Sehr viel Garten 2019


Capsium

Chiliflüsterer
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Hallo Mathilda ich wünsche euch dreien viel Erfolg mit eurem Garten und das sich alles umsetzten wird was ihr euch vorgenommen habt. Eigene Ernten aus einem selbst bestellten Garten sind schon was sehr feines und wenn man noch dabei was zur Förderung der angeschlagenen Insekten tun kann um so besser. Wir alle können und sollten etwas tun damit sie es besser haben was uns ja schließlich zugute kommt, Stichwort Artenfielfalt.:)
 

Mathilda

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@Capsium Danke, Werner. Vermutlich wird sich nicht alles umsetzen lassen und vor allem nicht alles sofort. Aber immer wieder ein bisschen und das ist gut. Wenn wir neben unserem eigenen Gemüse und Obst dann noch was für die Insekten tun können, umso besser.

Ich suche gerade nach einer Pflanze für einen Schattenplatz, die trotzdem blüht und als Futterpflanze für Krabbelviecher dienen kann. Der Ziest könnte da was sein. Heilziest könnte ich zusätzlich für Tee nehmen, Waldziest für Salat. Ich hoffe auf eine Mischung der beiden. Der wilde Oregano wächst überall um diesen Schattenplatz herum und sät sich auch selbst aus. Nur dort wollte er nie hin. Wird schon seine Gründe haben. Ich überlege noch ein kleines Stückchen Wiese umzugraben und dort Agastache zu säen. Die war der Renner bei Hummeln, braucht aber Vollsonne.

Sehr arg in Erinnerung geblieben ist mir ein Gespräch mit einem Imker im letzten Jahr in Kärnten. Ich war begeistert von der Vielfalt an wilden Blühpflanzen dort. Im Gegensatz zu unseren Flächen war das ein Wunderland. Der Imker jedoch war gar nicht glücklich und sagte, dass das viel zu wenig sei. Wenn es dort schon zu wenig ist, was ist es dann erst hier?? Dort gibt es die Diskussion wohl schon länger als hier und die Menschen sind mehr sensibilisiert. Das hoffe ich für Deutschland auch. Wir können sicherlich nicht mehr alle Arten retten, aber hoffentlich doch ein paar und dann wäre das schon mehr als nichts.
 

Chil-Ing.

Trauermückenzüchter
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Wir können sicherlich nicht mehr alle Arten retten, aber hoffentlich doch ein paar und dann wäre das schon mehr als nichts.
Retten?:confused:

Die Gesellschaft sollte vielleicht aufhören die Rahmenbedingungen zu schaffen und zu fördern, die eine Gefahr für die Artenvielfalt sind. Dann bräuchte man auch nichts zu "retten" wobei der Begriff "retten" hier schon recht bizarr ist, wenn man sich klar macht wer hier "Retter" und wer Ursache für die Gefahr ist.

Entschuldige Mathilda, das war jetzt OT und nicht an dich gerichtet, aber bei mir haben sich grad im Kopf ein paar Zahnräder gegenläufig gedreht und ich wollte das loswerden. ;)
 

Taunuswaldfee

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Lasse einige Wasserschosse stehen die eine gute Stelle haben. Wenn Du alle abschneidest produziert der Baum noch mehr. Manchmal entwickeln sich Wasserschosse auch zu brauchbaren Fruchttriebe. Neulich gerade bei einer renommierten Gartensendung gesehen.
 

Taunuswaldfee

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Erster Schritt bei mir ist von Weitem zu schauen so lange bis ich die Zielform der er haben sollte zwischen den ganzen Ästen sehe.
 

kayjay

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Wasser"schosse"? :laugh: Klingt schlüssig, aber auch lustig. Ich dachte immer die heißen Wasser"triebe" :D
Also bei unseren Himbeersträuchern, den Pfirsich- und Apfelbäumchen haben die noch nie etwas hervorgebracht, noch nicht einmal eine einzige Blüte! Sind aber in 2 Monaten fast doppelt so groß/lang wie die ganze Pflanze geworden und haben das restliche Wachstum sowie Blüten- und Fruchtbildung behindert, bzw. regelrecht lahmgelegt. Wassertriebe kommen m.E. nicht so einfach aus dem Nichts, eher daß radikale Zurückschneiden und diese überhand nehmenden "ZWERG"-Züchtungen führen zu solchen "Mutationen", wie mir scheint. In meiner Kindheit gab es sowas selten bis gar nicht. Oder? :rolleyes: vielleicht ist es mir da nur nicht so aufgefallen..
 

Mathilda

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Erster Schritt bei mir ist von Weitem zu schauen so lange bis ich die Zielform der er haben sollte zwischen den ganzen Ästen sehe.
Das habe ich schon von jemand anderem gehört, kann es mir aber kaum vorstellen.
Was die Wasserschosse angeht, hatte ich ja sowieso vor, den Baum sukzessive die nächsten Jahre mehr und mehr zu beschneiden, damit er nicht unkontrolliert austreibt. Da ist es gut möglich, ein paar der Wasserschosse stehen zu lassen. Ich habe aber gerade nicht im Kopf, ob da was günstig steht. Würdest du die dann durch Gewichte runterbiegen, so dass sie halbwegs horizontal werden? Sollten sie nichts werden, könnte man sie ja noch immer entfernen. Im Vordergrund muss jetzt erst mal stehen, das Totholz rauszuschneiden.

@kayjay Diese Zwetschge ist alles, aber keine Zwergzüchtung, Reiner ;) Aber so viele Wasserschosse sinds da auch nicht.

Noch zwei gute Nachrichten: Der Zierahorn, den ich letztes Jahr in den Topf gesetzt habe, treibt aus! Da schauen schon die ersten kleinen Blättchen raus. Und die Blaubeeren, die ich letztes Jahr ziemlich spät und ziemlich gerupft in ziemlich ungünstige Erde ausgepflanzt habe, wollen scheinbar auch austreiben :joyful: Da hatte ich ja echt nicht dran geglaubt.
 

Krex

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Was die Wasserschosse angeht, hatte ich ja sowieso vor, den Baum sukzessive die nächsten Jahre mehr und mehr zu beschneiden, damit er nicht unkontrolliert austreibt.
Maximale Erfolge dabei. Ich habe mal unsere Mirabelle geschnitten, und das hat sie als Anlass genommen an jeglichen Stellen auszutreiben.
Seitdem darf sie wachsen wie sie möchte.
 

Mathilda

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Nachdem wir gefühlt kubikmeterweise Holz rausgeschnitten haben, wirkt der Baum noch genauso wie vorher. Es ist zum Mäuse melken. Was weh tat war, dass ich viele Fruchtansätze rausgeschnitten habe. Das war mein Zwetschgenmus.

@Echeveria Ich hab das jetzt auch mal versucht. Ich hoffe die Äste tun, was ich möchte, auch wenn der Baum halt schon älter ist.

@Krex Das ist ja ärgerlich. Trägt sie denn trotzdem?
 

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