicht für den Verkauf ernten, würden sie sich genauso wie deine Exemplare verhalten, also aufschirmen. Doch deine Champignons bitte nicht verkoste, da nicht sicher ist um welche Art es sich dabei handelt. Viel Champignonarten sind essbar, manche aber doch eher nicht.

Sodele, nun wieder in eigener Sache.

Nachtrag: Käppchenmorchel
Nachtrag: Bömische Verpel
Ergebnis liegt schon vor. Da hat sich das telefonieren doch gelohnt. Bild #1 sind zwei Käppchenmorchel und Bild #2 zeigt eine Böhmische Verbel.
Ich habe es oben ergänzt. Muss ich aber noch überprüfen :rolleyes:
Überprüfen, gesagt getan.
Noch vor Ort im Wald


Zuerst einmal allen ein Längsschnitt verpasst. Gut zu sehen, im Stiel und am angewachsenen Stiel direkt am Hut, alle gleich.


Dann noch die Farbe der Sporen bestimmt. Die sich ergebene Farbe passt zu den Angaben in der Literaur.


Jetzt hat sich noch die Frage nach dem unterschiedlichen aussehen der Fruchtkörper gestell. Ich hatte da schon eine bestimmte Vermutung. Es geht z.B. um solch ein Exemplar (unten), frisch aus dem Wald.


Meine Vermutung hat sich bestätigt. Nach zwei Tagen ohne Wasser, hat sich dieser Fruchtkörper sehbar verändert. Er gleicht sich den anderen Fruchtkörper dem aussehen nach an, bedingt durch Alterung.


Zusammenfassung. Alle 'Individuums' der vorgefunden Exemplare sind Bömische Verbel, Punkt. Die Beschaffenheit der Fruchtkörper ist stark altersbedingt. Junge, frischgeschlüpfte Verbel haben frische dicke rundliche Leisten, deren Beschaffenheit ein nahes beieinandersteh vermuten lassen. Mit der Zeit, innerhalb ein paar Tagen, reift der Fruchtkörper aus, um Sporen zu bilden, dabei verändert sich die Beschaffenheit der Leisten hin zu schrumpfen, mit farblicher Veränderung, besonders an den Rändern der Leisten.

Sodele, ich war heute mal kurz in meinem Wald, da ich neue Holzklötze benötige. Wollte nur mal schauen, ob ich da, oder in der Nähe, morgen neu Klötze mit der Motorsäge schnitzen kann, da die alten sich als unbrauchbar für das Hotel herausgestellt haben. Zu viele Trockenrisse. Klar, ich hatte wieder meine Knipse dabei :)



Goldnessel (oder auch Taubnessel)


Geaderter Aronstab
 
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